Guten Morgen Österreich!
Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing um 7 Uhr! Heute zusammengestellt und editiert von Sara Grasel, Stephan Frank und Maximilian Kern – wir melden uns aus Wien.
News – das müssen Sie heute wissen:
🇦🇹 „Absolute Entkopplung“ von Wirtschaftswachstum und Materialverbrauch. Österreichs Ressourcenproduktivität, also die Wertschöpfung pro Tonne Material, legte zwischen 2000 und 2024 um 46,5 % zu, von 1.814 auf 2.656 Euro pro Tonne. Der Inlandsmaterialverbrauch, der die eingesetzten Materialien abzüglich Exporte misst, sank im selben Zeitraum von 153,6 auf 143,1 Mio. Tonnen. Der direkte Materialinput aus Inlandsentnahme und Importen betrug pro Kopf 22,2 Tonnen gegenüber 24,2 Tonnen im Jahr 2000. Das BIP wuchs hingegen real um 36,5 %. Statistik Austria spricht daher von einer „absoluten Entkopplung“ von Wirtschaftswachstum und Materialverbrauch. Auch die Rohstoffproduktivität, die nur nicht-erneuerbare Rohstoffe wie Metalle, Minerale und fossile Energieträger erfasst, stieg um 41,0 % auf 2.706 Euro pro Tonne. Der Material-Fußabdruck, der zusätzlich die im Ausland für österreichische Importe eingesetzten Rohstoffe einbezieht, ging von 226,4 Mio. Tonnen im Jahr 2008 auf 179,2 Mio. Tonnen im Jahr 2024 zurück. [Quelle: Statistik Austria]
Kommentar: Angsthase Österreich verschläft die nächste Wirtschaftschance
von Rainer Nowak
Während die Industrie nach zwei Rezessionsjahren immer noch mühsam Tritt sucht, findet Europa dort neue Nachfrage, wo Österreich sich am liebsten „neutral“ versteckt: bei Sicherheit und Verteidigung. Die Regierung weiß immerhin, dass etwas nicht stimmt; das Außenwirtschaftsgesetz soll zum Sicherheitsexport-Gesetz werden. Ein kursierender Gesetzesentwurf bringt aber offenbar keine großen Erleichterungen und keine Entschärfung des § 320 StGB, der vereinfacht gesagt bestimmte Unterstützungsleistungen zugunsten einer Konfliktpartei unter Strafe stellt. Österreich kann nicht gleichzeitig über die schwache Industrie klagen und dort, wo neue Nachfrage entsteht, die eigenen Unternehmen mit dem Strafrecht erschrecken.
💡 Firmeninsolvenzen: keine Trendwende in Sicht. Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Österreich bleibt auf hohem Niveau. Laut Prognose des Alpenländischen Kreditorenverbands werden 2026 rund 4.100 Firmeninsolvenzverfahren eröffnet, nach 4.189 im Rekordjahr 2025. Deutlich gestiegen sind hingegen die Abweisungen mangels Masse: Immer mehr Unternehmen scheitern, ohne dass ausreichend Vermögen für ein Insolvenzverfahren vorhanden wäre. Für 2026 werden rund 3.600 solcher Abweisungen erwartet, nach 2.967 im Vorjahr. Im ersten Quartal 2026 waren vor allem Bau, Handel und Gastronomie sowie zunehmend Produktionsbetriebe im Automotivebereich betroffen. [Quelle: Alpenländischer Kreditorenverband | Grafik von Stanislaus Ruhaltinger]

Alle Grafiken von Selektiv 📈
Die Redaktion von Selektiv gießt Zahlen und Daten in anschauliche Grafiken – hier geht es zum Überblick mit Download-Funktion.
Der Link wechselt jeden Freitag.
