Ulrich Streibl ist CEO der oekostrom AG © oekostrom / Montage: Selektiv
Ulrich Streibl ist CEO der oekostrom AG © oekostrom / Montage: Selektiv
Interview

oekostrom-Chef: „Es gibt keine Energiepreiskrise“

Dass die Regierung zur Budgetsanierung einen Energiekrisenbeitrag einhebt, findet oekostrom-Chef Ulrich Streibl unverständlich. Es gäbe derzeit gar keine Energiekrise: „Wie kann man ein solches Gesetz erlassen, das Energiekrisenbeitrag heißt, bei völlig normalen Preisen? Und das dann noch Arbeitsplätze und Wohlstand kostet?“. Fairer wäre aus seiner Sicht ein „Budgetkrisenbeitrag“ gewesen, der nicht einzelne Branchen herausgreift. Sinken können Energiekosten nur über Steuersenkungen, der Strompreis selbst sei am unteren Ende der Rentabilität. Erneuerbare auszubauen, hält Streibl für „alternativlos“ – nicht nur aus Umweltgründen: „Wir können nicht auf fossile Energie setzen, weil fossile Energie bei uns zu teuer ist.“

Die oekostrom AG wurde 1999 aus der Anti-Atom-Bewegung gegründet. Glauben Sie daran, dass technologischer Fortschritt Atomkraft noch zum Durchbruch verhelfen kann?

Ulrich Streibl: Die oekostrom AG ist tatsächlich von Menschen gegründet worden, die gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf demonstriert haben und die Hainburger Au besetzt haben. Das ist sozusagen die Vorgängergeneration von Fridays for Future. Wir ändern etwas, indem wir erneuerbare Energie produzieren und zu den Menschen bringen. Diese Genetik ist seit 25 Jahren im Unternehmen verwurzelt. Ich glaube natürlich an den technologischen Fortschritt, sehr stark sogar. Mit den Grundtechnologien, die wir haben, werden wir auf überschaubare Zeit aber sehr gut fahren. In Österreich ist das der Basislayer der Wasserkraft und die Windkraft. Inzwischen gibt es auch eine starke Photovoltaik-Industrie und Biomasse. Ich glaube auch, dass es in ferner Zukunft noch andere Technologien geben wird – ich sehe die aber eher im Wasserstoff als im nuklearen Bereich. Jetzt gibt es keine Atomkraft, die wir beherrschen. Wir können es nicht zu 100 % sicher betreiben und wir können mit dem Atommüll nichts anfangen.

In Frankreich sieht man das ein wenig anders.

Die haben das Problem auch. Der Atommüll wird wiederaufbereitet und am Ende bleiben die strahlenden Atomstäbe übrig. Auch Frankreich hat das Endlagerproblem nicht gelöst. Ich finde es unverantwortlich, dass wir in Technologien gehen, die wir nicht end-to-end beherrschen. Die Generation, die heute Entscheidungen trifft, wird eine Technologie, bei der kein Atommüll entsteht – etwa Kernfusion –, nicht mehr erleben. Wasserstoff werden wir aus meiner Sicht schon in den nächsten 2 Dekaden sehen.

Im großindustriellen Bereich?

Genau, dort, wo thermische Prozesse betrieben werden müssen – in der Metallverarbeitung und in chemischen Prozessen. Aber auch die Kraftwerke, die heute Erdgas verbrennen, können künftig Wasserstoff verbrennen. Dazu bräuchten wir aber grünen Wasserstoff und dafür wiederum sehr viel erneuerbaren Strom. Den haben wir heute noch nicht und müssen deshalb erneuerbare Energien ausbauen.

In Europa wird sich das nicht ausgehen.

