Guten Morgen Österreich!
Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing um 7 Uhr! Heute zusammengestellt und editiert von Sara Grasel, Yannic Haimeder und Maximilian Kern – wir melden uns aus Wien.
News – das müssen Sie heute wissen:
🇦🇹 Sicherheitsexportgesetz könnte als Package kommen. Die Verhandlungen zum Sicherheitsexportgesetz dürften auf der Zielgeraden sein. Wie Selektiv aus Regierungskreisen erfahren hat, könnte die Novelle bereits in den nächsten Wochen dem Nationalrat vorgelegt werden. Möglicherweise als Teil eines größeren Pakets, das auch eine Verschärfung des Spionageparagrafen umfassen soll. Das Sicherheitsexportgesetz, eine Novelle des Außenwirtschaftsgesetzes, soll vor allem eine Beschleunigung von Verfahren und Entbürokratisierung bringen und insbesondere den Export von Dual-Use-Gütern erleichtern. Es war bereits bis Mitte März in Begutachtung, seither ist es still darum geworden. Die APA berichtete gestern, dass es seit Mitte Mai keine Reaktionen von SPÖ und Neos zu dem Entwurf gegeben habe und zuletzt Verhandlungstermine abgesagt wurden. [Quellen: Selektiv, APA via Medienberichte, Gesetzesentwurf und Stellungnahmen]
Kommentar: Vermögensaufbau durch Schuldenaufbau
von Georg Vetter
Der defizitäre Staat finanziert den Vermögensaufbau des Zukunftsdepots mit der Aufnahme neuer Schulden. Diese Schulden müssen eines Tages die Kinder und Kindeskinder selbst zurückzahlen. Bei knapp 80.000 Geburten im Jahr ergibt der staatliche Zuschuss rund 40 Millionen Euro. Dieses Geld hat der Staat nicht, daher muss er das Defizit erhöhen. Letztlich finanzieren sich künftige Generationen also den Vermögensaufbau selbst.
💡 Klimawandelschäden lagen 2024 bei über 6 Mrd. Euro. Klima- und wetterbedingte Ereignisse verursachten in Österreich zwischen 2017 und 2024 direkte Schäden und Verluste von insgesamt 29,9 Mrd. Euro. Das zeigt ein Zwischenergebnis der Studie COIN2.0 (Societal Costs of Inaction), die die gesellschaftlichen „Kosten des Nichthandelns“ berechnet und Mitte nächsten Jahres fertiggestellt sein soll. Erstmals können dabei auch die volkswirtschaftlichen Kosten von (Hitze-)Todesfällen dargestellt werden. Durchschnittlich sind seit 2017 jährlich 3,7 Mrd. Euro an Kosten entstanden. Ohne Hitzetote lagen die jährlichen klima- und wetterbedingten Schäden an Vermögen und Ernteeinbußen bei 1 Mrd. Euro. Ausreißer war 2024 mit insgesamt 6,13 Mrd. Euro an klimawandelbedingten Kosten – ein laut Studienautoren „doppeltes Ausnahmejahr“, da das Jahrhunderthochwasser auf einen heißen Sommer mit 989 Hitzetoten folgte. Die Studienautoren plädieren dafür, Klimawandelanpassungs-Maßnahmen in den regelmäßigen Investitionszyklen für Infrastruktur abzubilden, um die Mehrkosten zu dämpfen. Bisher werde häufig erst in Anpassungsmaßnahmen investiert, nachdem Extremwetterereignisse bereits eingetreten sind. „Wir müssen uns auf die Zukunft gerichtet anpassen und nicht auf die Vergangenheit“, appelliert Studienleiterin Birgit Bednar-Friedl. [Quelle: Klima- und Energiefonds – COIN2.0, Pressegespräch, Aussendung | Grafik von Stephan Frank]

Alle Grafiken von Selektiv 📈
Die Redaktion von Selektiv gießt Zahlen und Daten in anschauliche Grafiken – hier geht es zum Überblick mit Download-Funktion.
Der Link wechselt jeden Freitag.
