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Ökonom: „Geldanlage darf nicht primär politisches Instrument sein“

In Deutschland bekommt der Kapitalmarkt in der Altersvorsorge mehr Gewicht. Das staatlich geförderte Vorsorgedepot sei ein „wegweisenden Meilenstein“, meint der Chefökonom des deutschen Neobrokers Scalable Capital. Von einer Behaltefrist hält er wenig – höhere Freibeträge seien die bessere Wahl. Geplant ist in Deutschland auch eine Aktienrente als Teil der staatlichen Rente. Dieses Geld sollte dennoch nicht „staatlich orchestriert“ nur deutschen Unternehmen zugute kommen. Dafür gäbe es in Deutschland zu wenig Wachstum. „Insofern wäre es natürlich wichtig, wenn das Geld, das für die Altersvorsorge arbeitet, dorthin fließen könnte, wo noch Wachstum stattfindet, und wir davon wenigstens mitprofitieren.“

Christian Röhl ist Chefökonom bei Scalable Capital © Scalable Capital / Montage: Selektiv
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Zehetner: „Das Horrorszenario ist nicht eingetreten“

Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner versichert, dass die österreichische Stromversorgung trotz Dürre und geringerer Produktion aus Wasserkraft gewährleistet ist. Auch bei Treibstoffen würde sich kein Mangel abzeichnen: „Das Horrorszenario ist nicht eingetreten. Alarmismus wird uns in dieser Situation nicht weiterbringen.“

Elisabeth Zehetner Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus im BMWET © BKA/Andy Wenzel/Montage: Selektiv
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Totschnig: „Wir brauchen zusätzliches Geld“

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig fordert für ein Dürre-Hilfepaket weiterhin zusätzliche Geldmittel von Finanzminister Markus Marterbauer ein. Nach vier Sparpaketen gäbe es im Landwirtschaftsministerium kein Potential mehr, durch Umschichtungen Gelder freizumachen: „Unsere Einsparungsmöglichkeiten wurden genutzt – deswegen brauchen wir hier zusätzliches Geld“, so der Minister.

Norbert Totschnig ist Minister für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft © Paul Gruber/BMLUK
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Kühnel: „Die Wettbewerbsfähigkeit unseres Finanzplatzes ist hervorragend“

Höhere Systemrisikopuffer und die Empfehlung, die KIM-Verordnung weiterhin zu leben: Die Banken kritisieren, dass die Finanzmarktaufsicht damit die Immobilienfinanzierung ungerechtfertigt bremst. „Wir können diese Behauptung anhand der Fakten, die uns vorliegen, nicht nachvollziehen“, sagt FMA-Chefin Mariana Kühnel zur Puffer-Erhöhung. Diese sei notwendig.

FMA-Vorständin Mariana Kühnel © FMA / Montage: Selektiv

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