Weekender ・ 28.03.2026

Weekender, 28. März 2026

Guten Morgen Österreich!

Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing am Wochenende! Heute zusammengestellt und editiert von Sara Grasel – ich melde mich aus Wien.

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Editor’s Note: Die Mär von der Inflationsfalle 
von Christoph Hofer

Seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs vor 4 Jahren hat die heimische Politik einen neuen Erzfeind gefunden – die Inflation. Kaum eine wirtschaftspolitische Debatte verläuft inzwischen ohne die Frage „Und was bedeutet das für die Inflation?“. Die Frage ist auch berechtigt in einem Land, das über diesen Zeitraum einen der stärksten Preisanstiege Westeuropas zu verzeichnen hatte. Wirkt sich dies doch negativ auf die Kaufkraft der Bevölkerung und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts aus. So hieß es nun auch im Zuge des Beschluss der Spritpreisbremse (zusammen mit den Grünen) von Seiten der Regierung, dass man ja keine Wahl habe und die Teuerung zumindest dämpfen müsse. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer stellte eine inflationssenkende Wirkung des Gesamtpakets von 0,25 Prozentpunkten in den Raum. Ein paar Monate zuvor konnte man eine ähnliche Argumentation bei Preiseingriffen in private Mieten erleben. Auch die Strompreisbremse ist noch in Erinnerung.

Dass diese fast schon regelmäßigen Eingriffe in das marktwirtschaftliche Spiel zwischen Angebot und Nachfrage oder Diskussionen über sogenannte „Übergewinne“, die man tunlichst abschöpfen müsse, keine Grundlage für einen dringend benötigten Investitionsboom in Österreich legen, ist die eine Seite. Erst jüngst stellte die Ratingagentur S&P den langfristigen Ausblick der Aktie des Verbunds auf negativ, u. a. wegen einer Zunahme an staatlichen Interventionen in dessen Geschäftstätigkeit.

Demgegenüber steht das Argument, dass man die Inflation vor allem mit Blick auf das Budget bremsen müsse. Denn jeder zusätzliche Zehntelprozentpunkt Preisauftrieb kommt uns teuer zu stehen, wenn die Indexierung von Sozialleistungen, Pensionen und öffentlichen Gehältern ansteht. Diese auf den ersten Blick schlüssige Argumentation hat nur einen Haken: Niemand zwingt den österreichischen Staat seine Ausgaben automatisch mit der Inflation zu erhöhen, wenn er sich eine solche Erhöhung nicht leisten kann. In diese vermeintliche Inflationsfalle hat sich die Politik durch populistische Beschlüsse selbst manövriert.

Kommentar: Willkommen im roten Kompromismus

Kommentar: Es gebe ein besseres Mittel gegen hohe Gewinne – den freien Markt

Interview: FPÖ-Energiesprecher – „Steuereinnahmen sprudeln wie noch nie“

Wenn nun von Seiten der SPÖ jede Woche neue Steuererhöhungsideen lanciert werden, wie zuletzt die Abschaffung des Familienbonus oder die vollständige Rückkehr der kalten Progression, dann stehen dem Milliardenersparnisse gegenüber, die eine einmalige Aussetzung dieser Indexierungslogik generieren könnte. Der Fiskalrat hat dies jüngst in einer Auflistung an Konsolidierungsmaßnahmen aufgezeigt. Auch das wiederholte in den Raum stellen von baldigen Erbschafts- und Vermögenssteuern, wie dies Finanzminister Marterbauer bei der jüngsten Nationalratssitzung wieder tat, sorgt nur dafür, dass die nächste Standort- oder Investitionsentscheidung sicher nicht für Österreich ausgeht. Wer möchte in einem solchen Umfeld schon mehr Kapital in Österreich binden?

Die Regierung traut sich weiterhin nicht, ihren Wählern reinen Wein einzuschenken. Wenn man in guten Zeiten z. B. im Bereich der Pensionen deutlich überdurchschnittliche Erhöhungen genießt, dann sollte man auch in schlechten Zeiten damit rechnen, einen angemessenen Solidarbeitrag für das Gemeinwesen zu leisten. Stattdessen erneut bei Familien und Vollzeit arbeitenden Leistungsträgern zuzugreifen, die schon jetzt das Gros der Steuerlast tragen, ist der völlig falsche Ansatz. Vielmehr wäre es nun an der Zeit, Preissignale endlich einmal wirken zu lassen und allfällige Mehreinnahmen des Staates durch höhere Spritpreise an eben jene hart arbeitenden Erwerbstätigen zurückzugeben, wie das auch die Agenda Austria vorschlug. Diesen könnte man nämlich auch einmal signalisieren, dass ihre Leistung gewürdigt wird und sie bitte nicht, bei erster Gelegenheit dem Teilzeit-Trend frönen sollten.