Ja, das wird schwer. Aber wir sollten versuchen, einen möglichst hohen Grad an Eigenversorgung bei Wasserstoff zu erreichen. Wir werden auch Wasserstoff importieren müssen, weil er sich dort leichter produzieren lässt, wo sehr viel Sonne ist. Wasserstofftransport ist sehr komplex und es entbindet uns nicht davon, einen hohen Eigenversorgungsgrad anzupeilen. Das ist wichtig, weil wir die industrielle Basis des Landes erhalten müssen. Wir können das nicht mit fossilen Energien tun. Nicht nur aus Umweltgründen. Ich glaube, da hat noch nicht jeder den Schuss gehört. Wir können nicht auf fossile Energie setzen, weil fossile Energie bei uns zu teuer ist. In den USA kostet Gas ein Drittel dessen, was es hier kostet und im arabischen Raum nur ein Zehntel.

„Wir können nicht auf fossile Energie setzen, weil fossile Energie bei uns zu teuer ist.“

Ulrich Streibl

Wie sollen wir die Zeit überbrücken, bis ausreichend grüner Wasserstoff bereitsteht, um in der Energiepreiskrise Linderung zu bringen?

Alle technologischen Entwicklungen brauchen Zeit. Aber ein anderer Punkt: Es gibt keine Energiepreiskrise. Die war 2022 und 2023.

Die Preise liegen aber nach wie vor über dem Vorkrisenniveau.

Die Preise sind inflationsbereinigt in etwa auf dem Vorkrisenniveau. Das sind ganz konkret rund 80 Euro pro Megawattstunde für 2026. Vor der Krise lagen wir bei 50 bis 60 Euro – inflationsbereinigt ist das ungefähr gleich viel. Mit 50 bis 60 Euro war zum damaligen Zeitpunkt kein einziges Kraftwerk rentabel baubar. Und zwar egal in welcher Technologie. Man konnte kein Windraftwerk dafür bauen, kein Gaskraftwerk und auch kein Photovoltaikkraftwerk. Wir hatten Preise, die dazu geführt haben, dass der Ausbau der Energieerzeugungsanlagen vom Staat gefördert werden musste. Das halte ich für keinen guten Ansatz. Energie muss sich selbst rechnen und dafür müssen wir akzeptieren, dass Energie einen Wert hat. Jetzt sind wir in einem Korridor von 80 bis 100 Euro pro Megawattstunde und das ist die untere Grenze, mit der sich Erzeugungsanlagen rentabel bauen lassen. Ein Windrad lässt sich mit ungefähr 100 Euro pro Megawattstunde über die Lebenszeit rentabel bauen. PV ist etwas billiger, Wasserkraft teurer und fossile Energie um Welten teurer. Deshalb müssen wir die Erneuerbaren ausbauen.

Daran zweifelt niemand, das Problem ist eher, dass der Ausbau nicht schnell genug geht. Gerade Windkraft hat in Österreich kein leichtes Leben – sehen Sie Chancen, dass sich das ändert?

Der Ausbau ist alternativlos. Wasserkraft ist typischerweise eine Ganzjahresenergie. Photovoltaik ist eine Sommererzeugungsart. Da sind wir bereits weit gekommen. Und Windkraft ist eine Winterenergie – von der haben wir zu wenig. Deshalb sind die Energiepreise im Winter sehr hoch. Der Strombedarf wird sich bis 2040 aber verdoppeln. Das sind nur 15 Jahre. Wasserkraft ist in Österreich bereits vollständig ausgebaut. Ein Teil des zusätzlichen Bedarfs wird aus der Photovoltaik gedeckt werden können. Wirklich viel Potenzial hat aber nur noch die Windkraft.

Wie soll das gelingen? Nur Atomenergie ist in Österreich noch unpopulärer als Windkraft.

Wir haben heute 1.500 Windräder. Wir brauchen 5.000 Windräder. Den Platz haben wir, denn für 5.000 Windräder braucht man 2 % der Landesfläche. In Deutschland gibt es bereits ein Gesetz, das vorschreibt, dass 2 % der Landesfläche in den Bundesländern für Windkraft gewidmet werden müssen. Machen wir es doch in Österreich genauso.

Genau das soll das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) im Sommer bringen.

