Inflation: Schluss, aus, vorbei?
Das soll es jetzt also gewesen sein. Im September lag die Inflationsrate nicht nur über das gesamte Währungsgebiet gesehen unter dem Inflationsziel …
Das soll es jetzt also gewesen sein. Im September lag die Inflationsrate nicht nur über das gesamte Währungsgebiet gesehen unter dem Inflationsziel …
Zwischen Brutto-Nationalglück, Wasserkraft mit Know-how aus Österreich und Bitcoin: Bhutan ist ein kleines buddhistisches Königreich, etwa so groß wie die Schweiz, und liegt hoch im Himalaya zwischen den bevölkerungsreichsten Ländern der Erde, Indien und China. Statt dem Bruttosozialprodukt setzt das Land auf das Brutto-Nationalglück.
Die Vermögensteuer wird aktuell intensiv diskutiert, da sie das Gefühl von mehr Gerechtigkeit vermittelt und den Anschein erweckt, ein faires Steuersystem zu fördern. Tatsächlich ist ihr finanzieller Nutzen jedoch begrenzt und würde sogar langfristig das Wirtschaftswachstum hemmen.
Die Notenbanken in den USA und in der Eurozone befinden sich weiter im Zinssenkungs-Modus. Fraglich sind allerdings Tempo und Timing der Zinsschritte. Während in den USA der Arbeitsmarkt offenbar weiterhin brummt, rutschte die Inflation auf dieser Seite des Atlantiks erstmals seit über 3 Jahren unter den Zielwert der EZB von 2 Prozent. Ein Störfaktor auf dem Weg in Richtung weiter sinkender Zinsen könnte der Ölpreis sein. Er ist mit der Eskalation im Mittleren Osten zuletzt wieder angesprungen.
Beim Wirtschaftswachstum gehört Österreich zu den Schlusslichtern in Europa. Warum haben die Krisen der vergangenen Jahre das Land härter getroffen als andere? …
Der Goldpreis hat Rekordstände erreicht. Woran liegt das und wie hängt das mit dem aktuellen Zinsentscheid der US-Notenbank zusammen? Wie steht es …
Wie erwartet verkündete die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, gestern eine weitere Zinssenkung von 0,25 Prozentpunkten. Es war bereits die …
Im September rasselt es gelegentlich an den Börsen, und 2024 scheint keine Ausnahme zu sein. Die Kurse gingen gleich zu Monatsbeginn auf Talfahrt. Einerseits bewegt sich die US Konjunktur eventuell auf dünnerem Eis als gedacht, was die Fed zu einem drastischeren Zinsschritt bewegen könnte. Andererseits gab es zuletzt auch im hochfliegenden Tech-Segment erste Enttäuschungen.
Geben wir uns keinen Illusionen hin: Auch die seit kurzem angehobenen Zinsen sind real – nach Abzug der Inflationsrate – immer noch extrem tief, zu tief. Sie verschleiern, dass wir zu viel konsumieren und zu wenig sparen. Die Lücke wird mit der Notenpresse ausgefüllt. Ein Kurswechsel ist nicht in Sicht, denn alle haben Angst vor einer Rezession wie der Teufel vor dem Weihwasser. Rein ökonomisch gesehen wäre eine Anpassungsrezession der notwendige Heilungsprozess, allerdings, verbunden mit hohen sozialen Kosten, die man für die Schwächsten so weit wie möglich abzufedern versuchen müsste. Eine notwendige Maßnahme bestünde gemäß dem Leipziger Wirtschaftsprofessor Gunther Schnabl auch darin – im Gleichschritt mit einer die Unternehmen zu höher Effizienz zwingenden Zinssteigerung – den enorm hohen Regulierungsdruck, der auf der Wirtschaft lastet, zu beseitigen. Eine kapitalistische Wirtschaft braucht nicht „angekurbelt“ zu werden. Wird sie von ihren Fesseln befreit, kommt sie von allein in Gang.
Die Politik des billigen Geldes war schon immer eine Versuchung. Sie gefällt den Politikern, die ja von ihren teuren Versprechungen gegenüber bestimmten Wählergruppen und Lobbyisten leben, sie gefällt auch den im Finanzsystem Tätigen, die dadurch wichtiger werden und mehr verdienen. Sie gefällt aber auch Hochrisiko-Investoren und fördert generell ein wenig risikobewusstes Investitionsklima. Für die Masse der Konsumenten führt ein so erzeugter Boom zunächst zu Lohnerhöhungen und zur Ausdehnung der Konsummöglichkeiten und damit zur Illusion eines wachsenden Wohlstandes. Dahinter jedoch lauert die Inflation.