Guten Morgen Österreich!
Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing um 7 Uhr! Heute zusammengestellt und editiert von Maximilian Kern, Stephan Frank, Christoph Hofer, David Schima und Sara Grasel – wir melden uns aus Wien.
News – das müssen Sie heute wissen:
🇦🇹 Gewessler sieht Budgetentwurf als „himmelschreiende Ungerechtigkeit“. Leonore Gewessler, Bundessprecherin der Grünen, kritisierte in der ZIB2 die Eckpunkte des Doppelbudgets 2027/28 als ungerecht und forderte einmal mehr eine Erbschafts- und Vermögenssteuer. Sie kritisiere nicht das Sparen an sich, sondern dass die Konsolidierung „auf dem Rücken der breiten Mitte“ erfolge, während „ein paar Superreiche“ „null Beitrag“ leisten müssten. Bei höheren Einkommen könne man die kalte Progression wieder greifen lassen. An den einnahmeseitigen Maßnahmen wie der Verlängerung der erhöhten Bankenabgabe oder der Erhöhung der Körperschaftsteuer für Gewinne über 1 Mio. Euro kritisierte Gewessler die zeitliche Befristung der Bankenabgabe und verwies u. a. auf unbefristete Pensionskürzungen. Die Lohnnebenkostensenkung sei eine Maßnahme für „das eigene Klientel“ der ÖVP. Auf budgetäre Entscheidungen der Vorgängerregierung angesprochen, entgegnete Gewessler, das Reden über die Vergangenheit sei eine Ausrede der jetzigen Bundesregierung. Von der SPÖ erwartet sie, dass die „Sozialdemokratie nicht im Liegen umfällt“. [Quelle: ZIB2]
„Acht Bundesländer sind froh, dass alle Geflüchteten nach Wien fahren“
Interview mit Johannes Kopf
AMS-Chef Johannes Kopf erwartet positive Effekte auf Beschäftigung und internationale Wettbewerbsfähigkeit durch die Lohnnebenkostensenkung im Doppelbudget 2027/28. Ohne vorliegende Gesetzestexte sei eine genaue Bewertung jedoch verfrüht. Die Anpassung der Arbeitslosengeld-Beiträge für Niedrigverdiener behebt eine Systemwidrigkeit, es wäre jedoch „eine gute Idee gewesen, diese Beträge seinerzeit gar nicht zu senken.“ Kopf warnt vor einem demografiebedingten Fachkräftemangel und fordert eine bessere Verteilung von Geflüchteten in Österreich durch die Einführung einer Residenzpflicht für zwei Jahre.
💡 Manifeste Armut in Österreich weit unter EU-Schnitt. Österreich zählt EU-weit zu den Ländern mit dem geringsten Anteil an manifest Armen. Nur 2,9 % der Bevölkerung können sich 2025 sieben oder mehr von 13 definierten Grundbedürfnissen nicht leisten – etwa ausreichend Heizung, eine Waschmaschine oder eine warme Mahlzeit täglich. Der EU-27-Schnitt liegt mit 6,3 % mehr als doppelt so hoch. Zum Vergleich: In Rumänien ist fast jeder Sechste von manifester Armut betroffen, in Bulgarien jeder Siebte. [Quelle: Eurostat | Grafik von Stanislaus Ruhaltinger]

Alle Grafiken von Selektiv 📈
Die Redaktion von Selektiv gießt Zahlen und Daten in anschauliche Grafiken – hier geht es zum Überblick mit Download-Funktion.
Der Link wechselt jeden Freitag.
