Guten Morgen Österreich!
Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing um 7 Uhr! Heute zusammengestellt und editiert von Maximilian Kern, Stanislaus Ruhaltinger, Driss Schmid und Sara Grasel – wir melden uns aus Wien.
News – das müssen Sie heute wissen:
🇦🇹 Energiegesetze sollen in Zukunft mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Im Rahmen der Reformpartnerschaft haben sich Bund, Länder und Gemeinden politisch darauf verständigt, sämtliche Energiegesetze in die Zuständigkeit des Bundes zu legen. Für deren Beschluss wäre damit keine Zweidrittelmehrheit mehr nötig. Voraussetzung ist allerdings eine Zweidrittelmehrheit für die dafür nötige Verfassungsänderung. Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner appellierte an FPÖ und Grüne, diese nicht partei-, sondern staatspolitisch zu beurteilen, da sich Vorhaben im Energiebereich dadurch schneller, einfacher und effizienter umsetzen ließen. [Quelle: Ministerrat | Reaktionen: Wirtschaftsbund, EEÖ]
Kommentar: Weiterbildungszeit – berufliche Weiterbildung ist kein Allgemeingut
von Carmen Treml
Berufliche Weiterbildung ist in erster Linie eine individuelle und betriebliche Investition, kein Allgemeingut auf Steuerzahlerkosten. Entsprechend ist es sinnvoll, auch Arbeitgeber stärker an den Kosten zu beteiligen. Genau hier setzt die neue Weiterbildungszeit an – allerdings nicht konsequent.
💡 Krankenstandstage gehen zurück, bleiben aber über dem Vor-Corona-Niveau. 2025 waren unselbständig Beschäftigte in Österreich im Schnitt 14,7 Tage im Krankenstand. Das sind 2,7 % weniger als im Vorjahr, als es noch 15,1 Tage waren. Damit sinkt der Wert bereits das zweite Jahr in Folge, nachdem er 2023 mit 15,4 Tagen seinen Höchststand erreicht hatte. Verglichen mit dem Vor-Corona-Jahr 2019, als die Beschäftigten im Schnitt 13,3 Tage krankgeschrieben waren, bleibt das Niveau aber weiterhin deutlich höher. Auch die Krankenstandsquote gab leicht nach, von 4,1 % auf 4,0 % des Arbeitsvolumens. In vielen Krankheitsgruppen zeigte sich 2025 ein Rückgang, während der Anteil psychisch bedingter Krankenstände weiter stieg. [Quelle: Wifo | Grafik von Stanislaus Ruhaltinger]

Alle Grafiken von Selektiv 📈
Die Redaktion von Selektiv gießt Zahlen und Daten in anschauliche Grafiken – hier geht es zum Überblick mit Download-Funktion.
Der Link wechselt jeden Freitag.
🇦🇹 Inflationsrate auf 3,2 % gesunken. Laut Schnellschätzung der Statistik Austria ist die Preissteigerung im Juni auf 3,2 % gesunken – 0,5 Prozentpunkte weniger als im Mai. Das Preisniveau dürfte voraussichtlich unverändert bleiben. Besonders die Energiepreise sorgten im Juni (+5,4 %) für einen geringeren Inflationsdruck als im Mai (+9,8 %). Grund dafür ist ein schwächerer Preisanstieg bei Treibstoffen sowie Heizöl. Auch Lebensmittel, Tabak und Alkohol wirkten im Juni (+1,5 %) weniger preistreibend als im Mai (+2,2 %). Den größten Einfluss auf die Inflation haben nach wie vor Dienstleistungen, die sich wie im Mai um 4,4 % verteuerten. Der international vergleichbare harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag im Juni bei 3,1 % im Jahresabstand. Deutschland liegt bei 2,4 % (VPI 2,3 %). Eurostat schätzt die Eurozonen-Inflation im Juni auf 2,8 %, nach 3,2 % im Mai. [Quellen: Statistik Austria, Eurostat, Statistisches Bundesamt | Reaktion: SPÖ, FPÖ, Die Grünen | Grafik: Inflation in Österreich weiter über Eurozonen-Schnitt]