Ich hoffe es. Windkraft greift wenig in die Umwelt ein. Das Fundament ist klein, beim Bau muss man einmal hinfahren, aber sonst ist ein Windrad sehr umweltverträglich. Umweltschutz hindert die Windkraft also nicht. Wir haben auch die Ingenieurinnen und Ingenieure dafür. Also auch kein Problem. Wir haben auch das Geld dafür und die Technologie. Jedes Windrad wird stärker als das vorige und mit bloßem Auge kann man den Unterschied kaum bemerken. Was uns aber fehlt, ist die Ansage der Regierung, dass wird das jetzt brauchen und machen. Weil es unsere Wirtschaftskraft, unsere Zukunft, den Wohlstand und die Arbeitsplätze sichert.

Glauben Sie, dass es genügen würde, wenn sich der Bundeskanzler zum Windkraftausbau bekennt?

Wenn sich die Regierung geschlossen hinter dieses Vorhaben stellt, weil es den Wohlstand unseres Landes sichert, wird das etwas bringen. Ein Windrad kostet ungefähr 10 Millionen Euro, davon bleiben ungefähr 3 Millionen Euro an Wertschöpfung in Österreich. Die Chips werden in Wien entwickelt, die Steuerungselektronik in Vorarlberg. Es stecken Wälzlager darin, die in Oberösterreich gebaut werden und die Kräne, die die Windräder aufstellen, kommen aus Niederösterreich und aus Salzburg. Die Menschen, die die Windräder aufbauen und später betreiben, leben in der Region – dort, wo wir Arbeitsplätze brauchen. Das ist lokale Wertschöpfung. Statt das voranzutreiben, hat die Regierung mit Steuererhöhungen und einem Investitionsverhinderungs-Programm begonnen.

„Wir können das Land nicht erfolgreich machen, wenn wir ständig auf die Unternehmen einhämmern.“

Ulrich Streibl

Der Energiekrisenbeitrag-Strom soll jährlich 200 Millionen Euro zur Budgetkonsolidierung beitragen.

Genau. Das ist ein „Energiekrisen“-beitrag pro Jahr für 5 Jahre, obwohl wir gar keine Energiekrise haben. Das führt dazu, dass wir 1 Milliarde an Investitionen nicht tätigen können, weil wir Eigenkapital normalerweise um das Vierfache an Fremdkapital hebeln. Damit wären in 5 Jahren 25.000 Arbeitsplätze entstanden. Wie kann man ein solches Gesetz erlassen, das Energiekrisenbeitrag heißt, bei völlig normalen Preisen? Und das dann noch Arbeitsplätze und Wohlstand kostet?

Aber wir haben eine Budgetkrise.

Dann sollte die Regierung es bitte Budgetkrisenbeitrag nennen und sagen, die Wirtschaft soll etwas beitragen. Ich glaube, alle sind bereit, im Sozialsystem, wenn es einmal eng wird, einen Beitrag zu leisten. Unsinnig ist aber, einzelne Branchen herauszupicken. Das ist auch in der Vergangenheit passiert. Die Regierung greift sich gerne die Banken heraus, denen man Geld wegnehmen zu können glaubt. Nach Corona waren die Supermärkte dran – totale Abzocker. Dann war die Gastwirtschaft dran – alles zu teuer. Und jetzt sind es die Energieunternehmen. Wir können das Land nicht erfolgreich machen, wenn wir ständig auf die Unternehmen einhämmern, die die Arbeitsplätze und den Wohlstand schaffen. Wir sind im dritten Jahr der Rezession und heuer das einzige Land in Europa, dass nach Prognosen des IWF ein negatives Wirtschaftswachstum haben wird. Vielleicht müssen wir uns mal fragen, ob wir etwas falsch machen.

„Es gibt keine Vision für Österreich und das ist Aufgabe der Politik.“

Ulrich Streibl

Was denken Sie, machen wir falsch?

