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Innovation: Hoher Input, schrumpfender Output

Österreich gibt viel für Innovation aus, doch es mangelt oft an greifbaren Ergebnissen, so das Ergebnis des FTI-Monitor 2025. Mit einer Forschungsquote von 3,3 % des BIP investiert Österreich höhere Summen in Forschung und Entwicklung (F&E) als die Gruppe der europäischen „Innovation Leader“ (Dänemark, Schweden, Finnland, Niederlande). Sowohl bei der Anzahl der Forschenden in Unternehmen als auch der Zahl vielzitierter Publikationen und angemeldeter Patente liegt man jedoch deutlich hinter führenden Ländern zurück. „Häufig fehlt in Österreich die letzte Meile in der Innovationskette“, so Alexandra Mazak-Huemer, stellvertretende Geschäftsführerin des Forwit. Mit 95 % des aggregierten Inputs der „Innovation Leader“ erzielt Österreich letztlich nur 78 % ihres Outputs. Auch bei der Nutzung moderner Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) zeigen sich österreichische Unternehmen zurückhaltender als jene in führenden Innovationsländern.

Quellen: FTI-Monitor 2025Forwit