[Quellen: Fiskalrat, Verbund-Rating, Agenda Austria]

[Zum Nationalrats-Beschluss: Parlament, Pressekonferenz Graf, Doppelbauer und Schroll, Die Grünen, BMWET | Reaktionen: ÖVP, SPÖ, FPÖ, IV, WKÖ, AK, ÖGB, Wirtschaftsbund | Service: Änderungen – MÖSt-Gesetz, Preisgesetz]

News – was Sie seit dieser Woche wissen müssen:

🇦🇹 Regierung legt Energiegesetz EABG vor. Die Bundesländer-Ziele für den Erneuerbaren-Ausbau nehmen Gestalt an. Am Donnerstag hat die Regierung das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz EABG vorgelegt, nachdem seit Dezember die Begutachtung lief. Drei Viertel der 27 TWh, die bis 2030 zugebaut werden müssen, sind für die Bundesländer technologisch vorgegeben – bei einem Viertel können die Länder selbst entscheiden, ob Wind, Wasser oder PV. Im Vergleich zum Begutachtungsentwurf kommt 1 TWh Geothermie für Wärmeerzeugung hinzu. Es sind nun auch Sanktionen vorgesehen. Erreichen die Bundesländer die vorgegebenen Ziele nicht, werden Fördermittel gestrichen. Sollten dem Bund bei Verfehlung der Ziele Strafzahlungen der EU drohen, werden die Bundesländer „zur Kasse gebeten werden“. Das EABG bringt weiters konzentrierte Genehmigungsverfahren („One-Stop-Shop“) und die Einräumung des überragenden öffentlichen Interesses für Erneuerbare. Im Nationalrat braucht das EABG eine Zweidrittelmehrheit. Den Grünen geht die Vorlage nicht weit genug. Der oö. LH-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ) lehnt den Gesetzesentwurf ab. [Quellen: Regierungsvorlage, Pressekonferenz, BMWET, ZIB2 | Reaktionen: Die Grünen, FPÖ OÖ, Neos Wien, IG Windkraft, PV Austria, E-Control, EEÖ, WKÖ, APG, IV, Oesterreichs Energie, Oecolution, AK Wien, Global2000, Stadt Wien]

🇦🇹 2025 mehr Immobilienkäufe und höhere Preise. Mit einem Anstieg von 18,3 % von 2024 auf 2025 sind die Immobilientransaktionen so stark gewachsen wie seit über 10 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig stiegen die Preise für Wohnimmobilien erstmals seit 2022 wieder. Von 2024 auf 2025 wurden diese um 2,6 % teurer. Die Preise für den bestehenden Wohnraum stiegen um 2,5 % und für neuen Wohnraum um 2,9 %. Die Hauspreise stiegen im Burgenland am stärksten (8,7 %), während sie in Wien um 1,5 % zurückgingen. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen am stärksten in Tirol (4,8 %), während sie in Salzburg um 0,8 % günstiger wurden. [Quellen: Statistik Austria: 2025, 2024, 2023]

🇦🇹 Totschnig fordert erneut Energiekostenausgleich für Bauern. Landwirtschafts- und Umweltminister Norbert Totschnig will die erst Ende 2025 ausgelaufene Diesel-Steuerbegünstigung für Landwirte wieder einführen. „Der Druck auf unsere Bäuerinnen und Bauern und die Lebensmittelproduktion steigt. Wir brauchen daher zur Entlastung einen Energiekostenausgleich“, so der Minister zur APA. [Quelle: APA via Medienberichte]

💡 Spritpreise steigen in Österreich stärker als im EU-Schnitt. Seit dem Ausbruch des Irankriegs am 28. Februar 2026 sind die Treibstoffpreise in Österreich deutlich gestiegen. Zwischen 23. Februar und 23. März 2026 verteuerte sich Diesel um 36,4 %, Benzin (Eurosuper 95) wurde um 22,0 % teurer. Damit liegt Österreich beim Anstieg des Diesel- sowie Benzinpreis in der EU auf Platz 5. [Quelle: Europäische Kommission | Grafik von Christoph Hofer]

Alle Grafiken von Selektiv 📈

Die Redaktion von Selektiv gießt Zahlen und Daten in anschauliche Grafiken – hier geht es zum Überblick mit Download-Funktion.

