Nur 13,6 % der festen Breitbandanschlüsse in Österreich sind Glasfaseranschlüsse, damit liegt das Land knapp vor dem absoluten Schlusslicht Belgien und weit unter dem OECD-Schnitt von 46,9 %. Länder wie Finnland oder Portugal kommen auf Werte zwischen 70 und 89 %. Als Gründe werden ein niedriges Preisniveau, aufwändige Genehmigungsverfahren und hohe Baukosten genannt, die die Investitionsrendite drücken. Im Interview mit Selektiv verwies A1-CEO Jiří Dvorjančanský darauf, dass zwei Drittel der Ausbaukosten allein auf Bauarbeiten entfallen.
Quellen: OECD, Jiří Dvorjančanský im Selektiv-Interview