In den letzten 10 Jahren haben sozial gestaffelte Pensionserhöhungen zu einer schleichenden Umverteilung im Pensionssystem geführt. Eine Person, die seit 2016 pensioniert ist und 2025 eine monatliche Bruttopension von 4.000 Euro bezieht, erhält 2026 eine um 57 Euro geringere Pension als bei einer reinen Inflationsanpassung. Dagegen kann sich ein Pensionist mit einer Pension von 1.300 Euro im nächsten Jahr über eine um 76 Euro höhere Pension freuen, als er bei einer reinen Inflationsabgeltung erhalten hätte. Mit einer weiteren gestaffelten Pensionserhöhung „signalisiert die Regierung wieder einmal, Leistung lohnt sich eben nicht. Denn eigentlich sollten mehr Leistung und höhere Beiträge auch eine höhere Pension bedeuten“, so Agenda-Austria-Ökonom Dénes Kucsera.
Quellen: Agenda Austria | Service: Pensionserhöhungen seit 2014