Die Kammerumlage 2 der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist in den vergangenen Jahren deutlich überinflationär gestiegen: Seit 2010 wuchs sie um 65,4 % – im Vergleich zu einer kumulierten Inflation von 53,5 % im selben Zeitraum. Die Kammerumlage 1 legte hingegen nur um 42,5 % zu. Für das Jahr 2025 rechnet die WKÖ insgesamt mit Einnahmen aus Kammerumlage 1 und 2 von rund 700 Mio. Euro – verteilt auf die Bundeskammer und die neun Landeskammern. Davon entfallen 449 Mio. Euro auf die lohnsummenbezogene Kammerumlage 2, die damit den Großteil der Einnahmen ausmacht. Die umsatzbezogene Kammerumlage 1 trägt 254 Mio. Euro bei. Hinzu kommen noch die je nach Branche und Fachgruppe festgelegten Grundumlagen, die direkt an die regionalen Fachorganisationen (Sparten und Innungen) fließen.
Quellen: WKÖ, Parlamentarische Anfragen, Statistik Austria, Wifo, Agenda Austria