🇦🇹 Herbstlohnrunde für den Handel startet. Heute startet die Herbstlohnrunde für 420.000 Beschäftigte im Handel. Die Gewerkschaft GPA fordert laut Krone einen Abschluss in Höhe von mindestens den 3,3 % der rollierenden Inflation. Vergangenes Jahr lag der Abschluss nach 3 Verhandlungsrunden mit 2,55 % unter der Inflation. Rainer Trefelik, WKÖ-Bundessparten-Obmann, sprach damals von einer „Dauerkrise im Handel“. Für heuer gilt: „Die Erwartungen liegen weit auseinander“, wie Trefelik der Krone sagte. Bei den Eisenbahnern ging gestern auch eine zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis zu Ende – Streitthema ist neben der Lohnerhöhung auch die Arbeitszeit. Am 4. November wird weiterverhandelt. In Deutschland liegt die Forderung der Arbeitnehmer in der wichtigen Metall- und Elektroindustrie bei 5 % Lohn-Plus. Die Chefin der IG Metall hat Warnstreiks in den Raum gestellt. In Österreich gilt bei den Metallern ein vergangenes Jahr vereinbarter Zweijahresabschluss, der für heuer unter der Inflation liegt. [Quellen: Krone, Handels-Abschluss 2025 für 2026 – WKÖ, GPA, Eisenbahn – APA via Medienberichte, Metaller – The Pioneer]
🇦🇹 Gasnetzentgelte steigen 2027 um 7,2 %. Die Netzentgelte für Gas steigen laut Verordnungsentwurf der E-Control im Österreich-Schnitt um 7,2 % (Netzebene 3). Am stärksten steigen sie in Kärnten mit 20,7 % und Niederösterreich mit 19,3 %, wo es bereits das dritte zweistellige Plus in Folge ist. In Salzburg sinken sie um 1,9 %. Ein Musterhaushalt mit 15.000 kWh Jahresverbrauch zahlt in Kärnten bis zu 94 Euro mehr pro Jahr. Der Grund sind sinkende Verbrauchsmengen und weniger Transit, weshalb sich die Netzkosten auf weniger Kunden verteilen. Auf Netzebene 2 (Großkunden) sinken die Entgelte laut Erläuterungen im Österreich-Schnitt um 4,6 %. Stellungnahmen sind bis 13. November möglich, die Entgelte gelten ab 1. Jänner 2027. [Quellen: E-Control, Begutachtungsentwurf]
🇦🇹 Uniko unterstützt Proteste gegen Uni-Budget „nachdrücklich“. Für heute Nachmittag um 15 Uhr hat die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) zu einer Demonstration gegen das geplante Uni-Budget aufgerufen, die von der Universitätenkonferenz (uniko) „nachdrücklich“ unterstützt wird. Das Budget für die Periode 2028-2030 soll 16,003 Mrd. Euro betragen, ein endgültiger Beschluss wird Ende Oktober erwartet. Uniko-Präsidentin Brigitte Hütter fordert weiterhin mindestens 18 Mrd. Euro, ansonsten verliere Österreich Innovationskraft und eine Generation an wissenschaftlichem Nachwuchs. Gespräche laufen derzeit jedoch nicht. [Quellen: ZIB 2, ÖH]
🇦🇹 Bundesregierung startet Strategie für lebenslanges Lernen und beschließt „Klima-Sozialplan“. Die Bundesregierung hat im Ministerrat den Prozess für eine Strategie zum lebensbegleitenden Lernen (LLL-Strategie 2040) gestartet. Sie geht auf das Regierungsprogramm zurück und soll als Bestandteil der noch ausständigen Fachkräftestrategie „als zentrales Instrument zur Sicherung von Fachkräften, Wettbewerbsfähigkeit und sozialem Zusammenhalt“ dienen. Das Arbeitsministerium äußert sich bisher nicht zur Fachkräftestrategie. Ausgearbeitet wird die LLL-Strategie unter der Leitung des BMFWF gemeinsam mit weiteren Ministerien und den Ländern und soll 2027 durch den Ministerrat verabschiedet werden. Der Klima-Sozialplan ist bereits fertig und wird vom Finanzministerium bei der EU-Kommission eingereicht. Er ist Voraussetzung für Mittel aus dem Klima-Sozialfonds der EU, der v. a. einkommensschwache Haushalte, Kleinstunternehmen und Verkehrsteilnehmer unterstützen soll, die von den Kostensteigerungen durch den neuen Emissionshandel für Gebäude und Straßenverkehr (ETS2) besonders betroffen sind. [Quellen: Bundeskanzleramt – Lebenslanges Lernen, Klima-Sozialplan, Entwurf Klima-Sozialplan; Regierungsprogramm, BMASGPK auf Selektiv-Anfrage]
