Guten Morgen Österreich!
Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing um 7 Uhr! Heute zusammengestellt und editiert von Stephan Frank, Maximilian Kern, David Schima und Christoph Hofer – wir melden uns aus Wien.
News – das müssen Sie heute wissen:
🇪🇺 🇦🇺 EU und Australien einigen sich auf Freihandelsabkommen. Nach fast acht Jahren Verhandlungen haben die EU und Australien am Dienstag den Abschluss eines umfassenden Freihandelsabkommens verkündet. Das teilten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Premierminister Anthony Albanese in Canberra mit. Das Abkommen sieht die Abschaffung von über 99 % der Zölle auf EU-Exporte nach Australien vor und soll europäische Exporte in den kommenden zehn Jahren um bis zu 33 % auf 17,7 Mrd. Euro pro Jahr steigern. EU-Exporteure sollen in Zukunft rund 1 Mrd. Euro an Zollkosten sparen. Besonders profitieren sollen Maschinenbau, Automobil-, Chemie- und Agrarindustrie. Gleichzeitig vereinbarten beide Seiten eine neue Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft. Von der Leyen nannte das Abkommen „ein starkes Signal“ für regelbasierten Handel in Zeiten von Turbulenzen. [Quellen: EU-Kommission, austr. Regierung, von der Leyen auf X]
Kommentar: Marterbauer will den Nato-Beitritt
von Rainer Nowak
Natürlich will er das nicht sagen. Vielleicht will er es nicht einmal denken. Aber die Logik seiner Position, die er am Wochenende unserer Krone kundgetan hat, läuft genau darauf hinaus. Wer einem neutralen Staat die Mittel verweigert, seinen eigenen Luftraum mit Abfangjägern zu sichern, der argumentiert am Ende nicht für Neutralität, sondern für die Auslagerung von Souveränität.
💡 Öl- und Gasabhängigkeit auf Rekordtief. Der Anteil von Öl und Gas am energetischen Endverbrauch in Österreich ist 2024 auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen gesunken. Zusammen machten die beiden fossilen Energieträger rund 49,6 % aus (Öl: 34,6 %, Gas: 15,1 %). Gegenüber dem historischen Höchststand von 67,2 % im Jahr 1973 hat sich die Öl- und Gasabhängigkeit damit deutlich reduziert. Der Verbrauch von Kohle fiel im selben Zeitraum von 17,3 % (1970) auf 1,3 % (2024). Der Anteil erneuerbarer Energieträger am Gesamtenergieeinsatz stieg zuletzt auf 20 %. [Quellen: Statistik Austria I, Statistik Austria II, dieSubstanz.at | Grafik von Christoph Hofer]

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Der Link wechselt jeden Freitag.
🇦🇹 🌐 Energiepreis-Update – Diesel könnte auf 2,70 Euro steigen. Die mittleren Preise für Benzin liegen heute in Österreich bei 1,887 Euro pro Liter und für Diesel bei 2,189 Euro. Laut dem Energie-Experten Walter Boltz könnte der Dieselpreis in Österreich „in absehbarer Zeit“ auf 2,50 bis 2,70 Euro pro Liter steigen – die Effekte einer Spritpreisbremse würden „sehr rasch verpuffen“. Eine Normalisierung des Preisniveaus würde selbst bei sofortigem Ende der Kampfhandlungen 2 bis 3 Jahre dauern, so Boltz. Der Ölpreis für ein Barrel der Sorte Brent ist nach Trumps jüngsten Ankündigungen um 10 % auf 96 Dollar gefallen und rutschte somit erstmals seit einer Woche wieder unter die 100-Dollar-Marke – Montagfrüh stieg er erneut auf rund 100 Dollar an. Der Gaspreis laut dem für Europa richtungsweisenden Terminkontrakt TTF ist um 5,4 % gefallen und lag zu Handelsschluss bei 56 Euro pro MWh. Der Strom-Großhandelspreis auf Monatsbasis sinkt im April um 6,3 % im Monatsabstand und steigt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,6 %. Für Gas steigt der Großhandelspreis im Monatsabstand um 52,5 % und im Jahresabstand um 22,9 %. [Quellen: Spritpreise, Boltz in der ZIB2, Ölpreis Brent, Gaspreis TTF, Austrian Energy Agency]
