Guten Morgen Österreich!
Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing um 7 Uhr! Heute zusammengestellt und editiert von Sara Grasel, Stephan Frank, Maximilian Kern, David Schima und Yannic Haimeder – wir melden uns aus Wien.
News – das müssen Sie heute wissen:
🇦🇹 Gesetzesvorschläge für Industriestrompreis und SAG+ in Begutachtung. Ab dem 1. Jänner 2027 sollen der Industriestrompreis und das Standortabsicherungsgesetz + (SAG+) die Stromkosten energieintensiver Betriebe senken. Dafür sind zwischen 2027 und 2029 insgesamt 750 Mio. Euro an Subventionen vorgesehen, 250 Mio. pro Jahr. Der Industriestrompreis umfasst jährlich 75 Mio. Euro und kann von Unternehmen mit einem Stromverbrauch von über 1 Gigawattstunde pro Jahr beantragt werden. Rund 400 energieintensive Betriebe kommen dafür potenziell infrage. Für bis zu 50 % ihres Stromverbrauchs können diese ihre Kosten auf bis zu 5 Cent pro kWh reduzieren. Das SAG+ erweitert die Rückvergütung von EU-Emissionshandelskosten von rund 60 auf in Zukunft rund 120 Betriebe. Zusammen sollen beide Instrumente über 500 Unternehmen erreichen. Beide Förderungen sind an Bedingungen geknüpft: 50 % der Subvention muss in Energieeffizienz oder Dekarbonisierung reinvestiert werden, zudem gilt ein „Made in Europe“-Bekenntnis. Betriebe mit einem Fördervolumen ab 2 Mio. Euro jährlich müssen 90 % ihres Personalstandes halten, andernfalls wird die Förderung anteilig gekürzt. [Quellen: Ministerrat – Pressefoyer, Übersicht, BMWET Aussendung | Reaktionen: ÖVP, SPÖ, FPÖ, IV, WKÖ, ÖGB, AK]
Kommentar: Der Kultureuro oder: Schade um eine schöne Idee
von Rainer Nowak
Der Kultureuro war eine bemerkenswerte Idee. Er hätte eine faszinierende neue Welt österreichischer Steuerpolitik eröffnet: die Ressortsteuer. Warum eigentlich bei der Kultur stehen bleiben? Der Landwirtschaftsminister könnte einen Landwirtschaftseuro einführen. Auf jedes Kilo österreichischer Lebensmittel kommt ein kleiner Aufschlag, vielleicht auf importierte, damit die heimische Landwirtschaft nicht diskriminiert wird. Das Geld wandert zum Ministerium, dort tagt eine Kommission und verteilt es wieder an jene Bauern, die nach den jeweils geltenden Kriterien als förderungswürdig gelten.
💡 Strompreisbremse kehrt als „Energiepreis-Krisenmechanismus“ zurück. Die Bundesregierung hat das Gesetz zum bereits Ende Mai verkündeten Energiepreis-Krisenmechanismus in Begutachtung geschickt. Liegt der Großhandelspreis im Sechsmonatsdurchschnitt drei Monate in Folge über 165 Euro/MWh und der durchschnittliche Netto-Energiepreis für Haushalte über 16,5 ct/kWh, wird der Strompreis für Haushalte auf 10 ct/kWh gedeckelt (bis 2.900 kWh Jahresverbrauch). Der Großhandelspreis für September liegt bei 147,17 Euro/MWh, der durchschnittliche Endkundenpreis für Haushalte bei 13,88 Cent/kWh – beide Werte befinden somit noch unter der Krisenschwelle. Mit 23,79 ct/kWh erreichte der Strompreis im Frühjahr 2023 seinen bisherigen Höchststand, seit Jahresbeginn 2026 stagniert der Endkundenpreis bei rund 14 ct/kWh, wie Selektiv exklusiv vorliegende Daten der E-Control zeigen. Der Verband der E-Wirtschaft sieht den Mechanismus kritisch, rechnet aber auch nicht damit, dass er im kommenden Winter zur Anwendung kommt. Man werde sich den Gesetzesentwurf für den Krisenmechanismus genau ansehen und sich einbringen, sagte Generalsekretärin Barbara Schmidt gestern am Energiekongress. Der Markt funktioniere, betonte sie – bei Eingriffen sei immer Vorsicht geboten. „Ich rechne nicht damit, dass die Endkundenpreise im heurigen Winter großflächig die Krisenschwelle erreichen werden“, erklärte Michael Baminger, Präsident von Oesterreichs Energie, im Selektiv-Interview. [Quellen: Pressefoyer nach Ministerrat, BKA, E-Control auf Selektiv-Anfrage, Baminger zu Selektiv | Grafik von Stephan Frank]

Alle Grafiken von Selektiv 📈
Die Redaktion von Selektiv gießt Zahlen und Daten in anschauliche Grafiken – hier geht es zum Überblick mit Download-Funktion.
