Die Konsolidierungspakete 2025/26 und 2027/28 sollen den Anstieg der Staatsschuld verlangsamen, aufhalten können sie ihn nicht. Laut aktueller Budgetplanung steigt die Schuldenquote von 81,5 % (2025) auf 85,0 % des BIP im Jahr 2031. Ohne die Sparmaßnahmen läge sie bei 99,1 %, rund 14 Prozentpunkte höher. Gleichzeitig verdoppeln sich fast die Zinsausgaben des Staates, von 8,3 Mrd. Euro (2025) auf 15,4 Mrd. Euro (2031). Die jährliche Neuverschuldung soll ab 2028 erstmals wieder unter die Maastricht-Grenze von 3 % des BIP fallen, von der zweiten Grenze, den 60 % beim Schuldenstand, bleibt Österreich aber weiterhin weit entfernt.
Quelle: Wifo