🇦🇹 🌐 Energiepreis-Update – SPÖ will Verlängerung der Spritpreisbremse. Die mittleren Treibstoffpreise lagen gestern bei 1,858 Euro für Diesel und 1,763 Euro für Benzin. Die SPÖ fordert kurz vor Monatsende eine weitere Verlängerung der Spritpreisbremse: „Wir sollten nicht so tun, als wäre die Krise vorbei“, so SPÖ-Klubobmann Philip Kucher zur Kronen Zeitung. Neben der Reduktion der Mineralölsteuer müsse auch die Begrenzung der Gewinnmargen verlängert werden, so Kucher. Der Ölpreis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent zur Lieferung im Juli liegt heute bei 98,3 Dollar, ein Rückgang um knapp 6 % im Vergleich zu Freitag. Der Gaspreis laut dem für die EU richtungsweisenden Terminkontrakt lag Dienstagfrüh bei 46,45 Euro pro MWh, ein Rückgang um 3,5 %. [Quellen: Spritpreise, Kronen Zeitung, Ölpreis, Gaspreis]
🇦🇹 Die Frühjahrslohnrunden laufen heuer in vielen Bereichen besonders zäh. Die Papierindustrie konnte sich vergangenen Freitag nach 6 Verhandlungsrunden auf einen KV-Abschluss für Mindestgehälter und -löhne in Höhe von 2,4 % einigen – die rollierende Inflation betrug 3,35 %. In der Elektro- und Elektronikindustrie und in der Chemieindustrie brachte die 4. bzw. 6. Runde letzte Woche hingegen kein Ergebnis. Auch beim KV Gastronomie und Hotellerie gab es in der 3. Runde keine Einigung. In der Elektrobranche wollen die Arbeitgeber um 1 % erhöhen und eventuell im Herbst noch etwas drauflegen, die Arbeitnehmer fordern aber 3,5 %. In der Chemieindustrie wollen die Arbeitgeber eine Einmalzahlung statt einer Erhöhung. Die Gewerkschaft hat zu einem zweistündigen Warnstreik im Zeitraum vom 26. Mai bis zum 1. Juni aufgerufen. [Quellen: Papierindustrie – Pro-Ge, Elektro- und Elektronikindustrie – FEEI, ÖGB, Chemieindustrie – ÖGB, FCIO, WKÖ]
🇦🇹 Rechnungshof kritisiert Paketabgabe. Der Rechnungshof bemängelt in seiner Stellungnahme zum Gesetzesentwurf der Paketsteuer, dass die Mindereinnahmen der MwSt-Senkung auf Lebensmittel von 1,7 Mrd. Euro nicht vollständig durch die erwarteten Einnahmen aus der Paketsteuer von 1,12 Mrd. Euro gedeckt werden können. „Damit besteht ein Risiko für eine Erhöhung der Verschuldung des Bundes“, so der Rechnungshof. Weiters würde die „geplante Paketsteuer dem mit der Umsatzsteuersenkung beabsichtigten Effekt der Entlastung und der Verringerung der Inflation entgegenwirken“. Auch die Komplexität der Regelungen wird vom Rechnungshof kritisiert, da komplexe steuerliche Bestimmungen einen hohen Verwaltungsaufwand für die Finanzverwaltung sowie für die betroffenen Unternehmen verursachen würden – „entgegen den Entbürokratisierungsplänen der Bundesregierung“. [Quelle: Stellungnahme Rechnungshof | Reaktionen: FPÖ, WKÖ]
🇦🇹 FPÖ fordert Überarbeitung der Budgetplanung. FPÖ-Budgetsprecher Arnold Schiefer fordert die Bundesregierung auf, die Planungsannahmen für das Doppelbudget 2027/28 zu überarbeiten. Die EU-Kommission prognostiziert für Österreich 2026 ein BIP-Wachstum von 0,6 %, für 2027 0,9 %. Das WIFO-Hauptszenario, an dem sich Finanzminister Markus Marterbauer laut eigenen Angaben bei der Budgeterstellung orientiert, geht von 0,9 % im Jahr 2026 und 1,3 % im Jahr 2027 aus. Schiefer ortet eine „Planungslücke in Milliardenhöhe“ und fordert strukturelle Reformen bei Bürokratie, Förderungen und Verwaltung. Konkrete Sparvorschläge werden nicht genannt. [Quelle: FPÖ, EU-Kommission, ORF | Grafik: Wirtschaftsprognosen für Österreich]
