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Wo das Geld im Urlaub am weitesten reicht

Nächste Woche starten in Ostösterreich die Ferien. Angesichts der drückenden Hitze richtet sich der Blick vieler bereits auf den nächsten Urlaub. Wer dabei nach Südosteuropa blickt, kann mit deutlichen Preisvorteilen rechnen. Der sogenannte Urlaubseuro der Statistik Austria zeigt, wie viel touristische Leistungen wie Übernachtungen oder Restaurantbesuche im jeweiligen Land tatsächlich wert sind, wenn man 100 Euro aus Österreich mitnimmt. Spitzenreiter ist Bulgarien: 100 Euro werden dort zu 186 Euro Kaufkraft, gefolgt von Türkei (156 Euro) und Rumänien (155 Euro). In der Slowakei, Slowenien und Kroatien gibt es rund 20 % mehr fürs Geld als in Österreich. Ungarn zählt zwar weiterhin zu den günstigen Zielen, der Urlaubseuro ist dort aber gegenüber dem Vorjahr um 16 Euro gesunken, Grund ist die Aufwertung des Forint. Im Norden gilt das Gegenteil: In Island und der Schweiz schrumpft die Kaufkraft um rund ein Drittel, auch Skandinavien bleibt teuer.

Quelle: Statistik Austria