🇦🇹 Reaktionen auf Reformpartnerschaft geteilt. ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti nannte die Einigung einen „historischen Wurf“, v. a. das Bildungspaket mit gebündeltem Personal für Pflichtschulen sei ein Durchbruch. Neos-Generalsekretär Douglas Hoyos sprach von einem „Durchbruch, der lange nicht möglich schien“ und sah seine Partei als treibende Kraft für die Einigung zwischen Bund und Ländern. Die IV bewertete Bildung, Energie und Verwaltung positiv, sah aber im Gesundheitsbereich weiterhin fehlende Kompetenzbündelung auf Bundesebene. Die WKÖ begrüßte v. a. die geplante Netzkostendämpfung und die Kindergarten-Mindeststandards, forderte aber zusätzlich eine günstigere Finanzierung des Netzausbaus. Der Städtebund begrüßte die Ergebnisse insgesamt, besonders im Bildungsbereich, und verwies auf die anstehende legistische Umsetzung. Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner sah das Ergebnis als „Anfang, nicht das Ende“, das nun mit konkreten Rahmenbedingungen wie einer Finanzierung aus einer Hand ausgestaltet werden müsse. Die Grünen kritisierten hingegen, es würden nur „Überschriften“ statt echter Reformen verkündet, die zentrale Zuständigkeitsfrage im Gesundheitsbereich zwischen Bund und Ländern bleibe ungelöst. Die FPÖ bezeichnete die Gesundheitsreform als Aufbau von Parallelstrukturen ohne echten Systemwechsel, der Patient werde weiter zwischen Spital und niedergelassenem Bereich hin- und hergeschoben. [Quellen: ÖVP, Neos, LH Fellner, FPÖ, Die Grünen, Städtebund, IV, WKÖ]
Fußball-WM 2026: Spanien – Österreich
Wie tippen Minister, CEOs, Ökonomen und die Selektiv-Leser?
Claudia Bauer, Europaministerin– 1:1 (Österreich kommt weiter)
Eva-Maria Holzleitner, Wissenschaftsministerin – 1:2
Teresa Ribera, Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission – 2:1
Magnus Brunner, EU-Kommissar für Inneres und Migration – 0:1 n. V.
Jaume Duch, Minister für EU und auswärtiges Handeln von Katalonien – 2:1
Patricia Neumann, CEO Siemens AG Österreich – 0:1
Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1 Group – 3:4 i. E.
Heike Lehner, Ökonomin – 3:1
Matthias Reith, Senior Economist der Raiffeisen Bank International – 0:1
Selektiv-Abonnenten – 57 % tippen: Spanien gewinnt in 90 Minuten
🇦🇹 Arbeitslosigkeit steigt, weniger Lehrstellensuchende. Ende Juni waren rund 369.000 Menschen arbeitslos oder in Schulung – ein Plus von 4.500 Personen bzw. 1,2% im Jahresabstand. Durch die günstigere Entwicklung am Bau und in der Arbeitskräfteüberlassung sinkt die Arbeitslosigkeit bei Männern (-0,5 %) leicht, während sie bei Frauen (+5,9 %) deutlich steigt, da sich Handel und Pflege negativ entwickeln. Bei Asylberechtigten oder subsidiär Schutzberechtigten ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen, getrieben von Menschen aus Syrien, bei denen die Beschäftigung um 18 % stieg und eine verstärkte Rückkehr in das Heimatland stattfindet. Die Zahl der beim AMS gemeldeten sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden sinkt (-13,1 % auf 7.699) und auch die offenen Lehrstellen (-906 auf 6.058) sind rückläufig. Die Lehrstellenlücke ist rückläufig und beträgt -1.641 Stellen. [Quellen: AMS, Arbeitsministerium | Reaktionen: SPÖ, FPÖ, IV, AK, ÖGB]
🇦🇹 Zahl der offenen Stellen steigt leicht. Der Stellenmonitor des Wirtschaftsbundes weist für Juni 169.644 offene Stellen aus (+2.810 zu Mai), ein erster Anstieg nach konstanten Rückgängen seit Jänner. Beim AMS wurden im Juni 80.570 sofort verfügbare offene Stellen gemeldet – ein Rückgang um 3.787 Stellen bzw. 4,5 % –, während die Zahl der nicht sofort verfügbaren offenen Stellen um 19,1 % auf 14.073 stieg. „Der Bedarf an Arbeitskräften bleibt hoch. Unsere Betriebe wollen investieren, wachsen und Arbeitsplätze schaffen“, so Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf. [Quellen: WB – Aussendung, Stellenmonitor, AMS]