🇦🇹 Entscheidung über Uni-Budget auf Herbst verschoben. Die Entscheidung über die Einsparungen im Universitätsbudget 2028-2030 ist vorerst vertagt. Wie das Budget aussehen wird, steht laut Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner erst am 31. Oktober fest. Davor soll eine Regierungsklausur zum Thema Wissenschaft und Standort stattfinden. Die zuvor von der Universitätenkonferenz angeführte Kürzung von 1 Mrd. Euro habe sie selbst nie genannt, sagte Holzleitner nach Berichten der APA. Ihr Ziel sei ein nominelles Anwachsen der Uni-Mittel. Die Universitätenkonferenz zeigte sich nicht zufrieden: Das Problem werde nur vertagt, die einzige bekannte Zahl seien weiterhin die 15,5 Mrd. Euro, so Präsidentin Brigitte Hütter. [Quelle: APA via Medienberichte | Reaktion: SPÖ, ULV, ÖH | Kommentar: Bei Innovation kürzen, Pensionen um Milliarden erhöhen]
🇦🇹 Banken und Versicherungen fordern Bürokratieabbau. Die Bundessparte Banken und Versicherungen der WKÖ hat Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn ein Forderungsschreiben zum Bürokratieabbau übermittelt. Das Drücken der „Stopptaste“ sei nötig, um den „kontinuierlichen Anstieg“ an Regulatorik und Bürokratie in der Branche zu stoppen und die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzstandortes Österreich zu stärken. Das geht aus dem Arbeitspapier hervor, das dem Kurier vorliegt. Gefordert werden unter anderem die Aufhebung der Deckelung bei vorzeitig getilgten Fixzinskrediten, der Wegfall der Doppelprüfungen durch Finanzmarktaufsicht und Wirtschaftsprüfer, die nationale Umsetzung des EU-Omnibus-Pakets zur Nachhaltigkeitsberichterstattung noch 2026 sowie die Einrichtung eines One-Stop-Shops für die Abrechnung zwischen Krankenkasse und Privatversicherung. [Quelle: Kurier]
🇦🇹 Beleglotterie gestrichen, Geräte-Retter-Prämie in der Schwebe. Die für Oktober geplante Beleglotterie, mit der Konsumenten zur Nutzung digitaler Rechnungen motiviert werden sollten, wird nicht umgesetzt. Das bestätigte das Büro von Finanzminister Markus Marterbauer gegenüber der APA. Stattdessen sollen andere Maßnahmen zur Einführung des digitalen Belegs und zur Bekämpfung von Steuerbetrug folgen. Welche, ist noch offen. Auch die Weiterführung der seit Jänner geltenden Geräte-Retter-Prämie – der Nachfolger des Reparaturbonus – steht in der Schwebe. Umweltminister Norbert Totschnig erklärte gegenüber Ö1, man müsse prüfen, wie die Finanzierung in den kommenden Jahren gesichert werden könne. [Quellen: APA via Medienberichte, Ö1 Journal um acht (24.5.) | Service: Beleglotterie]
🇦🇹 Rechnungshof legt Reformkonzept zum Gesundheitssystem vor. Parallel zu den laufenden Reformverhandlungen zwischen Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung hat der Rechnungshof am Freitag ein eigenes Themenpapier mit 15 Vorschlägen für die drei Handlungsfelder Versorgungsstrukturen, Finanzierung und Steuerung vorgelegt. Rechnungshof-Präsidentin Margit Kraker erklärte im Ö1-Mittagsjournal am Samstag, es brauche statt punktueller Maßnahmen ein Gesamtkonzept mit klarer Zielsetzung. Bis 2028 soll ein Zielbild für das Gesundheitssystem 2040 sowie ein Finanzierungskonzept stehen, bis 2030 die neuen Strukturpläne, bis 2040 die Umsetzung. Ohne Reform rechnet der Rechnungshof u. a. mit weiter steigenden Kosten, sinkender Versorgungssicherheit und -qualität sowie zunehmenden Privatzahlungen. [Quellen: Rechnungshof – Übersicht, Bericht; Ö1-Mittagsjournal 23.5. | Reaktion: FPÖ]