Der Link wechselt jeden Freitag.

🇦🇹 🇪🇺 Nach 2 Jahren wieder mehr Patente aus Österreich. Aus Österreich wurden 2025 mit 2.253 Patenten im Jahresabstand um 5 % mehr beim Europäischen Patentamt (EPA) angemeldet. In den 2 Jahren davor waren die Anmeldungen rückläufig. Mit 245 Anmeldungen pro 1 Mio. Einwohner liegt Österreich gemessen an der Bevölkerung weltweit auf Platz 8. An der Spitze liegt die Schweiz, gefolgt von Finnland, Schweden, Dänemark, Niederlande, Deutschland, Südkorea und eben Österreich. Insgesamt stiegen die Anmeldungen beim EPA von 2024 auf 2025 um 1,4 %, der EU-Schnitt liegt bei +0,7 %. [Quelle: EPA

🇦🇹 Startup-Standort Österreich rutscht ab. Das Finanzierungsvolumen österreichischer Startups ist im Vorjahr um 56 % eingebrochen, womit Österreich im Europavergleich von Platz 15 auf Platz 20 abrutschte. BIP-bereinigt fällt der Vergleich noch ungünstiger aus – Österreich erwirtschaftet 2,7 % der europäischen Wirtschaftsleistung, kann aber nur 0,4 % der Venture-Capital-Investitionen verbuchen. In den ersten beiden Monaten 2026 haben heimische Startups mit 200 Mio. Euro bereits 80 % des Vorjahresniveaus erreicht, ein laut EY „bemerkenswerter Start“. [Quelle: EY Startup Barometer 2025]

🇦🇹 BIP-Prognosen wegen Irankriegs gesenkt. Die Oesterreichische Nationalbank senkt ihre Wachstumsprognose für 2026 aufgrund des Irankriegs auf +0,5 %, ein Minus von 0,3 Prozentpunkten im Vergleich zur Dezember-Prognose. Die Inflationsprognose wurde um 0,6 Prozentpunkte auf 2,7 % angehoben. Im ungünstigsten Szenario droht sogar eine leichte Rezession (-0,2 %) bei gleichzeitig 4,2 % Inflation – damit würde Österreich in eine Stagflation rutschen. Die OECD hat ihre Erwartungen zur heurigen Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone um 0,4 Prozentpunkte auf +0,8 % nach unten revidiert. Die Inflationserwartungen für die Eurozone liegen 2026 bei 2,6 % (plus 0,7 Prozentpunkte). [Quellen: OeNB, OECD Interim Report | Grafik von Christoph Hofer]

🇪🇺 Eurozonen-Wachstum im März beinahe zum Stillstand gekommen. Das Eurozone-Wachstum ist laut dem Einkaufsmanagerindex von S&P Global im März beinahe zum Stillstand gekommen. Die Neuaufträge waren rückläufig und der Kostenauftrieb aufgrund des Kriegs im Nahen Osten so stark wie seit etwas über 3 Jahren nicht mehr. Die gestörten Lieferketten äußern sich in der deutlichsten Verlängerung der Lieferzeiten seit über dreieinhalb Jahren. Der Dienstleistungs-Index sank auf 50,1 Punkte, jener für die Industrie stieg hingegen auf 51,4 Punkte und erreichte damit ein 45-Monats-Hoch. In Deutschland fiel das Produktionswachstum in der Industrie dank des verstärkten Zuwachses beim Neugeschäft so kräftig aus wie zuletzt vor etwas über 4 Jahren (Index bei 53,7). Für Österreich stieg der Einkaufsmanagerindex der UniCredit Bank Austria im März von 49,4 Punkten im Februar auf 52,4 Punkte – der höchste Wert seit Mai 2022. Die Gründe dafür liegen vor allem in Vorziehkäufen aus Sorge um Lieferkettenbeschränkungen sowie dem starken Anstieg der Einkaufspreise infolge des Irankriegs. Die durchschnittliche Lieferzeit verlängerte sich in einem so starken Ausmaß wie seit Sommer 2022 nicht mehr. Zudem liegt das Verhältnis der Indizes von Input- zu Outputpreisen auf einem 5-Jahres-Tief. Diese Belastungsfaktoren wirken sich auch auf die Geschäftserwartungen aus und führten zu einem deutlichen Rückgang um 4,9 Punkte auf 57,7 Punkte. [Quellen: S&P Global – Eurozone, Deutschland, UniCredit Bank Austria]

