In den heimischen Gasspeichern befinden sich derzeit noch rund 37 Terawattstunden (TWh) Gas, das entspricht gut einem Drittel der Gesamtkapazität. Der Großteil davon entfällt auf die strategische Gasreserve von 20 TWh. Die vorhandene Menge reicht laut Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer für zwei kalte Wintermonate. 3,5 TWh sind von österreichischen Speicherkunden eingelagert und laut E-Control höchstwahrscheinlich für den österreichischen Markt vorgesehen. Für geschützte Kunden wie Haushalte und Krankenhäuser stehen noch 2,2 TWh bereit. Weitere 2,1 TWh sind „immunisierte Mengen“, welche Unternehmen gemäß Energielenkungsgesetz selbst eingespeichert haben und worauf sie im Krisenfall zugreifen können. Fast 9 TWh entfallen auf ausländische End- bzw. Speicherkunden, z. B. internationale Gashändler. Energie-Experte Johannes Benigni erwartet im Selektiv-Interview, dass das Wiederauffüllen der Gasspeicher „zum Problem“ werden und Österreich „mit sehr niedrigen Gasspeicherständen in den nächsten Winter gehen“ wird.
Quellen: Energie.gv.at, BMWET, E-Control, Selektiv