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Wasserkraft dominiert Strommix, Importe und Wetter bleiben Risiko

Im ersten Halbjahr 2026 setzte sich die Deckung des heimischen Strombedarfs von 31,78 TWh aus Wasserkraft (42,4 %), Thermischer Erzeugung (14,2 %), Wind (14,1 %), Nettoimporten (11,1 %), Photovoltaik (11,0 %) und Sonstiger Erzeugung (7,2 %) zusammen. Innerhalb der Erzeugung allein lag der Anteil erneuerbarer Quellen bei 80 %. Das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) zielt auf einen rascheren Ausbau insbesondere von Wind- und PV-Kapazitäten ab, um den Importanteil zu senken. Gleichzeitig macht der hohe Wasserkraftanteil die Erzeugung wetterabhängig: Niedrige Pegelstände infolge von Trockenperioden reduzieren die Kapazität der Laufkraftwerke und erhöhen den Rückgriff auf Importe und thermische Reserve.

Quelle: BMWET