„Europa soll bei Finanzierung von US-Forschung einspringen“
Entzieht US-Präsident Donald Trump wichtigen Forschungsprojekten die Fördermittel, so soll Europa einspringen und sich als Partner finanziell daran beteiligen.
Entzieht US-Präsident Donald Trump wichtigen Forschungsprojekten die Fördermittel, so soll Europa einspringen und sich als Partner finanziell daran beteiligen.
War Jesus Christus, jener charismatische Prediger und jüdische Reformator, ein Kapitalist oder doch ein radikaler Vorläufer des Sozialismus des 19. Jahrhunderts? Und wie halten es die Amtsträger der katholischen Kirche heute mit Eigentum, Marktwirtschaft, Steuerlast und sozialen Fragen?
Das kleine Österreich hat ein Problem mit dem Wiedereinstieg von Spitzenpolitikern ins Arbeitsleben, andere Länder machen das besser. Die Kombination aus in Österreich logischer Angst vor Korruption beziehungsweise Postenschacher einerseits, und fehlender Ausstattung (Büro und Infrastruktur) ehemaliger Kanzler und Co. wie etwa in Deutschland andererseits, sorgt dafür, dass junge Altpolitiker nicht leicht vermittelbar sind.
Österreich steckt EU-weit in der längsten und stärksten Rezession. Gleichzeitig ist die Lohnquote in den letzten Jahren stark gestiegen. „Wenn die Lohnquote steigt, wird für Arbeitnehmer der Anteil am Kuchen größer. Zum Problem wird das, wenn der Kuchen schrumpft. Arbeitnehmer bekommen ein größeres Stück von einer schrumpfenden Torte“, sagt Ökonom Marcus Scheiblecker, Autor der Wifo-Konjunkturprognosen. Das gehe zu Lasten von Unternehmen und Staat. Im Interview geht es außerdem darum, was den nächsten Aufschwung bringen könnte.
In den vergangenen Tagen hat sich ein paar Mal gezeigt, dass jetzt, wo nach Wien länger keine überregionale Wahl mehr ansteht, ein Zeitfenster offen sein könnte, die Republik gemeinsam auf einen finanziell stabilen Kurs zu bringen. Es geschehen Zeichen und Wunder, könnte man sagen. Und das ist gut, weil ein mittelgroßes Wunder wäre gerade ziemlich hilfreich.
Die Politik von US-Präsident Trump begünstigt die Abwerbung von in den USA ausgebildeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Länder und Unternehmen, die sich in Zeiten von Fachkräftemangel, detailliert mit der Frage beschäftigen warum jemand wo hingeht um zu arbeiten, werden im globalen „War for talents“ die Nase vorne haben.
Ein Börsengang gilt für viele Gründerinnen und Gründer als der große Durchbruch – die ultimative Bestätigung ihres unternehmerischen Erfolgs. Doch in den vergangenen Jahren hat sich die Dynamik am Markt stark verändert. Seit dem Boomjahr 2021 herrscht eine regelrechte Flaute bei Tech-IPOs. Warum gehen Startups heute später oder gar nicht mehr an die Börse? Und was bedeutet das für Anleger?
Diese Woche widmet sich die Regierung dem Thema Wirtschaftsstandort – große Würfe für die schwächelnde und wichtige Industrie fehlen aber laut Ökonomin Monika Köppl-Turyna (EcoAustria). „Der Fokus liegt jetzt sehr stark auf kurzfristigen Konjunkturmaßnahmen“, die nur für zwei bis drei Jahre reichen würden, sagt die Expertin. Dabei wäre es laut ihr leicht, neue Spielräume zu schaffen – ganz ohne, nach deutschem Vorbild, neue Schulden aufnehmen zu müssen.
Der Staat ist als Arbeitgeber offenbar attraktiver, als man meinen möchte. Immer wieder überraschen Umfragen mit dem Ergebnis, dass Studenten mit ihrem Abschluss im öffentlichen Dienst anheuern wollen. Gratuliere! Sie haben sich für eine Zukunftsbranche entschieden. Da gibt es nur ein Problem.
Die Bahnindustrie gehört zu den erfolgreichsten Branchen Österreichs. Dennoch haben die Entwicklungen der vergangenen Jahre Spuren hinterlassen – „Die Kollektivvertragserhöhungen tun weh“, gesteht Christian Diewald, Präsident des Verbands der Bahnindustrie, ein. Gemeinsam mit Geschäftsführer Anil Rai erklärt er im Interview auch, was die wachsende Konkurrenz aus China für die Branche bedeutet und ob der Bahnindustrie ein ähnliches Schicksal wie der Autoindustrie drohen könnte.