🇦🇹 Spritpreis-Eingriff: Grüne verhandlungsbereit, FPÖ mit Gegenvorschlag. In einer Sondersitzung des Nationalrats hat die Regierungsspitze für ihr Modell zur Senkung der Treibstoffpreise um durchschnittlich 10 Cent pro Liter geworben. Da für den Beschluss eine Zweidrittelmehrheit erforderlich ist, benötigt das Vorhaben die Zustimmung der Grünen oder der FPÖ. Bundeskanzler Christian Stocker mahnte angesichts der geopolitischen Lage „staatspolitische Verantwortung“ statt „parteipolitisches Taktieren“ ein. Während Grünen-Chefin Leonore Gewessler Verhandlungsbereitschaft signalisierte, aber „Klartext“ zur Margenbeschränkung und Maßnahmen zur fossilen Unabhängigkeit forderte, bezeichnete FPÖ-Chef Herbert Kickl den Entwurf als „Nullnummer“. Die FPÖ plädiert stattdessen für eine Halbierung der Mineralölsteuer sowie die Abschaffung der CO2-Abgabe, was den Spritpreis laut eigenen Angaben um bis zu 44 Cent senken würde. Eine Abschaffung oder Aussetzung der CO2-Bepreisung lehnte Finanzminister Marterbauer bisher ab, für den Tiroler LH-Stv. Philip Wohlgemuth (SPÖ) darf es diesbezüglich aber „keine Denkverbote“ geben. [Quellen: Parlamentskorrespondenz I, Parlamentskorrespondenz II, Debatte, ORF Tirol | Reaktionen: ÖVP, SPÖ, FPÖ, ÖGB]
🇦🇹 Irankrieg bremst österreichisches Wirtschaftswachstum. Laut Einschätzung von Raiffeisen Research schwächt sich das heimische Wirtschaftswachstum aufgrund des Irankriegs heuer von erwarteten 1,0 % auf 0,3 % ab. Die Eurozone soll nur noch um 0,5 % (zuvor: 1,4 %) zulegen. Steigen soll hingegen die Inflation. In der Eurozone werden im Jahresschnitt statt 2,0 nun 3,5 % Inflation erwartet, wobei Österreich leicht über dem Schnitt liegen könnte. Auch Finanzminister Markus Marterbauer schätzt die wirtschaftliche Lage „zunehmend pessimistisch“ ein und befürchtet, dass die Energiekrise noch „viel, viel schlimmer“ wird, so der Krieg kein rasches Ende findet. Marterbauer denkt daher weitere „Maßnahmen“ im Energiebereich an. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig fordert solche ebenfalls – vor allem für Bauern, die unter „alarmierend“ hohen Diesel- und Düngemittelpreisen leiden würden. [Quellen: OE24, Kurier]
🇦🇹 Reformpartnerschaft verhandelt weitere Umsetzungsmaßnahmen. Die Reformpartner haben gestern über die Grundlagen in den 4 zentralen Reformfeldern – Verwaltung und Verfassung, Gesundheit, Energie sowie Bildung – beraten. Die Steuerungsgruppe, bestehend aus der Regierungsspitze sowie Vertretern der Landeshauptleute, des Städte- und des Gemeindebundes, strebt einen konkreten Verhandlungsplan bis zum Sommer an. Bis Ende des Jahres soll zudem die gesetzliche Umsetzung der Maßnahmen vorbereitet werden. Ziel ist es, Finanzierung, Planung und Verantwortung durch eine klare Kompetenzaufteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden effizienter zu gestalten. Bundeskanzler Christian Stocker betonte, dass durch einen Staat, der „moderner, schlanker und leistungsfähiger“ agiert, die „Wirkung für die Menschen“ verbessert werden solle. [Quelle: BKA]
🇦🇹 Budgetkonsolidierung: Koordinationskomitee traf erstmals zusammen. Im Rahmen des Stabilitätspaktes traf gestern erstmals das Österreichische Koordinationskomitee (ÖKK) zur Abstimmung der Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden zusammen. Künftig soll es pro Jahr 2 solcher Treffen zwischen Finanzminister, Vertretern der Landesregierungen, des Gemeinde- sowie des Städtebundes geben. Finanzminister Marterbauer betonte die Verpflichtung der Länder, ihre Finanzdaten nun monatlich zu veröffentlichen, und sieht darin eine „deutliche Verbesserung von Transparenz und Datenqualität“. Staatssekretär Sepp Schellhorn mahnte indes strukturelle Reformen ein: „Jeder Arbeitslose ist nicht nur einer des Bundes, sondern auch einer jeder Bürgermeisterin und jedes Landeshauptmanns. Wer jetzt Reformen blockiert, gefährdet Jobs.“ [Quelle: BMF]