🇦🇹 Inflationsrate steigt im April auf 3,3 %. Nach 3,2 % im März liegt die Inflationsrate im April laut Schnellschätzung bei 3,3 %. Die Energiepreise stiegen im Jahresabstand um 10,7 %, nach einem Anstieg von 6,2 % im März. Insbesondere Heizöl und Treibstoffe verteuerten sich. Laut Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk dämpfte die Spritpreisbremse die Inflation um 0,2 Prozentpunkte. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag laut Schnellschätzung ebenfalls bei 3,3 % und damit 0,3 Prozentpunkte über der Inflationsrate in der Eurozone (3,0 %). Dort stiegen die Energiekosten im Vorjahresvergleich um 10,9 %. In Bulgarien stieg die Inflationsrate von 2,8 % im März auf 6,2 % im April und liegt damit am höchsten in der Eurozone. Es folgen Kroatien (5,4 %) und Luxemburg (5,2 %). Die niedrigsten Werte verzeichnen Finnland (2,3 %), Malta (2,4 %) sowie die Niederlande und Frankreich mit jeweils 2,5 %. [Quelle: Statistik Austria, Eurostat | Reaktionen: FPÖ, Die Grünen, AK, ÖGB | Grafik: Irankrieg befeuert Inflation erneut]
🇦🇹 🇩🇪 Zartes Wirtschaftswachstum im 1. Quartal. Von Jänner bis März 2026 wuchs das österreichische BIP laut Schnellschätzung des Wifo real um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal, im Jahresabstand entspricht das einem Anstieg um 0,6 %. Die Industrie konnte um 0,4 % zulegen, während die Wertschöpfung in der Bauwirtschaft um 0,5 % zurückging. Der Konsum der privaten Haushalte stieg im Quartalsabstand um 0,8 %, auch der Staatskonsum (+0,4 %) und die Bruttoanlageinvestitionen (+1,0 %) wurden in diesem Zeitraum ausgeweitet. Während die Importe um 0,9 % über dem Niveau des 4. Quartals 2025 lagen, stagnierten die Exporte (+0,1 %) nahezu. In Deutschland wuchs die Wirtschaft im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 % – auch hier stiegen v. a. die privaten und öffentlichen Konsumausgaben. Sowohl in der Eurozone als auch in der EU betrug das BIP-Wachstum 0,1 %. [Quellen: Wifo, Statistisches Bundesamt, Eurostat]
🇦🇹 Spritpreisbremse wird verlängert – aber nur bis Ende Mai. Die Regierung hat sich am Donnerstagnachmittag doch noch auf eine Verlängerung der Spritpreisbremse geeinigt. Die Maßnahme läuft nun bis 31. Mai 2026 weiter, allerdings in abgespeckter Form. Statt bisher 5 Cent pro Liter entfallen bei der Mineralölsteuer nur noch 2 Cent (bzw. 2,5 Cent in den ersten Mai-Wochen). Die Margenbegrenzung für Mineralöl-Unternehmen wird ebenfalls sukzessive reduziert. Ab Juni endet die Bremse endgültig. Die Einigung kam nach zunächst gescheiterten Verhandlungen zustande. [Quellen: APA via Medienberichte, Neos, SPÖ | Reaktionen: FPÖ, Wirtschaftsbund, WKÖ, ÖGB, Arbö]
🇦🇹 🌐 Energiepreis-Update. Die mittleren Treibstoffpreise lagen gestern bei 1,941 Euro für Diesel und 1,749 Euro für Benzin. Der Ölpreis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent zur Lieferung im Juni liegt heute Morgen bei 108,96 Dollar, ein Anstieg um 0,5 % im Tagesabstand. Der Gaspreis laut des für die EU richtungsweisenden Terminkontrakts lag Montagfrüh bei 45,25 Euro pro MWh, ein Rückgang um 1,1 %. US-Präsident Trump kündigte gestern Nacht an, dass die USA ab heute Schiffe aus Ländern, die nicht am Nahost-Konflikt beteiligt sind und derzeit in der Straße von Hormus festsitzen, sicher aus der Region leiten werden. Damit dürfte laut Medienberichten die Ermittlung sicherer Routen gemeint sein und keine direkte Eskorte durch die US-Marine. [Quellen: Spritpreise, Ölpreis, Gaspreis, Trump via Truth Social]
