Rund 2,9 Mio. m² (Netto-)Wohnnutzfläche in neuen Wohngebäuden wurden im Jahr 2024 bewilligt – ein langjähriger Tiefpunkt. Im Vergleich zu 2023 bedeutet dies ein weiterer Rückgang um 8,5 %. Steigende Zinsen, strengere Kreditvergaberichtlinien (KIM-Verordnung) sowie gestiegene Baukosten sorgen vor allem bei privaten Bauträgern für einen Einbruch der Wohnbautätigkeit. Die Bautätigkeit der Öffentlichen Hand war zuletzt 2016 niedriger. In den kommenden Jahren sei mit einem deutlichen Rückgang neuer Wohnungen auf dem Markt zu rechnen und das bei gleichzeitig steigender Bevölkerungszahl, so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.
Quellen: Statistik Austria, Agenda Austria