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Österreichs Forschungsbudget liegt im EU-Spitzenfeld

Mit 527 Euro pro Kopf gibt Österreich 2025 fast doppelt so viel aus wie der EU-Schnitt von 289 Euro, damit belegt man in der EU Platz 4 hinter Luxemburg, Dänemark und Deutschland. Seit 2015 wuchs das Budget um rund 65 Prozent und damit stärker als der EU-Schnitt mit knapp 58 Prozent. Am dynamischsten legte Slowenien zu, das sein Budget von 78 auf 304 Euro nahezu vervierfachte. Ungarn und Polen bilden mit 57 beziehungsweise 119 Euro weiterhin die Schlusslichter. Der hohe Input schlägt sich allerdings nicht eins zu eins im Output nieder: Laut Innovationsindikatoren wie dem European Innovation Scoreboard zählt Österreich trotz überdurchschnittlicher Forschungsausgaben nur zu den „Strong Innovators“, nicht zu den „Innovation Leaders“, bei Patentanmeldungen und Start-up-Gründungen hinkt das Land vergleichbaren Ländern hinterher.

Quelle: Eurostat