Seit Herbst 2022 liegt Österreichs reales BIP durchgehend unter dem Niveau der Eurozone (beide indexiert auf Q4 2019 = 100). Im 2. Quartal 2026 beträgt der Rückstand 3,6 Indexpunkte, der höchste Wert der Zeitreihe. Die beiden RBI-Ökonomen Gunter Deuber und Matthias Reith machen dafür in ihrem Selektiv-Kommentar vor allem eine „hausgemachte“ Dienstleistungsschwäche verantwortlich – als Spätfolge der besonders hohen heimischen Inflation der letzten Jahre, die in der Eurozone deutlich glimpflicher ausgefallen ist.
Quellen: Eurostat via RBI/Raiffeisen Research, Kommentar: Österreich fällt wirtschaftlich noch weiter zurück