Der Link wechselt jeden Freitag.
🇦🇹 Netzgebührenbefreiung für Stromspeicher am Prüfstand. Die E-Control arbeitet derzeit an einer neuen Grundsatzverordnung für die Systemnutzungsentgelte, die ab Jänner 2027 die Gebühren für die Nutzung von Stromnetzen neu regeln soll. Die Begutachtung dafür lief bis 24. Juli und kommenden Montag gibt es wieder einen Abstimmungstermin der E-Control u. a. mit Energieversorgern und dem Ministerium. Dabei sind die geplanten Regeln für Stromspeicher ein strittiger Punkt. Sie sollen nur dann von den Gebühren befreit sein, wenn sie netzdienlich sind und dafür sind die Kriterien eng gesteckt. Oesterreichs-Energie-Generalsekretärin Barbara Schmidt bezeichnete den Entwurf gestern als „nicht optimal“. Es sei kein Anreiz da, Speicher zu errichten. „Wir brauchen hier bessere Rahmenbedingungen und sind sehr zuversichtlich, dass die E-Control uns hört“. Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner betonte, dass Speicher in Zukunft die notwendige Flexibilität geben können, aber es eine Befreiung nicht für alle geben könne, da die Kosten dann für alle anderen steigen. Schmidt wies darauf hin, dass auch bei der Netzentgeltreduktion für Energiegemeinschaften Kosten sozialisiert würden. [Quelle: Selektiv | Service: Begutachtungsentwurf, Stellungnahmen]
🇦🇹 Seniorenbundchefin: „Gesetzliche Pensionen brauchen keinen Zuschuss“. Die Präsidentin des Seniorenbunds, Ingrid Korosec, fordert eine Trennung von „echten“ Pensionskosten und „pensionsfremden“ Leistungen wie Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation, aber auch der Ausgleichszulage. Diese sei lediglich ein Instrument zur Armutsbekämpfung und habe „nichts mit Pensionen zu tun“, so Korosec bei einem Pressegespräch am Mittwoch. Bei den Beamten müsse man die Beiträge von Dienstnehmern und -gebern, Pensionssicherungsbeiträge und Pflegegeld herausrechnen. Laut dieser Berechnung beläuft sich der Bundeszuschuss zu den Pensionen im Jahr 2025 nicht auf 36 Mrd. Euro, sondern auf 27,8 Mrd. Euro. Dass der Bund dennoch jedes Jahr Beiträge in Milliardenhöhe zuschießen muss, sei „kein Systemfehler, sondern Teil des Systems“. Die rein gesetzlichen Alterspensionen – ausgenommen Früh- und Invaliditätspensionen – seien ohnehin von den Beiträgen aus dem Umlageverfahren gedeckt und kämen ohne Zuschuss aus. „Die Pensionen sind derzeit sicher“, gibt Korosec Entwarnung. Den Vorschlag des Tiroler LH Anton Mattle, einen Pensionsantritt mit 65 an 45 Arbeitsjahre zu knüpfen, lehnt die Seniorenbundchefin ab. [Quelle: Pressegespräch | Reaktionen: FPÖ, IV, ÖGB | Grafik: Bundeszuschuss zu den Pensionen wächst stark]
Energiekongress-Briefing: Die Lehren aus der Zukunft
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Die Liberalisierung des Strommarkts vor 25 Jahren hat Österreich bis 2021 niedrigere Energiepreise gebracht. Die Krisen der vergangenen Jahre brachten aber neue Herausforderungen. Am 1. Tag des Energiekongresses ging es um die Lehren aus den Krisen und die notwendigen Weichenstellungen für einen konsequenten Erneuerbaren-Ausbau, der auch mehr Unabhängigkeit bringt. Außerdem wurde gezielte Desinformation in Energiefragen besprochen und wie man in unsicheren Zeiten Zukunftsstrategien entwickelt.