🇦🇹 Gesundheitsreform: Mehr Primärversorgung, neue Teilkassenverträge geplant. Im Rahmen der Reformpartnerschaft sollen die Primärversorgungseinheiten bis 2030 auf 300 und bis 2040 auf 600 ausgebaut werden, künftig auch für Kinderheilkunde, Frauenheilkunde und Zahnmedizin, um bestehende hausärztliche Angebote zu ergänzen. Die Gesundheitsberatung 1450 soll zur zentralen österreichweiten 24-Stunden-Anlaufstelle werden, zudem soll eine E-Health-Agentur geschaffen und ELGA weiter ausgebaut werden. Neue Teilkassenverträge sollen mehr Ärzte für Kassenstellen gewinnen, Wahlärzte sollen künftig vor der Behandlung über die Kosten informieren müssen. Über Facharztzentren und Gruppenpraxen soll die fachärztliche Versorgung stärker vernetzt werden, um Spitalsambulanzen zu entlasten. [Quelle: Ministerrat | Reaktionen: SPÖ, FPÖ, ÖGB, Ärztekammer Wien, Samariterbund, Apothekerkammer]
🇦🇹 Netzausbau soll Kosten bis 2040 um 4,1 Mrd. Euro dämpfen. Der weitere Ausbau der heimischen Stromnetze soll effizienter organisiert werden, u. a. durch mehr Transparenz und Standardisierung, etwa verpflichtendes Benchmarking zwischen Netzbetreibern, Digitalisierung, bessere Netzplanung sowie den Abbau rechtlicher Hürden für freiwillige Zusammenschlüsse von Netzbetreibern. Bis 2040 sieht die Regierung dadurch ein kumuliertes Potenzial zur Netzkostendämpfung von rund 4,1 Mrd. Euro. [Quelle: Ministerrat, BMWET]
🇦🇹 Strategische Gasreserve soll verlängert werden. Aufgrund der Auswirkungen des Irankriegs auf die globale Öl- und Gasversorgung soll die österreichische strategische Gasreserve bis zum 1. April 2029 verlängert werden. Eine entsprechende Verordnung legte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer gestern dem Ministerrat vor. Die Reserve umfasst ein Volumen von 20 TWh und ist derzeit bis zum 1. April 2027 gesetzlich verankert. Zudem soll daran gearbeitet werden, die Speicherkosten künftig zu senken bzw. deren Anstieg zu verlangsamen. Für Energiekrisenmaßnahmen sind für die Jahre 2027 und 2028 insgesamt 234 Mio. Euro budgetiert. [Quelle: Bundeskanzleramt, BMF – Strategiebericht S. 200/201]
🇦🇹 Erleichterungen im KMU-Segment der Wiener Börse. Das KMU-Segment der Wiener Börse ist nach FMA-Genehmigung ab sofort offiziell als EU KMU-Wachstumsmarkt registriert, Grundlage ist die nationale Umsetzung des EU Listing Act. Unternehmen profitieren dadurch von Ausnahmen bei der Prospekterstellung bei Kapitalerhöhungen sowie einem reduzierten Prospektumfang beim Aufstieg in prime market oder standard market. Aktuell sind 11 Unternehmen im direct market plus gelistet. [Quelle: Wiener Börse]
🇦🇹 EU-Renaturierungsgesetz: Niederösterreich sagt Umsetzung ab. Der niederösterreichische Finanzlandesrat Anton Kasser kündigte gestern an, die Renaturierungsverordnung wegen mangelnden Budgets nicht umzusetzen. Er kritisiert dabei die ausbleibende Finanzierung seitens der EU. Auch LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf übt scharfe Kritik. Agrarflächen würden nach EU-Grundlage, die auf Satellitenaufnahmen basiert, nicht als Grünflächen eingestuft. „Nach dieser Logik wäre ein künstlicher Stadtpark ökologisch wertvoller als ein Acker oder ein Weingarten. Das zeigt, wie realitätsfern diese Vorgaben sind“, so Pernkopf. Laut Umweltministerium läuft die Entwicklung eines nationalen Renaturierungsplans „auf Hochtouren“. Die Einreichfrist endet am 1. September. EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall rechnet mit verspäteten Einreichungen einzelner Staaten. [Quelle: Land NÖ – Kasser, Pernkopf, APA via Medienberichte | Reaktion: Die Grünen]
🇦🇹 Osteuropa stützt Österreichs Exporte trotz Irankrieg. Laut wiiw-Sommerprognose wächst Mittel-, Ost- und Südosteuropa 2026 mit durchschnittlich 2,2 % (2027: 2,4 %) weiterhin deutlich stärker als die Eurozone (0,7 % bzw. 1 %), obwohl der Irankrieg die Energiepreise und damit die Inflation angetrieben hat. Voraussetzung dafür sei laut wiiw-Vizedirektor Richard Grieveson, dass sich die Lage am Golf nicht neuerlich zuspitzt und die Straße von Hormus offen bleibt. Österreichs Exporte nach Osteuropa kompensierten im 1. Quartal 2026 den Rückgang in die USA (-14,6 %): Die Ausfuhren nach Serbien stiegen um 16,5 %, nach Kroatien um 10,6 %, nach Tschechien um 4,4 %. Die Ukraine wächst laut Prognose 2026 nur um 1 %, Russlands Wirtschaft stagniert bei 0,6 %. [Quelle: wiiw]
