Interview von Stephan Frank und Yannic Haimeder
Bildungsminister Christoph Wiederkehr sieht die heuer erstmals für außerordentliche Schüler verpflichtende Sommerschule als Erfolg an und erwartet, dass in weiterer Folge die Anzahl der Schüler, die nicht ausreichend Deutsch sprechen können, zurückgehen wird. Die sinkenden Deutschkenntnisse führt Wiederkehr großteils auf die Migration zurück. Der Familiennachzug war eine „riesige Herausforderung“, dass dieser nun gestoppt wurde, habe jetzt „positive Auswirkungen auf das Bildungssystem“. Da sich die Lesekompetenzen aber dennoch weiter verschlechtern – „eine erschreckende und bedauerliche Entwicklung“ – sieht Minister Wiederkehr den nächsten PISA-Ergebnissen wenig optimistisch entgegen.
Neues Schuljahr, alte Frage: Sie haben zuletzt verkündet, dass es dieses Jahr zu Schulbeginn keinen Lehrkäftemangel gibt und die „Trendwende“ gelungen ist. Gewerkschafter Paul Kimberger sagt hingegen, es gibt einen „riesigen verdeckten Personalmangel“ und das Ausmaß an Überstunden ist „enorm“. Was davon stimmt nun?
Christoph Wiederkehr: Es stimmt beides. Wir hatten für das kommende Schuljahr mit 18.000 Bewerbungen auf 9.000 offene Stellen doppelt so viele Bewerbungen wie Stellen. Österreichweit gesehen haben wir den Lehrermangel also verdrängen können. Lehrermangel gibt es nur noch punktuell und regional und es stimmt, dass an manchen Standorten weiterhin Überstunden und Mehrdienstleistungen geleistet werden. Manche Lehrkräfte machen das auch gerne und freiwillig, um zusätzlich zu verdienen.
Wo es jedenfalls ein Personalproblem gibt, ist im Kindergarten. Alleine in Wien fehlen laut Gewerkschaft 1.800 Pädagogen. Kann ein regulärer Betrieb am Montag garantiert werden?
Ein regulärer Betrieb findet auch im Kindergarten österreichweit statt, aber es braucht aufgrund des Fachkräftemangels oft kreative und damit nicht immer so qualitativ hochwertige Lösungen, wie wir es eigentlich wollen. Das ist dem großen Personalmangel in diesem Bereich geschuldet. Seit einigen Jahren wurden österreichweit zu wenige Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen ausgebildet. Deshalb habe ich als Bildungsminister auch eine Ausbildungsoffensive für Elementarpädagogik gestartet, um zusätzlich Personen in die Ausbildung zu bringen. Gleichzeitig sind sowohl die Kindergartenstandorte als auch die Zeit, die die Kinder im Kindergarten verbringen, massiv ausgebaut worden. Das führt in Kombination dazu, dass es zu einem Engpass kommt.
Wann wird dieser Engpass vorüber sein?
Es wird mehrere Jahre dauern, bis dieser Engpass behoben ist. Wir setzen neben der Ausbildungsoffensive aber auch auf andere Maßnahmen wie Aufqualifizierungsangebote von Assistenzkräften, etwa mit Stipendien. Wir haben nämlich ausreichend Assistenzkräfte, aber nicht genug Pädagoginnen.
Erstmals ist die Sommerschule heuer für außerordentliche Schüler verpflichtend. Können Sie ein Zwischenfazit geben?
Die Sommerschule läuft sehr gut und liegt mit 58.000 Anmeldungen über den Erwartungen. Das ist ein neuer Rekord und das sind 17.000 mehr Schülerinnen und Schüler als letztes Jahr, da auch die freiwilligen Anmeldungen zugenommen haben. Die Verpflichtung derjenigen Kinder, die nicht genug Deutsch sprechen können, ist sinnvoll und notwendig – und funktioniert auch gut.
Woran werden Sie den Erfolg der verpflichtenden Sommerschule konkret messen?
An einer sinkenden Anzahl der Kinder, die nicht ausreichend Deutsch sprechen. Die Zahl der außerordentlichen Schülerinnen und Schüler, die die Sprache nicht ausreichend beherrschen, muss sinken. Das messen wir österreichweit jährlich an allen Schulen und das wird man dann wohl auch bei den nächsten Testungen sehen.
Was sich auch ändern könnte, ist die Ausstattung der Schulen mit den digitalen Endgeräten – auch aus Budgetgründen. Lehrergewerkschafter Georg Stockinger hat vorgeschlagen, dass Laptops und Tablets nicht mehr den Schülern zugeteilt werden sollen, sondern der Schule zur Verfügung gestellt werden. Was halten Sie von diesem Vorschlag?