🇦🇹 Bildungsminister Wiederkehr setzt Fokus auf Deutschförderung. Dass beispielsweise rund 35 % der Schüler in Deutschförderklassen auch nach einem Jahr nicht ausreichend Deutsch können, um dem Regelunterricht zu folgen und sinnerfassend zu lesen, ist für Christoph Wiederkehr das „drängendste Problem im österreichischen Schulsystem“. Bisher seien deshalb u. a. die Förderkräfte für den Deutschunterricht verdoppelt worden, ab dem kommenden Schuljahr werde auch die Art der Förderung neu aufgestellt. Die bisherigen Deutsch-Förderklassen seien aufgrund der Heterogenität der österreichischen Schulen ein „zu enges Gerüst“ – Schulen bräuchten mehr Eigenverantwortung und Freiheit bei der Förderung ihrer Schüler. Da der Spracherwerb aber schon im Kindergarten beginne, begrüßt Wiederkehr darüber hinaus die Einführung eines zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres und strebt eine Erhöhung von 20 auf 30 Wochenstunden für Kinder mit Deutschproblemen an, zu der derzeit Gespräche im Rahmen der Reformpartnerschaft laufen. Weitere Reformvorhaben, die Wiederkehr in der ORF-Pressestunde ansprach, waren u. a. eine sechsjährige Volksschule, zusätzliche Mittel für Brennpunktschulen, die Einführung einer Mittleren Reife nach der 9. Schulstufe sowie neue Schulfächer. [Quelle: ORF Pressestunde, Statistik Austria | Reaktionen: FPÖ, Die Grünen, ÖVP Wien, IV]
🇦🇹 🇪🇺 Hattmannsdorfer fordert Reform der Erdölbevorratung. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer setzt sich für eine Änderung der geltenden Rechtslage zur Erdölbevorratung auf europäischer Ebene ein. Das soll über ein europaweites Versorgungssicherheitskonzept im Raffineriebereich passieren, das festlegen soll, wie einzelne Raffinerien auf Ernstfälle und Risiken vorbereitet sind. Außerdem fordert Hattmannsdorfer eine Anzeigepflicht bei geplanten Stilllegungen von Raffinerien oder Teilkapazitäten. „In den letzten 15 Jahren wurden in Europa 25 Raffinerien geschlossen, das war ein riesengroßer Fehler“, so der Minister. Durch diese Anzeigepflicht soll es Nachbarländern ermöglicht werden, rechtzeitig Ausgleichsmaßnahmen bei Stilllegungen, Wartungen oder technischen Vorkommnissen ergreifen zu können. [Quelle: Pressegespräch]
🇪🇺 EZB lässt Leitzinsen unverändert. Der EZB-Rat beschloss erneut, die 3 Leitzinssätze nicht zu ändern. Damit liegt der Zinssatz für die Einlagefazilität weiterhin bei 2,00 %, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,15 % und der Spitzenrefinanzierungssatz bei 2,40 %. Vor dem Hintergrund des Irankriegs sieht EZB-Präsidentin Christine Lagarde eine Erhöhung der Aufwärtsrisiken für die Inflation und der Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum. Wichtig sei es, die Wirtschaft im Euroraum zu stärken und die Staatsfinanzen der Euroländer stabil zu halten. Maßnahmen zur Abfederung der Auswirkungen des Iran-Kriegs sollten befristet und zielgerichtet gestaltet werden. [Quellen: EZB – Zinsentscheid, Rede Lagarde | Reaktion: Martin Kocher via OeNB | Kommentar: Die Verschärfung der Inflationsextreme]