🇪🇺 🇲🇽 EU-Mexiko-Abkommen erneuert. Vor 10 Jahren hatten EU und Mexiko mit den Verhandlungen zu einer Novelle des gemeinsamen Handelsabkommens begonnen – am Freitag folgte in Mexiko-Stadt die Unterzeichnung des erneuerten Pakts. Für Mexiko ist die EU der zweitwichtigste Absatzmarkt nach den USA. „Mexiko ist unter anderem ein wichtiger Produzent von Flussspat, Wismut und Antimon – Rohstoffe, die für Industrie, Digitalisierung, Energie- und Umwelttechnologien zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das EU-Mexiko-Abkommen stärkt damit nicht nur unsere Exportwirtschaft, sondern auch Europas wirtschaftliche Resilienz und Versorgungssicherheit“, kommentiert Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer den Abschluss. Chancen für Österreich sieht er vor allem in Maschinenbau, Metallverarbeitung, Energie- und Umwelttechnologien. [Quellen: EU-Kommission, Hattmannsdorfer | Reaktionen: IV, WKÖ, BusinessEurope]
🇪🇺 EZB stellt bei umfangreichen Energiehilfen Zinserhöhungen in Aussicht. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat die Finanzminister der Eurozone darauf hingewiesen, dass die EZB mit höheren Zinsen reagieren würde, sollten die Energiehilfen nicht „befristet, zielgerichtet und maßgeschneidert“ ausfallen. Jede Abweichung von diesen 3 Prinzipien würde zu einer anderen geldpolitischen Haltung führen, sagte Lagarde nach dem Eurogroup-Treffen in Nikosia. Eurogruppen-Präsident Kyriakos Pierrakakis erklärte, die Minister hätten die Botschaft verstanden. [Quelle: Reuters]
🇪🇺 🌐 EU setzt Zölle auf bestimmte Düngemittel aus. Der Rat der EU hat die Aussetzung von Importzöllen auf stickstoffhaltige Düngemittel wie Harnstoff und Ammoniak für die Dauer von einem Jahr beschlossen. Diese Maßnahme soll EU-Landwirte und die Düngemittelindustrie bei den Kosten entlasten, wobei eine Ersparnis von rund 60 Mio. Euro an Einfuhrzöllen erwartet wird. Hintergrund ist der Anstieg der Düngemittelpreise aufgrund der Sperre der Straße von Hormus. Durch diese werden laut Martin Frick, Direktor des Global Office des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, im Normalbetrieb 20 % der globalen Düngemittel transportiert. Für das 2. Quartal rechnet Oxford Economics mit rund 20 % höheren Düngemittelpreisen im Vorjahresvergleich. Die globalen Lebensmittelpreise sollen dadurch im Jahr 2026 um rund 6 % steigen, wobei die vollen Auswirkungen durch reduzierte Ernteerträge über das Jahr 2026 hinausreichen dürften. [Quelle: Rat der EU, ZIB 2, Oxford Economics]
🇩🇪 341.500 Industriejobs seit 2019 verlorengegangen. In Deutschland ist seit 2019 jeder 17. Industriearbeitsplatz weggefallen, insgesamt 341.500 Stellen. Den höchsten prozentualen Rückgang verzeichnete die Textilbranche mit 22 %. In der Autoindustrie wurden 125.800 Stellen abgebaut, das entspricht jedem 7. Arbeitsplatz. Allein im 1. Quartal 2026 lag die Beschäftigung in Industrieunternehmen laut EY um 2,3 % unter dem Vorjahresniveau, das sind 127.300 weniger Arbeitsplätze. Hintergrund des Stellenabbaus ist der Umsatzrückgang der vergangenen Jahre. Im 1. Quartal 2026 verzeichnete die deutsche Industrie nach 10 Quartalen mit Umsatzrückgängen erstmals wieder ein Umsatzplus von 1,7 %. Wesentlicher Treiber war die Metallbranche mit einem Wachstum von 18 %. EY-Experte Jan Brorhilker erwartet angesichts erheblicher Überkapazitäten in vielen Branchen weitere Jobverluste. [Quelle: EY]
Selektive Agenda:
9:00 Uhr, Brüssel: EU-Ministerrat „Allgemeine Angelegenheiten“ u. a. mit Europaministerin Claudia Bauer [Info]
9:00 Uhr, Brüssel: EU-Ministerrat „Landwirtschaft und Fischerei“ u. a. mit Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig [Info]
10:00 Uhr, Wien: Forschungsrat Forwit veröffentlicht den FTI-Monitor 2026
Wochenvorschau
Am heutigen Dienstag trifft Arbeitsministerin Korinna Schumann die Spitzen der Sozialpartner zu Gesprächen über die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Innenminister Gerhard Karner besucht seinen Amtskollegen in Bukarest, und in Brüssel tagen die EU-Europaminister sowie die EU-Landwirtschaftsminister. Der Forschungsrat Forwit präsentiert den FTI-Monitor 2026.