Dass Kinder mit 10 Jahren in österreichischen Schulen digitale Endgeräte bekommen, wurde vor einigen Jahren eingeführt. Das ist aus meiner Sicht zu früh, daher wird es auf 12 Jahre verschoben. Ich halte es dabei aber für zielführend, dass die Kinder selbst ihr eigenes Gerät haben, mit dem sie dann in der Schule pädagogisch arbeiten können. Dementsprechend bleiben wir bei diesem Modell und setzen nur das Alter hinauf, weil wir sehen, dass zu früh zu viel Zeit am Bildschirm viele Bereiche, unter anderem auch das Lesen, negativ beeinflusst.
Der Psychologe Jonathan Haidt, sozusagen der internationale Vordenker der Social-Media-Einschränkungen und des Handyverbots an Schulen, sagt, dass Tablets und Laptops raus aus der Schule müssen und dort als Unterrichtsmittel nichts verloren haben. Ist es nicht ein Widerspruch, dass Sie in der Schule Handys verbieten, Social Media einschränken, aber dann an 12-Jährige Tablets verteilen?
Das sehe ich anders. Der Umgang mit dem Computer oder auch das 10-Finger-System sind Kulturtechniken, die erlernt werden sollen. Ich halte es für die Aufgabe der Schule, diese zu vermitteln. Das ist aber zu unterscheiden von einem reinen digitalen Berieseln-lassen oder dem Scrollen von Social Media während der Unterrichtszeit.
Frankreich verbietet Handys nun auch in der Oberstufe, ein Vorbild für Österreich?
Das ist aktuell in Österreich nicht geplant. Das Handyverbot in der Unterstufe wird sehr gut angenommen und wird auch eingehalten. In der Oberstufe sind die Schulen autonomer und können auch entsprechende Regeln erlassen. Die Schultypen sind aber zu unterschiedlich und nicht miteinander vergleichbar. Hier eine Regel für alle zu treffen, ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll.

Heuer startet das Neos-Prestigeprojekt „Chancenbonus“ – an 400 Schulen sollen bis zu 800 zusätzliche Stellen eingesetzt werden, auch in der Deutschförderung werden Planstellen massiv aufgestockt und auch für das „Mittlere Management“ werden es bis zu 800 Stellen. Sind all diese Stellen am Montag auch schon besetzt?
Ab Montag sind noch nicht alle Stellen besetzt. Wir haben sehr viele Stellen gleichzeitig ausgeschrieben und wir haben es geschafft, trotz Engpässen im Budget mehr Personal für die Schulen zu bekommen. Wir holen auch viele Berufsgruppen erstmals in die Schulen, wie zum Beispiel Legasthenietrainer, wo hier fehlen uns aber noch einige fehlen. Es gibt auch andere Berufsgruppen, wo noch Personen fehlen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir hier im Laufe der kommenden Monate dieses Personal finden werden.
Können Sie einschätzen, wie viele Stellen derzeit noch nicht besetzt sind?
Das kann man noch nicht endgültig sagen. Wir bereiten das Schuljahr noch vor und es gibt laufend noch Bewerbungsgespräche und Zuteilungen. Man kann also noch keine Bilanz ziehen. Aber auch die Schulen, die am ersten Schultag die zusätzlichen Stellen über den Chancenbonus nicht vollständig besetzt haben, müssen sich keine Sorgen machen. Die Stellen sind weiter ausgeschrieben und wir werden sie entsprechend besetzen.
Zum mittleren Management sagt etwa Bildungsexpertin Carmen Treml, dass Lehrer keine Manager sind. Wäre das nicht ein Aufgabenbereich auch für Quereinsteiger aus der Privatwirtschaft, die Organisations- und Managementkenntnisse haben?
Das mittlere Management ist vor allem für pädagogische Aufgaben gedacht, damit die Pädagogik und damit die Unterrichtsqualität am Standort besser wird. Da geht es zum Beispiel darum, wie kann man die Deutschförderung am Standort verbessern, wie man die Unterrichtsqualität verbessern, oder wie man Unterricht spannender gestalten kann. Das sind alles Fragestellungen, für die man die entsprechende pädagogische Expertise braucht. Das mittlere Management ist auch eine Möglichkeit, dass Lehrkräfte sich weiterentwickeln können und mehr Verantwortung übertragen bekommen. Solche Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Lehrkräfte haben in Österreich bisher gefehlt. Für organisatorische Aufgaben gibt es Schulsekretariate, wo Personen ohne Ausbildung in der Pädagogik für administrative Tätigkeiten zum Einsatz kommen – somit ist das gut aufgeteilt.
Ab Oktober sollen erstmals ausgewählte standortbezogene Daten österreichischer Volksschulen öffentlich zugänglich sein. Sie wollen daraus aber explizit kein Ranking machen – warum nicht?
