Im Jahr 2025 sind Österreichs Importe um 4,1 % auf 196,72 Mrd. Euro gestiegen, während die Exporte um 0,5 % auf 190,14 Mrd. Euro gesunken sind. Insgesamt ergibt sich ein Handelsbilanzdefizit von 6,58 Mrd. Euro, das tiefste Defizit seit 2012. Jedes Monat wies im Vorjahr eine negative Handelsbilanz auf. Österreichs Außenhandelsbilanz ist im langjährigen Trend negativ, nur in 3 von 30 Jahren konnte ein Überschuss erzielt werden – jener aus dem Jahr 2024 war mit 2,19 Mrd. Euro der höchste. Deutschland war auch im Vorjahr der wichtigste Handelspartner Österreichs. Die Importe aus Deutschland stiegen um 4,1 %, während die Exporte um 1,2 % sanken. Zweitwichtigster Exportmarkt waren die USA, hier sind die Exporte im Vorjahr jedoch um 20 % gefallen. Zweitwichtigster Importmarkt war China, hier stiegen die Importe um 14 %. Für Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer zeigt die negative Handelsbilanz, dass die österreichische Wettbewerbsfähigkeit „massiv unter Druck steht“.
Quellen: Statistik Austria, Pressekonferenz