Im 1. Halbjahr 2026 erhielten 13.700 Personen die österreichische Staatsangehörigkeit, um 17 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter den 9.750 im Inland lebenden Eingebürgerten stammten 2.319 bzw. 23,8 % aus Syrien, gefolgt von der Türkei (1.058), Afghanistan (968), dem Iran (433) und Bosnien-Herzegowina (407). Häufigster Rechtsgrund war ein mindestens sechsjähriger Wohnsitz mit nachgewiesener Integration (35,2 %), vor der Einbürgerung von NS-Verfolgten und deren Nachkommen (28,7 %), die größtenteils im Ausland wohnen. Mit ihren Angehörigen erhielten weitere 23,7 % die Staatsbürgerschaft verliehen.
Quelle: Statistik Austria