Laut einer EcoAustria-Studie würde eine Reduktion des FLAF-Beitrags um 1 Prozentpunkt mittelfristig die realen Nettolöhne um 0,37 Prozentpunkte steigern. Arbeitgeber profitieren von 0,34 Prozentpunkten geringeren Lohnkosten, und durch dynamische Rückflüsse (mehr Beschäftigung, höhere Abgaben) fließen 0,28 Prozentpunkte zurück an den Staat – die Maßnahme finanziert sich damit teilweise selbst. „Eine Reduktion der Lohnnebenkosten würde die Kosten der Unternehmen dämpfen, die Erwerbseinkommen stärken und wäre über die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit ein Schritt zur Belebung der Wirtschaft“, so EcoAustria-Ökonom Johannes Berger. Im Regierungsprogramm ist eine Senkung der Lohnnebenkosten erst ab 2027 vorgesehen, Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) drängt jedoch gegenüber der Kronen Zeitung auf ein Vorziehen von Entlastungsschritten.
Quellen: EcoAustria, Kronen Zeitung