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Heimische Gasspeicher füllen sich wieder

Importe aus Deutschland und Italien konnten den Wegfall der russischen Gaslieferungen über die Ukraine Anfang 2025 für Österreich weitgehend kompensieren, nicht zuletzt durch die Abschaffung der Gasspeicherumlage auf Exporte. Der Speicherstand erreichte zum Wochenende wieder knapp 49 TWh (48,8 Prozent) nach dem Tiefststand von 43,65 TWh Ende März – deutlich weniger als im Vorjahr (72,5 TWh), aber über dem europäischen Schnitt. Der gestiegene Gasverbrauch resultierte vor allem aus höherem Bedarf in der Stromproduktion, da Wind- und Wasserkraft wetterbedingt weniger beitrugen. Für die Zukunft braucht es laut AGGM den Ausbau der Importinfrastruktur und die rasche Integration erneuerbarer Gase wie Biomethan und Wasserstoff. Im Mai soll eine Lockerung der Gasspeicherziele der EU beschlossen werden – derzeit müssen die Speicher mit Winterbeginn zu 90 Prozent gefüllt sein.

Quellen: AGSIAGGMAGGMBrendan A’Hearn