Am Mittwoch tagt der Ministerrat, zudem findet in Wien eine Demonstration gegen die geplanten Kürzungen im Universitätsbudget statt. In Zypern beginnt das Treffen der EU-Außenminister, an dem auch Außenministerin Beate Meinl-Reisinger teilnimmt und das bis Donnerstag andauert. Die UniCredit Bank Austria veröffentlicht ihren Einkaufsmanagerindex für Mai.
Am Donnerstag startet die 5. KV-Verhandlungsrunde für die Elektro- und Elektronikindustrie. Andorras Ministerpräsident Xavier Espot Zamora wird zu einem Treffen mit Bundeskanzler Christian Stocker erwartet, und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer nimmt in Brüssel am EU-Ministerrat für Wettbewerbsfähigkeit teil. Das Wifo gibt seinen Konjunkturtest bekannt, die Statistik Austria präsentiert Zahlen zum Straßengüterverkehr 2025 sowie zu den Immobilien-Durchschnittspreisen 2025, und die EU-Kommission veröffentlicht das Wirtschafts-, Industrie- und Verbrauchervertrauen in der Eurozone für Mai.
Am Freitag treffen sich in Salzburg die Wirtschaftsreferenten der Bundesländer, während Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner Österreich beim EU-Ministerrat zu Forschung und Raumfahrt in Brüssel vertritt. In Washington kommen militärische Delegationen Israels und des Libanon zusammen. Die Statistik Austria veröffentlicht die Arbeitslosenzahlen für April, die Tourismuszahlen der Wintersaison 2025/26, den Erzeugerpreisindex sowie die Frühschätzungen zu Industrie und Bau, und S&P Global legt die endgültige Fassung des Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Mai vor.
Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️
Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.
Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.
Selektives Networking:
Jobwechsel und Karriereschritte: Roland Weinert wird ab dem 1. August der neue Parlamentsdirektor. Horst Jauschnegg ist der neue designierte Direktor der Landwirtschaftskammer Steiermark. Der polnische Unternehmer Maciej Witucki wurde zum neuen Präsidenten von BusinessEurope gewählt.
Geburtstage: Wir gratulieren Ulrike Lunacek, Franz Schellhorn, Michael Fleischhacker, Dieter Hengl und Erich Hackl zum Geburtstag.
Sehen & gesehen werden:
17:00 Uhr, Wien: Buchpräsentation „Mein langer Atem“ von Franz-Joseph Huainigg im Parlament u. a. mit Franz-Joseph Huainigg und Peter Haubner [Info]
18:00 Uhr, Wien: Vortrag „Presidential Lecture Series: Europe Under Trump – Challenges and Opportunities“ im Auditorium der Central European University u. a. mit Cas Mudde [Info]
19:00 Uhr, Wien: Ehrung Österreichs „Journalisten und Journalistinnen des Jahres“ im ORF Zentrum [Info]