International

Kommentar von Bernhard Seyringer

2025: Das Schlüsseljahr in Chinas Zeitrechnung

Das Jahr 2025 wird für die fünfte chinesische Führungsgeneration unter Xi Jinping ein entscheidendes Jahr werden. Die neue Leitlinie ist die „autonome und unilaterale Öffnung“, mit der man versucht, sich gegen die zu erwartenden Zollschranken von Präsident Trump zu positionieren.

Europa

Mercosur: „Hoffnungsschimmer für die Industrie“

Wird Österreich aufgrund des EU-Mercosur-Abkommens bald von „Billig-Importen überschwemmt“ oder ist es gerade in global unsicheren Zeiten von Kriegen und Handelskriegen ein wichtiger Turbo für unsere schwächelnde Export-Industrie? Im Interview mit Selektiv ordnet Wifo-Außenhandels-Experte und Universitätsprofessor Harald Oberhofer die Vor- und Nachteile des umstrittenen Freihandelsabkommen ein und zieht eine Kurzbilanz über das erste Amtsjahr des argentinischen Präsidenten Javier Milei.

Harald Oberhofer ist Senior Economist am Wifo und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien © Roman Reiter / WU
Kommentar von Bernhard Seyringer

China ist eine Gefahr für die Sicherheit Europas

Wir haben in allen Bereichen „grüner“ Technologien die Führungsposition verloren und demontieren gerade unter Führung des „Green New Deal“ selbstbewusst die europäische Autoindustrie. Ist das Vorantreiben einer Klimapolitik, die vollständig in die Hände Chinas spielt, sich negativ auf die Menschen und die Industrie dieses Landes auswirkt, aber dem Klima egal ist, weiterhin prioritäres Ziel?

Interview

Felbermayr: „Machtbasierte Handelspolitik funktioniert mit Drohungen“

Die Weltwirtschaft geht von einer regelbasierten zu einer machtbasierten Ordnung über. Was bedeutet das für Europa und Österreich? Wifo-Chef Gabriel Felbermayr erklärt im Interview welche Karten wir im Machtpoker des Welthandels haben und warum das Mercosur-Abkommen auch für Bauern Vorteile hätte.

Gabriel Felbermayr ist Direktor des Österreichischen Institutes für Wirtschaftsforschung, Wifo © Wifo/Alexander Müller
Kommentar von Elisabeth Zehetner

Donald Trump und die COP29: Die Rückkehr des Klimaschutz-Bremsers?

Unter Trump#1 wurde schon die intensive Förderung fossiler Energien stark vorangetrieben und unter Biden fortgesetzt, eine Strategie, die die Klimaschutzbemühungen anderer Staaten konterkariert. Frei nach seinem Slogan „Drill, Baby, Drill“ will Trump#2 auf eine verstärkte Förderung fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas setzen und die Energieproduktion der USA zu steigern. Ziel ist es, die Energiepreise zu senken und die Abhängigkeit von Energieimporten zu reduzieren.