Die Frühjahrsprognose des Fiskalrats sieht Österreichs Budgetdefizit bis 2030 bei rund 3,7% des BIP, deutlich über der EU-Maastricht-Grenze von 3%. Die Regierung rechnet hingegen, die Grenze bis 2028 zu unterschreiten und damit das laufende EU-Defizitverfahren zu beenden. Der Fiskalrat hält dafür zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen von 5,7 Mrd. Euro für nötig. Treiber der hohen Defizite sind vor allem steigende Ausgaben bei Pensionen, Gesundheit und Zinsen.
Quelle: Fiskalrat