🇦🇹 Versteckte Abhängigkeiten bei Schlüsseltechnologien. Österreichs Lieferketten für die Schlüsseltechnologien der Industriestrategie 2035 sind laut Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) v. a. indirekt abhängig. Mehrere Lieferanten in verschiedenen Ländern bedeuten demnach keine Diversifizierung, wenn sie vom selben Produktionszentrum beziehen. Das systemische Handelsrisiko stieg von 2007 bis 2023 in mehreren Bereichen, die direkte Lieferantenkonzentration blieb stabil. Bei Advanced Production und Robotik ist China mit 76 % (volumengewichtet) die größte Nicht-EU-Quelle, bei Energie sind es die USA. ASCII empfiehlt Demand Pooling und mehr EU-Kooperation. [Quelle: ASCII]
🇦🇹 Saisonkontingente: Hotelbranche wirft Ministerin Blockade vor. Die Hotelvereinigung (ÖHV) kritisiert, dass Arbeitsministerin Korinna Schumann die dringend benötigte Verordnung für die Saisonkontingente zurückhalte, solange die Finanzierung des Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF) offen ist. Die Verordnung läuft Ende November aus – um in der Wintersaison Saisonniers beschäftigen zu können, braucht es eine neue Verordnung. Schumann will den Arbeitgeberbeitrag zum IEF auf 0,2 % verdoppeln und nutzt die Saisonkontingente-VO laut ÖHV als Faustpfand in den Verhandlungen. Das Ministerium wies den Zusammenhang auf Selektiv-Nachfrage zurück, man sei bemüht, für die Saisonkontingente rasch eine Lösung zu finden. Die ÖHV fordert, die Kontingente sofort und für mehrere Jahre festzulegen, weil die Wintersaison bald beginnt. Statt höherer IEF-Beiträge schlägt sie Reformen nach dem Rechnungshofbericht vor, etwa die Internatskosten für Lehrlinge (bis zu 50 Mio. Euro pro Jahr) aus dem Fonds zu nehmen und mehr Geld aus Insolvenzverfahren zurückzuholen. Der Tourismus verursache nur 6 % der IEF-Auszahlungen. [Quellen: ÖHV – Aussendung, Sozialministerium auf Selektiv-Nachfrage]
🇦🇹 Wirtschaftliche Landesverteidigung ist vergleichsweise robust. Der Austrian Defence Monitor des Austrian Defence Lab bewertet die wirtschaftliche Landesverteidigung Österreichs als vergleichsweise robust. 2 von 5 Indikatoren liegen unter dem Mindestziel. Die strategische Gasreserve reicht für 90 Tage und erreicht damit das Optimum, Treibstoffreserve und Streuung kritischer Importe erfüllen das Minimum. Defizite bestünden bei der gesichert verfügbaren heimischen Stromerzeugung und der Abhängigkeit von Halbleitern aus China, Hongkong und Taiwan. [Quelle: Austrian Defence Lab]
🇦🇹 🇪🇺 Hattmannsdorfer neuer Co-Vorsitzender des EVP-Handelsgremiums. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hat den Co-Vorsitz des „EVP-Trade Ministerial“ übernommen und damit die Sprecher- und Koordinierungsfunktion auf Ministerebene inne. Den Vorsitz teilt er mit dem schwedischen EU-Abgeordneten Jörgen Warborn. Dem Gremium gehören alle Handelsminister der EVP an. Heute kommt es am Rande des informellen Treffens der Handelsminister in Dublin erstmals in neuer Besetzung zusammen. Hattmannsdorfer wird dort 8 Vorschläge für eine Neuausrichtung der europäischen Handelspolitik vorlegen, u. a. Wege zur Beschleunigung von Handelsabkommen, den Abbau von Handelshemmnissen und das Konzept „Binnenmarkt Plus“, mit dem Handelspartner über klassische Freihandelsabkommen hinaus enger an den EU-Binnenmarkt angebunden werden sollen. [Quellen: ÖVP, BMWET auf Selektiv-Anfrage | Reaktion: ÖVP-Generalsekretär]
🇪🇺 EU-Budget 2027: Parlament will rund 2 Mrd. Euro mehr als der Rat. Das EU-Parlament hat seine Position für den EU-Haushalt 2027 festgelegt, den letzten Jahreshaushalt des laufenden Finanzrahmens. Es sieht Verpflichtungen von 194 Mrd. Euro vor, 1,17 Mrd. Euro mehr als von der Kommission vorgeschlagen. Die Zahlungen sollen 203,3 Mrd. Euro betragen. Der Rat will 191,88 Mrd. Euro an Verpflichtungen und 202,07 Mrd. Euro an Zahlungen. Die erste Verhandlungsrunde zwischen dem Parlament und dem Rat soll am 3. November stattfinden, damit der Haushalt noch vor Jahresende beschlossen werden kann. [Quellen: EU-Parlament, Rat der EU]