Die wichtigsten Erkenntnisse des 1. Kongresstages finden Sie in unserem Event-Briefing. Die besten Bilder des 1. Tages finden Sie hier.
🇦🇹 Insolvenzen bleiben auf hohem Niveau. In den ersten 3 Quartalen 2026 gab es 5.139 Unternehmensinsolvenzen, 0,4 % mehr als im Vorjahr. Die meisten Insolvenzen gab es im 1. Quartal mit 1.769, im 3. Quartal waren es 1.690 und im 2. Quartal 1.680. Am häufigsten betroffen war der Handel (-3,5 %), gefolgt vom Baugewerbe (-0,3 %) und der Gastronomie (+9,8 %). Die Schulden der Unternehmen sanken um 7 % auf rund 5,95 Mrd. Euro. Von den Insolvenzen sind rund 15.700 Mitarbeiter betroffen. [Quelle: KSV1870]
🇦🇹 Immobilienmarkt wächst im 1. Halbjahr 2026. Im 1. Halbjahr 2026 wurden in Österreich 66.591 Immobilien verbüchert, ein Plus von 22,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Transaktionswert stieg um 27,9 % auf 19,59 Mrd. Euro und liegt damit knapp unter dem Niveau von 2021. Alle Bundesländer verzeichneten positive Entwicklungen, prozentuell am stärksten die Steiermark mit 29,4 %. Wien legte mit 12,9 % am geringsten zu, bleibt mit 5,41 Mrd. Euro Transaktionswert aber der größte Markt. Trotz des Zuwachses liegt die Gesamtzahl der verbücherten Immobilien 13,1 % unter dem Allzeithoch von 2021. [Quelle: Remax]
🇦🇹 Studie identifiziert Steuersystem als Grund für sinkende Wettbewerbsfähigkeit. Drei Viertel der österreichischen Führungskräfte bewerten das heimische Steuersystem im europäischen Vergleich als herausfordernd und sehen darin den Hauptgrund für den Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit. Das zeigt eine Studie von Deloitte, für die rund 300 Führungskräfte befragt wurden. Strukturelle Nachteile wie hohe Steuern, Abgaben und Bürokratie werden dabei kritischer bewertet als aktuelle globale Entwicklungen. Drei Viertel empfinden die steuerlichen Regelungen als zu komplex, 62 % nennen Lohnabgaben als Problem, mehr als die Hälfte sieht die Planbarkeit durch häufige Gesetzesänderungen und Diskussionen über neue Steuern beeinträchtigt. Gefordert wird eine allgemeine Steuerentlastung, niedrigere Lohnabgaben und investitionsfreundlichere Rahmenbedingungen. [Quellen: Deloitte – Aussendung, Studie | Grafik: Österreich verliert an Wettbewerbsfähigkeit | Interview: IMD-Präsident – „Wir haben nach der Eurokrise wichtige Chancen verpasst“]
🇦🇹 🇪🇺 Lohnnebenkosten im 2. Quartal um 4 % gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresquartal sind die Lohnnebenkosten in Österreich im 2. Quartal pro Arbeitsstunde um 4 % gestiegen, der EU- und Eurozonen-Schnitt liegt bei 3,2 %. Die Lohn- und Gehaltskosten pro Stunde stiegen um 3,3 %. Insgesamt sind die Arbeitskosten pro Stunde um 3,4 % gestiegen. Damit liegt Österreich über dem EU-Schnitt von 3,2 % und dem Eurozonen-Schnitt von 3,1 %. [Quelle: Eurostat | Grafik: Österreichs Lohnnebenkosten unter den EU-Spitzenreitern]
🇪🇺 Von der Leyen nimmt Mitgliedstaaten bei Bürokratieabbau in die Pflicht. Um das gemeinsame Vorhaben des Bürokratieabbaus voranzutreiben, sei es „jetzt an der Zeit“, dass die EU-Mitgliedstaaten sich engagieren und gegen die Übererfüllung von EU-Richtlinien („Gold-Plating“) vorgehen. Es brauche „einen Pakt gegen Gold-Plating“, so EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der EU. Dieser Pakt könnte bereits am kommenden Montag Formen annehmen. Auf Initiative von Entbürokratisierungs-Staatssekretär Sepp Schellhorn und der italienischen Ministerin für institutionelle Reformen und regulatorische Vereinfachung, Maria Elisabetta Alberti Casellati, treffen sich Vertreter der EU-Mitgliedstaaten in Brüssel. Ziel ist eine Allianz, über die sich Entbürokratisierungsreformen künftig grenzüberschreitend abstimmen und dadurch schneller umsetzen lassen, indem die Staaten voneinander lernen und bewährte Beispiele übernehmen. [Quellen: SOTEU von der Leyen, BMEIA | Reaktionen: ÖVP, SPÖ, Neos, FPÖ, IV, WKÖ, ÖGB, Land&Forst Betriebe | Interview: Industrie-Experte – „Diese völlige Überbürokratisierung ist ein Sargnagel“]