Es gibt keine Vision für Österreich und das ist Aufgabe der Politik. Was ist das Erste, was ich tue, wenn ich ein Unternehmen führe? Ich werde eine Strategie entwickeln. Ich werde gemeinsam mit dem Führungsteam und den Menschen im Unternehmen überlegen, wo es die nächsten 10 Jahre hingeht. Deshalb würde ich auch von einer Regierung erwarten, dass sie ein Bild zeichnet, wie Österreich in 10 Jahren aussehen soll. In welchem Land wollen wir leben? Was wollen wir erreichen? Wo sind die Arbeitsplätze für die jungen Menschen? Wie gehen wir mit der Umwelt um? Wie soll die Bildung aussehen? Wie die Sicherheit gewährleistet werden? Das Regierungsprogramm ist allerdings auf 211 Seiten ein Sammelsurium von Allem und Nichts. Eigentlich kann man auf Seite 23 zu lesen aufhören – dort steht: Österreich ist in der Krise. Dann habe ich versucht, zwischen Seite 24 und 211 zu finden, wie wir da wieder rauskommen. Da steht aber nichts. Die Regierung muss sich hinstellen und sagen: Krempeln wir gemeinsam die Ärmel hoch und bauen dieses Land zukunftsfähig auf!

Welche Rolle werden in dieser Zukunft private PV-Anlagen spielen? Wie sehen Sie die Abschaffung der Mehrwertsteuerbefreiung für private Photovoltaik?

Es ist gut, dass wir Energiewirtschaft demokratisieren und vorhandene Flächen nutzen. Muss man das weiterhin durch eine Befreiung von der Mehrwertsteuer fördern? Ich glaube, nein. Förderungen gibt man normalerweise, um einen Anschubimpuls zu geben. Bei privaten PV-Anlagen sind wir so weit, dass das Geschäftsmodell auch ohne Förderungen auskommt. Es war aber nicht gut, das von heute auf morgen abzudrehen, denn auch private Haushalte brauchen Planungssicherheit. Eine Vorankündigung und stufenweise Erhöhung wären besser gewesen.

„Wirtschaft sollte erst einmal grundsätzlich gar keine Förderungen bekommen.“

Ulrich Streibl

Die Förderungen im Bereich Klima und Umwelt sollen jetzt alle einem Review unterzogen werden. Welche Förderungen könnte man aus ihrer Sicht kürzen oder streichen?

Wirtschaft sollte erst einmal grundsätzlich gar keine Förderungen bekommen. Wenn die Regierung etwas in eine bestimmte Richtung lenken will, kann sie Anschubfinanzierungen machen, sollte sie dann aber auch wieder zurückziehen. Wenn Sie mich fragen, wo man ansetzen könnte, kann ich nur den Rechnungshof zitieren. Wir müssen raus aus den klimaschädlichen Subventionen. Wir geben jedes Jahr 5,7 Milliarden Euro für Dinge aus, die Klima und Umwelt zerstören. Das bekannteste ist das Dieselprivileg. Wir wissen, dass Diesel unsere Umwelt zerstört, und bezahlen Geld dafür, dass noch mehr mit Diesel gefahren wird. Das tastet die Regierung nicht an, aber Elektroautos werden mit einer Steuer belastet.

Die vielen neuen privaten PV-Anlagen haben auch dafür gesorgt, dass die Netztarife gestiegen sind. Wie sollte man mit diesem Problem umgehen?

Der Umbau von Infrastruktur braucht Geld. Wir bauen um von einer Logik, in der es ein Großkraftwerk gab und daneben die Stadt, hin zu vielen kleinen Erzeugungsstellen, die mit den Verbraucherzentren verbunden werden müssen. Wir müssen also Geld in die Hand nehmen. Dass wir kein effizientes System für die Netzgestaltung haben, liegt an gewachsenen Strukturen. Ich habe noch niemanden getroffen, der mir erklären kann, warum Netzgesellschaften auf Bundesländergebiete begrenzt sind. Der Strom fließt durch ganz Österreich. Warum brauchen wir 9 Netzgesellschaften? Der Strompreis ist so günstig, wie er sein kann, da wir in Österreich im Wettbewerb mit 50 Anbietern stehen. Der Strompreis macht aber nur ein Drittel der Kosten aus. Das Stromnetz ist volkswirtschaftlich gesehen hingegen ein natürliches Monopol – so wie das Straßennetz oder das Schienennetz. Natürliche Monopole sollten entweder dem Staat gehören oder von ihm reguliert werden. Netze müssen gemeinwohlorientiert geführt werden.

