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Pensionskosten ziehen davon

Während sich das heimische Bruttoinlandsprodukt aufgrund von Covid- und Energiekrise seit 2019 unterinflationär entwickelt, zogen die Pensionskosten deutlich davon. Von 2019 bis 2025 stiegen die Ausgaben für Sozialleistungen im Alter um rund 49 %. Im selben Zeitraum nahmen die Verbraucherpreise um 29,2 % zu und das nominelle BIP wuchs um lediglich 25,7 %. Dies ist zum einen auf vier Sondererhöhungen der Pensionen zwischen 2020 und 2023 sowie weitere kostspielige Maßnahmen wie den Pensionsbonus, den Wegfall der Wartefrist bei der 1. Pensionsanpassung, den Frühstarterbonus oder etwa die Schutzklausel für Pensionsantritte 2024 zurückzuführen. Zum anderen nahm die Zahl der Pensionsbezieher aufgrund der demografischen Entwicklung deutlich zu – um 5,1 % allein von 2019 bis 2023.

Quellen: Statistik Austria IStatistik Austria IIStatistik Austria IIIWifo-Prognose