🇪🇺 🇨🇦 Kanada soll das erste „assoziierte EU-Mitglied“ werden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lud Kanada in ihrer Rede zur Lage der EU ein, als erstes assoziiertes Mitglied der EU enger mit der Union zusammenzuarbeiten. Der Status, den der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz in der Diskussion um die Aufnahme der Ukraine ins Spiel brachte, ist neu, die Details sind noch offen. Dies soll laut dem kanadischen Premier Mark Carney jedoch nicht in einem vollen Beitritt zur EU enden. Von der Leyen sprach von einer Weiterentwicklung des Handelsabkommens CETA hin zu einer vertieften Zusammenarbeit in den Bereichen der intelligenten Fertigung, Technologie, Verteidigungsindustrie, Energie, kritischen Rohstoffen, KI, Quanteninformatik, Cybersicherheit und wirtschaftlicher Sicherheit sowie einer tieferen Kooperation in der Arktis. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer fordert in diesem Zusammenhang einen „Binnenmarkt +“: Mit „engen strategischen Partnern“ solle es weniger Marktzugangshürden, eine engere Zusammenarbeit bei Rohstoffen, Energie und Technologie sowie mehr gemeinsame Investitionen geben. [Quellen: SOTEU von der Leyen, Die Zeit, Reuters, BMWET | Reaktionen: WKÖ, Donald Trump]
🇪🇺 EU-Zollreform inklusive neuer Paketgebühr final beschlossen. Mit der Zustimmung des EU-Parlaments wurde am Mittwoch die Reform des EU-Zollrechts final beschlossen. Die Reform führt eine neue Bearbeitungsgebühr auf Pakete ein, die direkt aus Nicht-EU-Ländern an Verbraucher in der EU geliefert werden. Die Gebühr soll spätestens ab 1. November 2026 von den Mitgliedstaaten erhoben werden, die genaue Höhe legt die EU-Kommission noch fest. Außerdem werden E-Commerce-Plattformen, die Waren aus Drittstaaten direkt an EU-Konsumenten liefern, künftig als Importeure behandelt und haften damit für Zollformalitäten und die Einhaltung von EU-Standards. Neu geschaffen wird zudem eine EU-Zollbehörde mit Sitz in Lille sowie eine einheitliche Datenplattform für die Zollabwicklung. [Quelle: EU-Parlament | Reaktionen: ÖVP, Handelsverband]
🇪🇺 EU erleichtert Verteidigungsinvestitionen. Das EU-Parlament hat die neuen Regeln für Verteidigungsinvestitionen final beschlossen. Die Reform vereinfacht Genehmigungsprozesse für Verteidigungsprojekte und erleichtert den grenzüberschreitenden Transfer von Verteidigungsgütern. Konkret gilt künftig eine EU-weite Frist von grundsätzlich 42 Arbeitstagen für Genehmigungsverfahren, bei Verlängerung maximal 102 Tage. Zudem ist eine allgemeine Genehmigung für den Handel mit Rüstungsgütern vorgesehen. Die maximale Laufzeit von Rahmenvereinbarungen steigt von 7 auf 10 Jahre. Die Verwaltung des Europäischen Verteidigungsfonds (EDF) wird vereinfacht. KMUs erhalten höhere Fördersätze. Bei Verteidigungsbedarf sind Ausnahmen von EU-Umwelt- und Chemikalienvorschriften möglich. Auch Kosten für Tests in der Ukraine können künftig aus dem EDF finanziert werden. [Quellen: EU-Parlament, Defence-Omnibus]