🇺🇸 Trump droht mit neuen 25-%-Zöllen auf EU-Autos und -Lastwagen. US-Präsident Donald Trump kündigte auf Truth Social an, den Zoll auf Auto- und Lastwagenimporte aus der EU auf 25 % zu erhöhen – bereits ab dieser Woche. „Sie haben sich nicht an die Vereinbarung gehalten, die wir getroffen haben“, begründete Trump die Entscheidung. Die EU-Kommission behält sich Gegenmaßnahmen vor. EU-Handelspolitiker Bernd Lange nannte die Drohung „inakzeptabel“. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), plädiert für Gegenzölle und eine Besteuerung von US-Tech-Unternehmen, um die Verhandlungsposition der EU zu stärken. Sollte daraus ein „neuer Handelskrieg“ werden, drohe Deutschland 2026 laut Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, eine Rezession. [Quellen: Trump auf Truth Social, Lange auf X, Fratzscher auf X, Clemens Fuest via Bild]
🇺🇸 US-Wirtschaft wächst, Benzinpreis auf 4-Jahres-Hoch. Im 1. Quartal 2026 ist die US-Wirtschaftsleistung auf das Gesamtjahr hochgerechnet um 2 % gewachsen, womit die Schnellschätzung um 0,3 Prozentpunkte nach unten korrigiert wurde – im 4. Quartal 2025 hatte das BIP-Wachstum noch 0,5 % betragen. Auch die US-Industrie wuchs im April den 4. Monat in Folge, der ISM-Einkaufsmanagerindex lag mit 52,7 Punkten über der Wachstumsschwelle von 50. Am Arbeitsmarkt wurde mit einem Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosigkeit um 26.000 auf 189.000 in der vergangenen Woche der niedrigste Stand seit 1969 verzeichnet, die privaten Einkommen stiegen nach einer Stagnation im Februar im März um 0,6 %. Der US-Benzinpreis erreichte mit durchschnittlich 4,39 US-Dollar (3,75 Euro) pro Gallone (3,785 Liter) den höchsten Stand seit fast 4 Jahren, nachdem er innerhalb einer Woche um mehr als 30 Cent gestiegen war – Hintergrund ist die weiterhin blockierte Straße von Hormus. [Quelle: Bureau of Economic Analysis – BIP, Privates Einkommen, ISM, DOL, Bloomberg, Reuters]
🇹🇼 Taiwan verzeichnet im 1. Quartal 2026 größtes BIP-Wachstum seit 1987. Von Jänner bis März stieg Taiwans Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresabstand um 13,69 % – der größte Quartalsanstieg seit 39 Jahren. Treiber waren die um 35,25 % gestiegenen Exporte, v. a. aufgrund der Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz, sowie der steigende private Konsum und höhere Bruttoinvestitionen in Maschinen und Ausrüstung. [Quelle: National Statistics Taiwan – Q1 2026, Übersicht]
🌐 OPEC+ erweitert Ölförderung ab Juni um 188.000 Barrel pro Tag. Die 7 OPEC+-Länder kündigten an, ihre Ölförderung ab Juni um 188.000 Barrel pro Tag auszuweiten. Den Hauptanteil davon tragen Russland und Saudi-Arabien mit jeweils 62.000 Barrel pro Tag, gefolgt vom Irak mit 26.000, Kuwait mit 16.000 sowie Kasachstan, Algerien und Oman mit zusammen 21.000 Barrel pro Tag. Diese Entscheidung wurde wenige Tage nach dem Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus OPEC und OPEC+ am 28. April getroffen. [Quelle: OPEC]
Selektive Agenda:
Heute, Jerewan, Armenien: Bundeskanzler Stocker beim Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft [Info]
Heute, Astana, Kasachstan und Taschkent, Usbekistan: Außenministerin Meinl-Reisinger und Innenminister Karner in Kasachstan und Usbekistan (bis 7.5.)
