Die EU-Kommission veröffentlichte am Mittwoch ihr Frühjahrspaket 2026 mit der jährlichen Haushaltsbewertung aller Mitgliedstaaten. Österreichs Nettoausgabenwachstum lag 2025 bei 2,0 Prozent und 2026 bei prognostizierten 2,1 Prozent, jeweils unter den vom EU-Rat festgelegten Limits. Das Defizit verharrt laut Prognose aber bis 2027 bei 4,1 Prozent des BIP, die Schuldenquote steigt im selben Zeitraum von 81,5 auf 84,9 Prozent. Bis Ende 2028 muss Österreich das Defizit unter die Maastricht-Grenze von drei Prozent bringen.
Quellen: EU-Kommission (Länderbericht Österreich, Ratsempfehlung)