🇪🇺 Österreich bei BIP pro Kopf 2025 auf Platz 5 der EU. Österreich weist laut einer vorläufigen Schätzung von Eurostat das fünfthöchste BIP pro Kopf unter den 27 EU-Mitgliedstaaten auf. Das kaufkraftbereinigte BIP pro Kopf liegt in Österreich demnach 17 % über dem EU-Durchschnitt. Höhere Werte verzeichnen Luxemburg, Irland, die Niederlande und Dänemark. Insgesamt liegen 10 Länder über dem EU-Schnitt, während Bulgarien, Griechenland und Lettland das niedrigste BIP pro Kopf aufweisen. [Quelle: Eurostat]

🇪🇺 Umfangreichste Reform der EU-Zollunion seit 1968 beschlossen. Um die Effizienz zu steigern und Herausforderungen im elektronischen Handel sowie der Warensicherheit zu begegnen, haben sich die EU-Kommission, der Rat und das Parlament auf eine Reform des EU-Zollsystems geeinigt. Neu eingeführt wird u. a. eine Bearbeitungsgebühr für Pakete aus Drittstaaten, die direkt vom zollpflichtigen Unternehmen zu tragen ist, damit die Kosten nicht auf die Verbraucher umgewälzt werden. Hintergrund ist die steigende Anzahl von Einzelpaketen aus Drittstaaten. Die Höhe der Gebühr wird von der Kommission festgelegt und alle zwei Jahre evaluiert. Die Erhebung startet spätestens zum 1. November 2026. Zudem sollen Plattformen, die Produkte aus Drittstaaten in die EU vertreiben, stärker in die Pflicht genommen, die Verfahren und die IT-Umgebung der Zollunion vereinfacht und eine neue EU-Zollbehörde (EUCA) in Lille, Frankreich, eingerichtet werden. [Quellen: EU-Parlament – Zusammenfassung, Pressekonferenz | Reaktionen: EU-Kommission, WKÖ, Handelsverband]

🇪🇺 Überschuss beim Warenhandel der EU schmilzt. Im Jahr 2025 ergab sich im Warenhandel der EU ein Handelsbilanzüberschuss von 128 Mrd. Euro, 2024 betrug dieser 136 Mrd. Euro. Seit 2015 erzielte die EU mit Ausnahme des Jahres 2022 immer einen Handelsbilanzüberschuss mit dem Rest der Welt. Der einzige Sektor, in dem ein Defizit besteht, ist der Energiesektor. Dort stieg das Defizit von 226,4 Mrd. Euro im Jahr 2015 auf 298,9 Mrd. Euro im Jahr 2025. Die wichtigsten Exportziele der EU waren 2025 die USA, das Vereinigte Königreich und die Schweiz. Mit einem Anstieg von 6,4 % gegenüber 2024 importierten die EU-Mitgliedstaaten am meisten aus China, gefolgt von den USA. [Quelle: Eurostat]

🇪🇺 EZB-Chefin stellt mögliche Zinserhöhungen in den Raum. EZB-Präsidentin Christine Lagarde zufolge muss die EZB entschlossen handeln, wenn sich die Inflation über einen längeren Zeitraum deutlich von dem 2-%-Ziel entfernt. Aber auch bei einem kurzfristigen Schock könne eine Anpassung der Geldpolitik gerechtfertigt sein. In den jüngst erstellten Inflationsprojektionen der EZB wird in einem Basisszenario für dieses Jahr mit einer Inflationsrate von 2,6 % gerechnet, in einem adversen Szenario mit 3,5 % und in einem schwerwiegenden Szenario mit 4,4 %. [Quellen: Reuters, Rede Lagarde, EZB-Projektionen]

