Trotz eines 15 Mrd. Euro Sparpakets in den Jahren 2025 und 2026, verzeichnet Österreich weiterhin einen negativen Primärsaldo (= staatliche Einnahmen minus Ausgaben ohne Zinszahlungen). Mittelfristig (2026 bis 2029) kann die fiskalische Lücke laut Berechnungen des Fiskalrats zwar auf rund 0,6 % des BIP reduziert werden. Langfristig steigt der notwendige Konsolidierungsbedarf jedoch stark an auf rund 5 % des BIP. Hauptverantwortlich hierfür sind die schlechtere wirtschaftliche Entwicklung und die Hochinflationsphase aufgrund der Energiekrise. Das reale BIP liegt 2025 laut Dezemberprognose des Wifo um über 5 % niedriger als zum Erstellungszeitpunkt des Letztberichtes erwartet.
Quelle: Fiskalrat