🇩🇪🇦🇹🇨🇭 Private-Equity-Investoren erwarten Industrie-Deal-Schub. Laut dem MPiPE Indicator von MP Corporate Finance, für den im 2. Quartal über 4.000 Private-Equity-Investoren befragt wurden, rechnen 79 % mit steigendem Investoreninteresse an Industrieunternehmen, 74 % erwarten eine deutlich steigende Transaktionsanzahl. Treiber sind laut Studie mehr als 1,1 Bio. Euro nicht investiertes Kapital, längere Halteperioden (durchschnittlich 7 statt 5 Jahre) und wachsender Exit-Druck. Für die DACH-Region erwarten 63 % steigende Dealzahlen. Westeuropa bleibt dagegen unter Druck durch Zollbelastungen und das französische Fiskalumfeld, die Nordics führen das Ranking weiterhin an. Fremdkapital bleibt laut Studie der Engpass: 66 % erwarten eine schlechtere Verfügbarkeit, 74 % sinkende Leverage-Niveaus. [Quelle: MP Corporate Finance]
🇪🇺 Eurozone: Geschäftsstimmung besser als erwartet. Mit einem Rückgang von 0,2 Punkten auf 51,4 Zähler bleibt der S&P Global Einkaufsmanagerindex für die Eurozone im Juni über der 50-Punkte-Schwelle, die Wachstum signalisiert. Zwar blieb die Liefersituation aufgrund verlängerter Wartezeiten kritisch, doch die Einkaufs- und Verkaufspreise verzeichneten hingegen den schwächsten Anstieg seit März. „Mit dem erneuten Anstieg der Industrieproduktion im Juni verstärken sich nun die Anzeichen, dass die Eurozonen-Wirtschaft erfreulich widerstandsfähig ist“, so Chris Williamson, Chefökonom bei S&P Global. [Quelle: S&P Global]
Selektive Agenda:
11:00 Uhr, Luxemburg: Eurostat veröffentlicht die „EU-Arbeitsmarktdaten Mai“
19:00 Uhr, Los Angeles: Sechzehntelfinale Österreich gegen Spanien
Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️
Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.
Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.
Selektives Networking:
Jobwechsel und Karriereschritte: Mit 1. Juli übernimmt Harald Riener die Führung der DONAU als neuer Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender. Er folgt damit auf Judit Havasi, die in den Vorstand der Vienna Insurance Group wechselt. Mit 1. Juli wurde Christian Reiss vom Aufsichtsrat zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) der VBV-Pensionskasse bestellt. Gleichzeitig wurden Michaela Attermeyer und Martin Vörös zusätzlich zu ihren bestehenden Funktionen in der VBV-Gruppe in den Vorstand der VBV-Pensionskasse berufen. Mit 1. Juli übernimmt TU Graz-Rektor Horst Bischof turnusgemäß die Präsidentschaft der TU Austria von TU Wien-Rektor Jens Schneider. Seit 1. Juli 2026 verstärkt Peter Grau als Partner die Steuerberatung Grant Thornton Austria. Jürgen Margetich übernimmt die politische Leitung der UNOS von Markus Ott. Mit Bernhard Marold und Simon Gruber erweitert HSP.law ab 1. Juli 2026 die Geschäftsführung. Martin Wachutka wurde zum neuen Präsidenten der Open Fiber Austria gewählt. Schramm Öhler Rechtsanwälte erweitert sein Team an Vergaberechts-Juristen mit Rechtsanwalt Stefan Honeder. Pablo Viveros, Gerhard Veichtlbauer und Lorenz Sigl übernehmen ab dem 1. Jänner 2027 die operative Geschäftsführung von Infina. Michael Mostböck ist der neue Präsident des Österreichischen Cartellverbandes. Thomas Scheurecker übernimmt mit dem 1. Jänner 2027 die Position des Chief Financial Officer (CFO) der Greiner AG. Gregor Weihs ist ab 1. März 2027 der neue Rektor der Universität Innsbruck.
Geburtstage: Wir gratulieren Christine Dornaus zum Geburtstag.
Sehen & gesehen werden:
19:00 Uhr, Erl, Tirol: Eröffnung der 27. Tiroler Festspiele Erl im Festpspielhaus Erl u. a. mit Anton Mattle, Beate Meinl-Reisinger und Hans Peter Haselsteiner [Info]