Auf jeden Einwohner entfielen Ende März 46.811 Euro Schulden des Gesamtstaats, insgesamt waren es 431 Mrd. Euro. Mehr sind es pro Kopf nur in Belgien (59.102 Euro), Italien und Frankreich. Der EU-Schnitt liegt bei 34.745 Euro, Deutschland mit 34.769 Euro fast exakt darauf. Volkswirtschaftlich sagen Pro-Kopf-Werte allerdings wenig aus, weil sie mit dem Wohlstand steigen. So kommt Griechenland pro Kopf auf weniger Schulden als Österreich, bei einer fast doppelt so hohen Schuldenquote (143,5 % des BIP). Aussagekräftiger ist die Quote: Mit 83,3 % liegt Österreich nur knapp über dem EU-Schnitt (82,9 %). Seit Anfang 2023 ist sie aber um 3,4 Prozentpunkte gestiegen, im Euroraum nur um 0,4. Den Anstieg bremsen soll der Konsolidierungsplan von Finanzminister Markus Marterbauer, der mit Jahreswechsel Andreas Babler als Vizekanzler nachfolgen soll.
Quelle: Eurostat (Schulden, Bevölkerung)