Im 1. Quartal 2026 ging die Sparquote der privaten Haushalte in Rumänien um 5,3 Prozentpunkte zurück, der stärkste Rückgang unter den 27 EU-Mitgliedstaaten. Ursache ist ein Einbruch des verfügbaren Einkommens um 8,1 %, während der Konsum mit -0,5 % nahezu stabil blieb. Auch in Österreich (-2,5 Prozentpunkte) und Griechenland (-3,7 Prozentpunkte) sank die Sparquote deutlich: In beiden Ländern hielten die Haushalte ihren Konsum trotz sinkendem Einkommen aufrecht, in Österreich stieg er um 1,1 % bei einem Einkommensrückgang von 1,8 %, in Griechenland um 1,2 % bei einem Einkommensrückgang von 2,5 %. Gegenläufig entwickelte sich Ungarn, wo die Sparquote um 3,4 Prozentpunkte zulegte, getragen von einem Einkommensplus von 5,5 %. Im Euroraum blieb die Sparquote unverändert (0,0 Prozentpunkte), in der EU-27 stieg sie leicht um 0,2 Prozentpunkte.
Quelle: Eurostat