Weil es mir darum geht, eine neue Ehrlichkeit an den Tag zu legen und offener mit Daten umzugehen. Ohne, dass es ein absolutes Ranking gibt, durch die dann Schulen öffentlich vor den Vorhang geholt werden und so Zeitungen titeln, welche die schlechteste Schule im jeweiligen Bundesland sei. Vor allem dann nicht, wenn die Schulen nicht miteinander vergleichbar sind. Schulen haben nämlich sehr unterschiedliche Ausgangslagen, je nachdem, welchen sozioökonomischen Background die Erziehungsberechtigten haben. Deshalb haben wir uns entschieden, kein absolutes Ranking zu veröffentlichen, sondern Schulen im fairen Vergleich miteinander darzustellen, und auch hier nur, ob Schulen im Vergleich im oberen, mittleren oder unteren Drittel sind.
Wenn es kein Ranking ist, was kann man dann herauslesen?
Wir werden in Zukunft bisher gehütete Schuldaten öffentlich verfügbar machen, damit die Eltern und die Öffentlichkeit sehen, wie die Rahmenbedingungen an der Schule sind. Da geht es um einfache Fakten wie die Klassengrößen und durchschnittliche Schülerzahlen, aber es fließen auch die durchschnittlichen Leistungsdaten in Mathematik, Deutsch oder Englisch. Das bietet mehr Transparenz und damit die Chance für Eltern, sich besser zu informieren, aber auch die Chance für die Schulen, mit den Daten auch gemeinsam mit den Schulpartnern noch intensiver zu arbeiten, um so Schulentwicklung am Standort noch besser zu machen.
Ein IFG-Verfahren des ORF Vorarlberg brachte zutage, dass die Bildungsdirektion die Maturaergebnisse einzelner Schulen nicht mit vertretbarem Aufwand auswerten kann. Erst nach zweijährigem Streit und mehreren Instanzen bis hinauf zum Verfassungsgerichtshof kamen diese Datenlücken ans Licht. Wie lässt sich Qualitätssicherung im Schulsystem unter diesen Bedingungen überhaupt sicherstellen?
Die Maturadaten erheben wir sehr genau und stellen diese auch im Bundesländervergleich transparent dar. Auf Schulstandortebene gab es bisher aber gar keine Daten. In Zukunft ist auch vorgesehen, die Maturadaten im fairen Vergleich zu veröffentlichen – auch hier, ob Schulen sich im oberen, mittleren oder unteren Drittel befinden.
Mit den besprochenen Maßnahmen soll auch die Schulautonomie gestärkt werden, wie weit würden Sie hier noch gehen wollen?
Aus der Überzeugung, dass Verantwortung, die am Standort getragen wird, zu besserer Leistung und zu besserer Bildung führt, bin ich für eine sehr weitreichende Schulautonomie. Im Rahmen der Reformpartnerschaft sind auch politische Einigungen gelungen, die jetzt umgesetzt werden müssen. Direktorinnen und Direktoren können sich in Zukunft die Art des Personals aussuchen – an manchen Standorten braucht es mehr Lehrkräfte, an anderen mehr psychosoziale Unterstützung. Hier sollen die Direktionen mehr Verantwortung bekommen.
Im Rahmen der Reformpartnerschaft soll eine „einheitliche und wirksame Steuerung von Personal- und Unterstützungsressourcen“ geschaffen werden. Wer wird am Ende zuständig sein?
Für die Finanzierung und die Qualitätssicherung wird der Bund zuständig sein und für die Zuteilung und Abwicklung die Bildungsdirektionen.
Warum hat man sich jetzt entschieden, den Bildungsdirektionen mehr Verantwortung zuzuführen?
In der Reformpartnerschaft gab es unterschiedliche Sichtweisen, nämlich ob die Bildungsdirektion als Bundesbehörde oder als Landesbehörde geführt werden soll. Diese Lösung war ein Kompromiss, da weder ich mich als Bildungsminister noch die Landeshauptleute sich durchsetzen konnten. Somit haben wir klar aufgeteilt, dass das Personal für Landesschulen von den Ländern verwaltet wird und das Personal für Bundesschulen vom Bund. Wir haben also endlich eine klare Trennung je nach Schultyp – aber weiterhin in einer gemischten Behörde der Bildungsdirektion.
Also eine österreichische Lösung.
Es ist ein österreichischer Kompromiss, der historisch gewachsen ist, der aber jetzt zu einer besseren Steuerung und zu mehr Effizienz führt – und damit auch zu besserer Bildung. Es wird dadurch möglich sein, mehr ganztägige Schulformen zu etablieren. Das war zuvor aufgrund der unterschiedlichen Dienstgeber extrem kompliziert.
Der Familiennachzug war eine riesige Herausforderung.
