Von 2017 bis 2025 haben sich die nominellen Lohnstückkosten in Österreich um 37,3 % erhöht. Das ist mehr als in Deutschland (+34,5 %), im Euroraum-Schnitt (+27,0 %) und in Frankreich (+18,2 %). Die Schweiz verzeichnet mit +6,2 % den geringsten Anstieg, hier stammen die letzten Daten allerdings aus 2024. Lohnstückkosten steigen, wenn Löhne schneller wachsen als die Produktivität. Das war in Österreich der Fall: Die reale Arbeitsproduktivität legte im selben Zeitraum lediglich um 4 % zu. Für heimische Unternehmen bedeutet das einen wachsenden Kostennachteil im internationalen Wettbewerb.
Quelle: EcoAustria