Die Konsumausgaben des Staates lagen im 2. Quartal 2026 real um 14,7 Prozent über dem Niveau von Anfang 2019. Das BIP ohne Staatskonsum liegt dagegen mit −0,2 Prozent praktisch dort, wo es vor der Pandemie war. Nach dem Covid-Einbruch erholte es sich bis Mitte 2022 auf ein Plus von 3,4 Prozent. Seither ist es um 3,5 Prozent geschrumpft, während der Staatskonsum im selben Zeitraum um weitere 8,7 Prozent zulegte. Das gesamte BIP wuchs seit 2019 damit nur um 2,8 Prozent, fast ausschließlich getragen vom Staat. Sein Anteil an der Wirtschaftsleistung stieg real von 20,2 auf 22,6 Prozent. Zum Staatskonsum zählen vor allem Gehälter im öffentlichen Dienst, Sachaufwand und Gesundheitsleistungen, nicht aber Pensionen, Förderungen oder öffentliche Investitionen.
Quelle: Eurostat, eigene Berechnung