Heute, Nikosia, Zypern: Informeller EU-Agrar- und Fischereirat (bis 5.5.) [Info]
Heute, Brüssel: Treffen der Finanzminister der Eurogruppe u. a. mit Finanzminister Markus Marterbauer [Info]
Heute, Wien: AMS veröffentlicht Arbeitsmarktdaten April
10:00 Uhr, London: Veröffentlichung des S&P Global Einkaufsmanagerindex u. a. für die Eurozone und Deutschland
10:30 Uhr, Limburg, Deutschland: Sentix-Investorenvertrauen Eurozone Mai
12:00 Uhr, Brüssel: EU-Kommission veröffentlicht den Bericht zur Vereinfachung der Entwaldungsverordnung
Wochenvorschau
Am Montag veröffentlicht das AMS die Arbeitsmarktdaten für April. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Innenminister Karner reisen nach Kasachstan und Usbekistan (bis Donnerstag), um über wirtschaftliche Kooperation und Migration zu beraten. Finanzminister Markus Marterbauer nimmt am Treffen der Eurogruppe in Brüssel teil. In Nikosia findet der informelle EU-Agrar- und Fischereirat statt. S&P Global veröffentlicht die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor im April. Zudem wird das Sentix-Investorenvertrauen für Mai bekanntgegeben. Der Städtebund und das KDZ liefern eine Prognose der Gemeindefinanzen bis 2029.
Am Dienstag präsentiert Creditreform die aktuellen Zahlen zu den Unternehmensinsolvenzen. Die Bundesfinanzierungsagentur hält einen Auktionstermin für Bundesanleihen ab. In Brüssel tagt der EU-Rat für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN). Gleichzeitig ist es der letzte Tag des informellen EU-Agrar- und Fischereirates in Nikosia. Die Statistik Austria veröffentlicht die Einbürgerungsstatistik für das 1. Quartal 2026.
Am Mittwoch tagt der Ministerrat. Die Statistik Austria veröffentlicht die Zahl der offenen Stellen (1. Quartal 2026). Tourismus-Staatssekretärin Susanne Zehetner gibt ein „Tourismus-Update Frühjahr 2026“. Bundeskanzler Christian Stocker absolviert einen Arbeitsbesuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Vertiefung der strategischen Wirtschaftspartnerschaft und bleibt bis Samstag dort. Eurostat veröffentlicht die EU-Erzeugerpreise im März.
Am Donnerstag liefert die Statistik Austria die Außenhandelszahlen für Februar, die Einzelhandelsumsätze für März sowie die Großhandelspreise für April. Deloitte präsentiert das „Standortanalyse Radar 2026“ und Eurostat veröffentlicht den „EU-Einzelhandelsumsatz März“.
Am Freitag veröffentlicht die Statistik Austria den Produktionsindex für März, den Baupreisindex sowie Daten zu Registrierungen und Insolvenzen im 1. Quartal 2026.
Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️
Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.
Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.
Selektives Networking:
Jobwechsel und Karriereschritte: Lilli Hollein bleibt weitere 5 Jahre Generaldirektorin des Museums für angewandte Kunst (MAK) Wien. Sara Ostertag übernimmt ab der Saison 2027/28 die künstlerische Leitung des Schauspielhauses Wien. Mit 1. Mai übernimmt Thomas Prorok die Geschäftsführung des KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung. Roland Gangl wurde als Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft wiedergewählt. Die Landjugend Österreich bestellt Corinna Gruber zur neuen Bundesgeschäftsführerin. Martin Humer ist neuer Generalsekretär der Österreichischen Notariatskammer. Der Vertrag von APG-Vorstand Gerhard Christiner wurde um 5 Jahre verlängert. Michael Renghofer ist neuer Leiter des Niederösterreichischen Landesamtes für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung. Manuel Scherscher übernimmt die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit der Polizei Niederösterreich. Michael Krammer übergibt die Geschäftsführung der ventocom an Claus Krammer.
Geburtstage: Wir gratulieren Werner Faymann, Konrad Antoni und Johann Affenzeller zum Geburtstag.
Sehen & gesehen werden:
11:00 Uhr, Wien: Europa Club Wien Podiumsdiskussion zum Thema „Leistbares Wohnen – Was kann Europa gegen die Wohnkrise tun?“ u. a. mit Andreas Schieder [Info]