Wochenendprogramm:

Meistgelesener Kommentar der Woche. Rainer Nowak: „Marterbauer will den Nato-Beitritt“ [Hier lesen]

Long Read I. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hat EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné im Rahmen eines Treffens mit den 50 größten Industriebetrieben Österreichs ein 10-Punkte-Leitpapier übergeben. [Hier lesen]

Long Read II. Wie kann man statt Markteingriffen langfristig den Wettbewerb stärken, um Preise zu senken? Dieser Frage widmen sich Wifo-Direktor Gabriel Felbermayr und BWB-Generaldirektorin Natalie Harsdorf in der Presse. [Hier lesen]

Journal zu Gast. Mit Grünen-Parteichefin Leonore Gewessler. [Samstag, 12:00 Uhr, Ö1]

Pressestunde. Mit Sepp Schellhorn, Staatssekretär im BM für europ. und int. Angelegenheiten [Sonntag, 11.05 Uhr, ORF 2] 

Das Gespräch. Zum Thema „Die Teuerung kommt zurück – Wer hat einen Plan?“ diskutieren Nico Marchetti, Paul Hammerl, Sigrid Maurer und Michael Böheim [Sonntag, 22:10 Uhr, ORF 2] 

Hohes Haus. Grünen-Budgetsprecher Jakob Schwarz ist zu Gast, um über die Zustimmung der Grünen zur Spritpreisbremse zu sprechen. [Sonntag, 12:00 Uhr, ORF 2] 

Kulinarisches Briefing
20.-27. März

Business-Lunch-Geheimtipps gesucht? Ein Überblick über die wichtigsten Restaurantkritiken und kulinarischen Neuigkeiten der Woche. – von Dominik Futschik  

Französisches Bistro Flair trifft Loft-Charme im Liebsteinsky – ideal für die Arbeitswoche, findet Selektiv. Standard und Presse verkosteten hingegen Devilled Eggs mit Chili-Dotter und Riesenraviolo in einer neuen und angesagten Brasserie. Außerdem im Kulinarik-Briefing: Levante-Fastfood, Saitan-Schweinsbraten und ein Ausflug ins Burgenland.

Jetzt jeden Samstag im Weekender!

Nächste Woche auf der Agenda:

Politik Österreich. Am Mittwoch tritt die Spritpreisbremse, der Sommer-Nieder-Arbeitspreis sowie der Sozialtarif in Kraft.

Politik international. Am Montag nimmt Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig am EU-Landwirtschaftsministerrat teil. Am Dienstag findet eine Videokonferenz der EU-Forschungsminister statt.

Daten und Fakten. Am Montag gibt die EU-Kommission das Wirtschafts-, Industrie- und Verbrauchervertrauen in der Eurozone bekannt und das Wifo veröffentlicht seinen monatlichen Konjunkturtest. Am Dienstag veröffentlicht Statistik Austria die Schnellschätzung des Verbraucherpreisindex (VPI) im Februar, den Abschlussbericht über die öffentlichen Finanzen sowie die Sparquote der Haushalte für das Jahr 2025. Der Innenminister präsentiert am Dienstag weiters die Kriminalstatistik 2025. Am Mittwoch veröffentlichen AMS und Sozialministerium die Arbeitslosen- und Beschäftigungszahlen per Ende März.

Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️

Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.

Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.

Selektives Networking:

Aufsteiger und Umsteiger der Woche. Nina Zimmer wird neue Belvedere-Generaldirektorin. Roger Kearns wird CEO der Borouge Group International, Stefan Doboczky wird CCO, Hasan Karam COO und Daniel Turnheim Interim-CFO. Martin Gerzabek wurde als Präsident der Christian Doppler Forschungsgesellschaft wiederbestellt. Christoph Leitl wurde als Präsident der Europäischen Bewegung wiedergewählt. Barbara Petritsch wird die neue Doyenne des Wiener Burgtheaters. Barbara Novak ist neue Vizebürgermeisterin Wiens. Michael Zettel wird Mitglied des Europa-Vorstands von Accenture. Christian Winkelhofer übernimmt die Position des Country Managing Directors von Accenture Österreich. Meinhard Lukas wird ab 1. Juni Leiter des Kepler Uniklinikums Linz. 

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