Herunterladen Teilen
Selektive Grafiken

Rohstoffrisiko: Autoindustrie am stärksten betroffen

Rund 100 Mrd. Euro der jährlichen österreichischen Exporte hängen von Produkten ab, die kritische Rohstoffe benötigen. Davon ist ein Teil zusätzlich besonders exponiert: Güter im Wert von 24,4 Mrd. Euro sind sowohl international hoch wettbewerbsfähig als auch in der Versorgung akut gefährdet. Am stärksten betroffen ist die Automobilindustrie (9,7 Mrd. €), gefolgt von Eisen und Stahl (8,4 Mrd. €) sowie dem Maschinenbau (2,3 Mrd. €). Hauptursache sind extreme Lieferkettenrisiken bei Rohstoffen wie Ferro-Niob, Nickel, Magnesium und Seltenen Erden, die jeweils zentral für Leichtbau, hochfesten Stahl bzw. Halbleiterproduktion sind, und die häufig von einem einzigen Land, meist China, dominiert werden. Laut Studie des Kontext Instituts braucht es neben Importdiversifikation vor allem verstärkte Kreislaufwirtschaft, sprich Materialeffizienz, Produktlanglebigkeit, Wiederverwendung und Recycling, um den Standort wirksam abzusichern.

Quelle: Kontext Institut