🇦🇹 WKÖ-Reformgruppe tritt zusammen. Heute trifft sich die 23-köpfige Reformgruppe der Wirtschaftskammer zum 1. Mal. Leiter der Gruppe ist Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr sowie Wirtschaftsbund-Fraktionsführer. „Mein Auftrag an die Reformgruppe ist, sich systematisch mit fünf zentralen Zukunftsfeldern der Wirtschaftskammerorganisation zu befassen: der Aufgaben- und Angebotsreform, der Struktur- und Organisationsreform, der Wahlrechtsreform, einer Transparenzoffensive sowie der Finanzierungsreform“, so WKÖ-Präsidentin Martha Schultz. Ein 1. Zwischenbericht soll dem WKÖ-Wirtschaftsparlament im Juni 2026 vorgelegt werden. [Quelle: WKÖ]
🇦🇹 Branchenvertreter wollen höhere Kesseltausch-Förderung. Die Verbände Wärmepumpe Austria, proPellets Austria und der Biomasse-Verband haben einen offenen Brief an die Bundesregierung verfasst und fordern angesichts der Preisausschläge bei Erdöl- und Erdgas eine Aufstockung der Kesseltausch-Förderung auf „zumindest“ 500 Mio. Euro jährlich. Derzeit sind im Rahmen der „Sanierungsoffensive“ pro Jahr 360 Mio. Euro vorgesehen, für das laufende Jahr sind noch 99,7 Mio. Euro im Fördertopf verfügbar. Im Vorjahr ist der Absatz von erneuerbaren Heizsystemen gesunken, während jener von fossilen Heizkesseln wieder gestiegen ist. Die Branchenvertreter warnen daher vor einem „strukturellen Rückschritt“ und kritisieren das „Stop-and-Go in der Förderpolitik“. [Quellen: Offener Brief, Sanierungsoffensive]
🇦🇹 🇪🇺 10-Punkte-Plan für industriepolitische Debatte. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hat EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné im Rahmen eines Treffens mit den 50 größten Industriebetrieben Österreichs ein 10-Punkte-Leitpapier übergeben. Die österreichischen Forderungen umfassen unter anderem die Wiederherstellung wettbewerbsfähiger Energiepreise, die Entkopplung des Strompreises vom Gaspreis sowie die Verlängerung der CO2-Gratiszertifikate. Diese 10 Punkte sollen als Leitposition der Republik Österreich in der industriepolitischen Debatte auf europäischer Ebene vorangetrieben werden. Die Deindustrialisierung Europas muss gestoppt und der Kontinent reindustrialisiert werden, so Hattmannsdorfer. Dafür müsse weiters der Binnenmarkt gestärkt und der CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) überarbeitet werden. „Nur Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum sichern auf Dauer Wohlstand“, so der Minister. [Quellen: PK Hattmannsdorfer/Séjourné, Hattmannsdorfer auf Linkedin, Download des 10-Punkte-Papiers | Reaktion: WKÖ]
🇪🇺 Europäisches Verbrauchervertrauen gesunken. Die Konsumentenstimmung ist im März in der EU um 3,4 Punkte und in der Eurozone um 4,0 Punkte gesunken. Mit einem Punktestand von minus 15,2 (EU) bzw. minus 16,3 (Eurozone) haben beide Indikatoren das niedrigste Niveau seit Oktober 2023 erreicht. [Quelle: EU-Kommission]
🇪🇺 Mercosur tritt am 1. Mai vorläufig in Kraft. Die EU-Kommission hat den Mercosur-Staaten die Anwendungsurkunde für das interimistische Handelsabkommen (iTA) zwischen der EU und Mercosur übermittelt. Damit entfallen ab 1. Mai die Zölle auf über 90 % der gehandelten Produkte mit jenen Staaten, die das Abkommen bereits ratifiziert haben und die EU bis Ende März benachrichtigen. Argentinien, Brasilien und Uruguay haben dies bereits getan, bei Paraguay steht nur noch die Benachrichtigung aus. Das vorläufige Inkrafttreten des Mercosur-Abkommens sei ein entscheidender Schritt, um die Glaubwürdigkeit der EU „als bedeutender Handelspartner zu unterstreichen“, so EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič. Österreich wird die Anwendung des Abkommens wie alle anderen EU-Mitgliedstaaten unterschreiben. [Quellen: EU-Kommission, BMEIA | Reaktion: IV]
