Bis 2060 rechnet das Finanzministerium in seiner langfristigen Budgetprognose mit einem Anstieg der heimischen Staatsschulden auf 148,2 % des BIP – ein Wert, der die aktuelle griechische Schuldenquote von 146,7 % im Jahr 2025 übertreffen würde. Schuldentreiber sind vor allem demografiebedingte Ausgaben im Bereich der Pensionen, Gesundheit, Pflege, Bildung und Familie – hier wird eine Zunahme von derzeit 31,8 % des BIP auf 34,6 % des BIP im Jahr 2060 erwartet. Gleichzeitig steigen die Zinsausgaben von derzeit 1,7 % auf 5,2 % des BIP. Ohne die laufenden Konsolidierungsmaßnahmen würde die Schuldenquote auf über 250 % des BIP steigen.
Quellen: Statistik Austria, Wifo, IWF