🇪🇺 Osteuropäische EU-Staaten wachsen mehr als doppelt so stark wie Eurozone. Die östlichen EU-Mitgliedsstaaten dürften 2026 im Schnitt um 2,2 % und 2027 um 2,5 % wachsen, mehr als doppelt so stark wie die Eurozone (2026: 0,9 %, 2027: 1 %). Das zeigt die Herbstprognose des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (Wiiw). Am stärksten wächst unter ihnen Polen mit 3,7 % bzw. 3 %, für Ungarn werden 1,7 % bzw. 2,6 % erwartet. Einzig Rumäniens Wirtschaftsleistung ist 2026 rückläufig (-0,4 %). Österreich kann von dem Wachstum profitieren: Der Beitrag der Exporte nach Osteuropa zum heimischen BIP-Wachstum soll zwischen 2026 und 2028 von rund 0,12 auf 0,16 Prozentpunkte steigen. Weiters werden positive Wachstumsimpulse aus den 4 Visegrád-Staaten und Slowenien erwartet, die 2026 und 2027 im Schnitt um 2,8 % wachsen sollen. Am Westbalkan beträgt das Durchschnittswachstum 3,2 % bzw. 3,3 %. Für die Ukraine senkte das Wiiw seine Prognose um 0,4 Prozentpunkte auf 0,6 % dieses Jahr und 2,1 % im kommenden Jahr. Für Russland wird ein Plus von 0,6 % bzw. 1,3 % erwartet. [Quelle: Wiiw]
🇩🇪 Deutsche Wirtschaft stagnierte voraussichtlich im 3. Quartal. Nachdem die deutsche Wirtschaft im 1. Halbjahr 2026 gewachsen ist, dürfte die Wirtschaftsleistung im 3. Quartal stagniert haben, so die Deutsche Bundesbank. Grund dafür seien v. a. vorübergehende Faktoren wie das Niedrigwasser des Rheins, Sondereffekte im Zusammenhang mit dem Tankrabatt sowie das Auslaufen eines Wettbewerbsvorteils, den deutsche Unternehmen zuvor gegenüber ausländischen Konkurrenten hatten, die stärker von den Lieferkettenstörungen durch den Irankrieg betroffen waren. Für das 4. Quartal erwartet die Deutsche Bundesbank ein spürbares Wachstum. [Quellen: Deutsche Bundesbank – Pressemeldung, Bericht]
Selektive Agenda:
Heute, Dublin: Informelles Treffen der EU-Handelsminister (bis 23.10.) [Info]
Heute, Montenegro: Berlin Prozess-Gipfeltreffen u. a. mit Bundeskanzler Christian Stocker [Info]
6:00 Uhr, Brüssel: ACEA veröffentlicht die europaweiten Pkw-Neuzulassungen im September
9:00 Uhr, Wien: Bundesrat
9:00 Uhr, Strassburg: EU-Parlament tagt (letzter Tag) [Info]
10:00 Uhr, Wien: OeNB veröffentlicht Geldvermögen der privaten Haushalte
11:30 Uhr, Wien: Forderungsübergabe und Beginn der KV-Verhandlungen im Handel [Info]
16:00 Uhr, Brüssel: EU-Kommission veröffentlicht das Verbrauchervertrauen in der Eurozone im September
Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️
Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.
Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.
Selektives Networking:
Jobwechsel und Karriereschritte: Iratxe García wurde als Vorsitzende der S&D-Fraktion im EU-Parlament wiedergewählt. Victoria Weindl ist neue stv. Pressesprecherin von Barbara Eibinger-Miedl. Michael Kretz übernimmt die nationale Print-Chefredaktion von MeinBezirk. Michael Petschnig ist neuer Vorsitzender der Jungen Industrie Kärnten. Christopher Drexler wird Senior Advisor bei PwC Steiermark. Andreas Bierwirth wurde als Nachfolger von Erwin van Lambaart als Generaldirektor von Casinos Austria und Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien bestellt. Helmut Bieler wurde als Präsident des Pensionistenverbandes Burgenland wiedergewählt.
Geburtstage: Wir gratulieren Sven Hergovich zum Geburtstag.
Sehen & gesehen werden:
10:00 Uhr, Wien: Susanne Kraus-Winkler im Klub der Wirtschaftspublizisten [Nur für Mitglieder]
10:30 Uhr, Wien: Verleihung „Österreichischer Staats- und Förderungspreis für Wissenschaftspublizistik 2026“ u. a. mit Eva-Maria Holzleitner [Info]
13:00 Uhr, Wien: wiiw-Paneldiskussion „The Future of European Integration – Challenges and Opportunities“ [Anmeldung erforderlich]
19:00 Uhr, Wien: Paneldiskussion „Frankreich: Ist die extreme Rechte noch aufzuhalten?“ u. a. mit Jean-Marc Ayrault [Info]
19:00 Uhr, Wien: Verleihung der Kulturpreise des Landes Niederösterreich u. a. mit Johanna Mikl-Leitner [Info]
19:30 Uhr, Wien: Eröffnung der 64. Viennale [Info]