Christoph Wiederkehr
Allein für die Deutschförderung wurde der jährliche Aufwand mittlerweile auf 108 Mio. Euro aufgestockt, während die Zahl der Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen in den letzten fünf Jahren um 54 Prozent gestiegen ist. Wie stark ist dieser Kostenanstieg auf die Zuwanderung zurückzuführen, und ist – über die nun beschlossene Aufstockung hinaus – mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen?
Jedes Kind, das nicht ausreichend Deutsch kann, soll und muss gefördert werden und dafür braucht es auch die entsprechenden Ressourcen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Trendwende jetzt geschafft haben und die Zahl der außerordentlichen Schülerinnen und Schüler wieder sinken wird. Damit werden auch die Kosten wieder sinken.
Die sinkenden Deutschfähigkeiten in den letzten Jahren haben zu einem großen Teil – aber nicht ausschließlich – mit Migration zu tun. Als Bundesregierung haben wir die Familienzusammenführung gestoppt, das hat natürlich jetzt positive Auswirkungen auf das Bildungssystem. Der Familiennachzug war eine riesige Herausforderung.
Aber die sinkenden Deutschkenntnisse haben auch mit der Handynutzung und digitalen Endgeräten zu tun. Durch lange Bildschirmzeiten sinken die Lesekompetenzen.
Die gesunkenen Lesekompetenzen machen sich auch in den PISA-Tests bemerkbar. Am kommenden Dienstag werden die aktuellen PISA-Ergebnisse veröffentlicht, was erwarten Sie?
Wir sehen bei allen Erhebungen, dass die Lesekompetenzen in den letzten Jahren leider gesunken sind. Das ist eine erschreckende und bedauerliche Entwicklung. Unsere Gesellschaft wird komplexer und braucht daher mehr Lesekompetenz – die Entwicklung geht aber in Richtung einer sinkenden Lesekompetenz. Nicht nur bei Schülerinnen und Schülern, sondern auch bei Erwachsenen nimmt die Lesekompetenz in allen westlichen Demokratien ab. Es würde mich also sehr überraschen, wenn es beim PISA-Test eine andere Dynamik gibt.
Das ist eine erschreckende und bedauerliche Entwicklung.
Christoph Wiederkehr
KSV1870-Geschäftsführer Ricardo-José Vybiral bemängelt, dass Wirtschaftskunde an Schulen oft nur ein Nebenfach der Geografie sei, und sieht „noch das Potenzial, relevantere Lerninhalte in den Vordergrund zu bringen“. Eine Analyse der Agenda Austria, stuft österreichische Wirtschaftsschulbücher als ideologisch geprägt und unausgewogen wirtschaftskritisch ein. Wie sollten die Inhalte im Wirtschaftsunterricht künftig ausgestaltet werden?
Mein Ziel ist es, die Wirtschafts- und Finanzbildung in den Schulen massiv zu stärken, denn das ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Aktuell waren neue Lehrpläne für die Oberstufe in Begutachtung, dort wird die Wirtschaftsbildung gestärkt, indem erstmals auch Finanzprodukte und die Chancen und Risiken von Investitionsmöglichkeiten gelehrt werden. Das ist eine wichtige Weiterentwicklung, damit die Schule auch auf das Leben vorbereitet.
Lehrplanänderungen – Stichwort Latein vs. KI-Unterricht – stoßen oft auf harten Widerstand der Lehrergewerkschaft. Hätten Sie hier gerne mehr Handlungsspielraum?
Den Handlungsspielraum habe ich. Es ist auch gelungen, diese Reform in der Koalition zu beschließen. Der Weg dorthin war umstritten – ich halte es aber auch für gut, dass Bildung österreichweit diskutiert wird.
Aufgrund der Extremtemperaturen im Juni kamen Forderungen auf, die Sommerferien nach vorne zu verschieben. Was wurde aus diesem Vorschlag?
Das ist in Österreich nur sinnvoll, wenn sich alle Bundesländer gemeinsam darauf einigen. Hier laufen die Beratungen zwischen den Bundesländern und in ein paar Wochen findet eine Konferenz der Landesbildungsräte in Vorarlberg statt, die das auch auf der Agenda haben wird.
Würden Sie eine Vorverlegung der Sommerferien begrüßen?
Nur dann, wenn alle Bundesländer die gemeinsame Auffassung haben. Es gibt Evidenz dafür, dass die Nächte im August länger sind und es weniger Tropennächte und weniger Hitzetage gibt. Dementsprechend könnte man durch eine Verschiebung der Sommerferien eine leichte Entlastung herbeiführen. Die wirkliche Lösung liegt aber im Bereich der Infrastruktur und die Gebäude aktiv kühlen zu können, um so auch in Zukunft für den Klimawandel gewappnet zu sein.