🇺🇸 Fed erhöht Zinsen zum 1. Mal seit 2023. Die US-Notenbank Fed hat die US-Leitzinsen das 1. Mal seit 3 Jahren um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Damit liegt der Zinssatz bei 3,75 %. Die Entscheidung wurde einstimmig mit 12 zu 0 Stimmen getroffen und richtet sich gegen den ausdrücklichen Wunsch von US-Präsident Donald Trump nach niedrigeren Zinsen. Grund ist die zuletzt wieder gestiegene Inflation (3,4 % im August), befeuert durch hohe Energiepreise infolge des Irankrieges. Fed-Chef Kevin Warsh, von Trump eigentlich mit dem Ziel sinkender Zinsen nominiert, bezeichnete die Inflation als „zu hoch, und das schon zu lange“ und stellte eine weitere Erhöhung noch bis Jahresende in Aussicht. Trump kritisiert die Entscheidung: „Der Zinssatz in den USA sollte bei 1 % oder weniger liegen.“ [Quellen: Fed, NBC, Trump auf Truth Social]
Selektive Agenda:
Heute, Straßburg: Plenarsitzung des Europäischen Parlaments [Info] (letzter Tag)
Heute, Warschau: Bundeskanzler Christian Stocker trifft den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk
9:00 Uhr, Wien: Statistik Austria veröffentlicht „Inflationsrate August“ (endgültig)
11:00 Uhr, Luxemburg: Eurostat veröffentlicht „Inflationsrate August“ (endgültig)
11:30 Uhr, Straßburg: Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney vor dem EU-Parlament über das Verhältnis zwischen der EU und Kanada [Info]
Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️
Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.
Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.
Selektives Networking:
Jobwechsel und Karriereschritte: Fanny Holzer-Luschnig wird neue COO der Schani Hotels. Die Wiener Tourismuskommission hat den Vertrag von Norbert Kettner als Geschäftsführer des Wien-Tourismus für weitere 5 Jahre verlängert. Edith Michaeler übernimmt mit September 2026 die Geschäftsführung vom COMMIT. Sabine Seidler ist neues Mitglied im strategischen Aufsichtsgremium der Interdisciplinary Transformation University Austria. Thomas Müller-Hartburg wurde als neuer Präsident der Kammer der Ziviltechniker:innen für Wien, Niederösterreich und das Burgenland angelobt. Alexander Kirchner übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung von Wien Energie. Das EU-Parlament hat die Nominierung von Gerald Loacker als österreichisches Mitglied des Europäischen Rechnungshofs (ERH) gebilligt – jetzt muss noch der Rat der EU zustimmen. Peter de Caluwe wird Intendant der Salzburger Festspiele. Christoph Freund hat seinen Vertrag als Sportdirektor des FC Bayern München bis 2029 verlängert.
Geburtstage: Wir gratulieren Peter Löscher und Roman Mählich zum Geburtstag.
Sehen & gesehen werden:
Spotted. Der Energiekongress von Oesterreichs Energie bringt 2026 rund 800 Teilnehmer in der Wiener Hofburg zusammen. Auf der Bühne setzten sich gestern u. a. Wolfgang Hattmannsdorfer, Elisabeth Zehetner, Herbert Diess, Florence Gaub, Michael Baminger, Michael Strugl, Barbara Schmidt, Johannes Benigni, Stefan Szyszkowitz, Markus Beyrer, Franz Angerer uvm. mit der Zukunft des Energiesystems auseinander. [Zu den besten Bildern des 1. Kongresstags]
8:00 Uhr, Wien: Oesterreichs Energie Kongress „Zukunft unter Strom“ in der Hofburg [Info] (letzter Tag)
12:30 Uhr, Wien: Deutsche Handelskammer in Österreich veranstaltet Lunch zum Thema „KI in der Praxis – Wie Unternehmen Künstliche Intelligenz erfolgreich einsetzen“ im Almanac Palais, u. a. mit Thomas Kicker [Info]