Was müsste sich konkret ändern?

Heute gehören die Netze Unternehmen, die eigene wirtschaftliche Interessen haben. Würde der Staat der Eigentümer sein, könnte er für andere Finanzierungskosten sorgen, weil man die Gewinne der Eigentümer nicht bedienen müsste. Energiewirtschaft ist ein Skalengeschäft – die Netzgebühren werden hoch sein und steigen. Um wieviel sie steigen, haben wir aber in der Hand, wenn wir das System effizient organisieren.

Sehen Sie einen Spielraum, die Strompreise kurzfristig zu senken?

40 % des Strompreises sind die Energiekosten. Das ist nicht veränderbar, weil sich dieser Preis an den Großhandelsmärkten bildet, und zwar europaweit. Mit erneuerbarer Energie wird der Strompreis grundsätzlich billiger, aber der Spielraum ist gering. Der Strompreis wird bei 80 bis 100 Euro pro Megawattstunde bleiben müssen, denn so viel kostet es allein, die Anlage zu bauen. 10 Cent wird der Strom also immer kosten müssen. Dann kommen die Netzkosten, das sind ungefähr 30 % des Strompreises – darüber haben wir schon gesprochen. Die restlichen 30 % sind Steuern. Wenn der Staat möchte, dass der Strompreis nach unten geht, dann kann er da ansetzen.

Das ist momentan schwierig.

Ja, aber den Strom durch Steuern um 30 % teurer zu machen und dann auf Energieunternehmen loszugehen, ist auch nicht legitim. Die Regierung diskreditiert damit auch die Menschen, die in diesen Unternehmen arbeiten – zu sagen, dass das alles Krisengewinner sind, in einer Situation, die gar keine Krise ist, ist unfair.

„Wir haben in den letzten Jahren zu viel Regulierung geschaffen und zu wenig Unternehmertum erlaubt.“

Ulrich Streibl

Die EU beginnt mit der Entbürokratisierung im Bereich der Umwelt- und Klima-Berichterstattung. Wie stark spürt ihr Unternehmen den bürokratischen Druck?

Wir spüren das wie wahrscheinlich jedes europäische Unternehmen. Die starke Regulierung ist im internationalen Vergleich schlicht und einfach nicht wettbewerbsfähig. Wir leben in Europa in einem hoch organisierten, sicheren und wirklich tollen System. Einen bestimmten Grad an Regulierung wollen wir uns leisten, aber irgendwann kippt es. Wir haben in den letzten Jahren zu viel Regulierung geschaffen und zu wenig Unternehmertum erlaubt. Die Regierung muss und kann nicht alles regeln. Bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung laut CSRD-Richtlinie mancher Unternehmen sind 100 Seiten enthalten, auf denen die finanziellen Kennzahlen alle Null sind. Da lerne ich nichts daraus. Trotzdem muss das Unternehmen diese Kennzahlen berichten.

Zur Person

Ulrich Streibl ist seit 2020 CEO der oekostrom AG. Davor leitete er den Geschäftsbereich Wirtschaft im Umweltbundesamt und arbeitete mit maßgeblichen Unternehmen Österreichs an Klima- und Umweltschutzkonzepten. Streibl war außerdem als CFO von Tochtergesellschaften der E.ON-Gruppe kaufmännisch für die Bereiche Stromproduktion, Netz und Vertrieb verantwortlich. Als langjähriger Strategiechef der OMV hat er sich neben der konventionellen Energiewirtschaft auch intensiv mit innovativen Geschäftsmodellen, u.a. Wasserstoff, beschäftigt.