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Selektive Grafiken

Sehschwäche und Angststörungen nehmen bei Stellungspflichtigen zu

Zwischen den Geburtsjahrgängen 1990 und 2006 haben sich die häufigsten Diagnosen bei der Stellung deutlich verschoben. So stieg der Anteil der Sehschwäche-Diagnosen von 7,5% auf 20,8%, jener der Angststörungen von 5,7% auf 10,1%. Auch Gelenkbeschwerden (von 12,1% auf 22,2%), Nervenkrankheiten und Depression legten spürbar zu. Dagegen sind Adipositas (10,8% auf 9,7%) und Bluthochdruck (3,4% auf 1,7%) leicht rückläufig. Relevant ist das auch für die aktuelle Debatte um eine Verlängerung von Wehr- und Zivildienst. Der Pool an Stellungspflichtigen ist von rund 44.900 im Jahrgang 1990 auf rund 36.700 im Jahrgang 2006 ohnehin geschrumpft. Ein wachsender Anteil davon bringt Diagnosen mit, die potenziell die Tauglichkeit beeinflussen. Wie viele davon am Ende tatsächlich untauglich gestellt werden, zeigt die Statistik allerdings nicht direkt.

Quelle: Statistik Austria