🇺🇸 🇮🇷 Trump verlängert Iran-Ultimatum, Börsenkurse steigen. US-Präsident Donald Trump hat sein 48-Stunden-Ultimatum, das in der Nacht von heute auf morgen ausgelaufen wäre, um 5 Tage verlängert. Aufgrund von „sehr guten und produktiven“ Gesprächen zu einem möglichen Ende der „Feindseligkeiten“ im Nahen Osten sollen somit vorerst keine Angriffe auf die iranische Energie-Infrastruktur geflogen werden. Der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Ghalibaf, dementierte Trumps Aussagen. Derzeit gebe es keine Verhandlungen – es handle sich um „Fake News“, die zur Marktmanipulation gestreut würden. Die westlichen Börsen revidierten ihre anfänglichen Verluste im Verlauf des Handelstages jedenfalls wieder. Der österreichische ATX notierte zwischenzeitlich mit 3 % im Minus, schloss dann aber den Handelstag mit +1,26 % ab. Der DAX legte um 0,92 % zu, der S&P 500 um 1,15 %, der Dow Jones um 1,38 %. Die asiatischen Börsen schlossen deutlich im Minus (Nikkei: -3,48 %, Hang Seng: -3,54 %, KOSPI: -6,49 %). [Quellen: Trump auf Truth Social, Ghalibaf auf X, ATX, DAX, S&P 500, Dow Jones, Nikkei, Hang Seng, KOSPI]
🌐 IEA: Schwerste Energiekrise aller Zeiten. Laut dem Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, steht die Welt vor der schwersten Energiekrise der Geschichte. In den Ölkrisen 1973 und 1979 mangelte es pro Tag jeweils an 5 Mio. Barrel Erdöl, in der derzeitigen Krise würden 11 Mio. Barrel täglich fehlen, so Birol. Die Situation sei also schlimmer als die zwei Ölkrisen der 70er-Jahre zusammen. Wenn die Straße von Hormus weiterhin geschlossen bleibt, würden die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft noch dramatischer und die globale Wirtschaft „ernsthaft geschädigt“ werden, so Birol. Asiatische Entwicklungsländer würden dabei am härtesten getroffen werden. [Quelle: 730 News]
🌐 Gold- und Silberpreis weiter gefallen. Seit dem Beginn des Irankriegs ist der Goldpreis um über 18 % eingebrochen. Am Montag kostete eine Feinunze des Edelmetalls nur mehr rund 4.400 Dollar, nach dem Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar Ende Jänner. Der Silberpreis fiel im selben Zeitraum um mehr als 30 % auf 69 Dollar. [Quellen: Goldpreis, Silberpreis]
Selektive Agenda:
Heute, Wien: Start der KV-Verhandlungen für die chemische Industrie
6:00 Uhr, Brüssel: Europäischer Autohersteller-Verband ACEA veröffentlicht Pkw-Neuzulassungen für Februar
10:00 Uhr, Wien: Ministerrat mit anschließendem Pressefoyer [Info]
10:00 Uhr, Hamburg, Deutschland: S&P Global und Hamburg Commercial Bank veröffentlichen Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe sowie Dienstleistungen EU, Eurozone und Deutschland für März
11:00 Uhr, Wien: Oesterreichische Nationalbank präsentiert OeNB-Geschäftsbericht 2025 und Interimsprognose März 2026
14:00 Uhr, Wien: Erste Sitzung der WKÖ-Reformgruppe
Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️
Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.
Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.
Selektives Networking:
Jobwechsel und Karriereschritte: Günther Hraby ist zum Vorsitzenden der IG Infrarot Austria gewählt, Thomas Milles zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden. Sixtus-Ferdinand Kraus ist neu bei Völkl Rechtsanwälte. Alexander Klacska übernimmt die Leitung der WKÖ-Reformgruppe. Stefan Kaswurm ist neuer Commercial Ecxellence Director bei Coca-Cola HBC Österreich.
Geburtstage: Wir gratulieren Josef Auer und Christian Aichinger zum Geburtstag!
Sehen & gesehen werden:
17:30 Uhr, Wien: Buchpräsentation „Andreas Khol – Ein politisches Leben“ von Martin Kolozs u. a. mit Walter Rosenkranz, Martina Salomon, Peter Haubner und Andreas Khol im Parlament [Info]
18:30 Uhr, Wien: Buchpräsentation „Zukunftsmutig“ von Christoph Thun-Hohenstein im Wien Museum [Info]
19:00 Uhr, Wien: Diskussion „The Iran War: From regional Conflict to global Consequences“ u. a. mit Walter Feichtinger im Bruno Kreisky Forum [Info]
20:00 Uhr, Wien: Buchpräsentation „Pilnacek Band 2: Spuren im Schlamm“ mit Peter Pilz in der Kulisse [Info]