Guten Morgen Österreich!
Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing um 7 Uhr! Heute zusammengestellt und editiert von Stephan Frank, Sara Grasel, Maximilian Kern und Yannic Haimeder – wir melden uns aus Wien.
News – das müssen Sie heute wissen:
🇦🇹🇪🇺 Marterbauer unterstützt Vorstoß zu EU-Gewinnsteuer, Hattmannsdorfer dagegen. Finanzminister Markus Marterbauer unterstützt einen erneuten Vorstoß, eine Gewinnsteuer auf EU-Ebene umzusetzen. Anfallen soll diese Steuer, wenn die Gewinne von Mineralölunternehmen durch steigende Ölpreise eine bestimmte Grenze übersteigen. Die Initiative soll laut Berichten vom deutschen Finanzminister Lars Klingbeil ausgegangen sein. „Wir müssen das Thema hohe Energiepreise angehen, indem wir ein EU-weites Rahmenwerk diskutieren, um Übergewinne zu besteuern“, heißt es in einem Brief an den irischen Finanzminister, der von Ministern aus Deutschland, Österreich, Portugal, Spanien, Italien und Polen unterzeichnet wurde. „Darüber hinaus ist es unerlässlich, dass uns die Ergebnisse der europäischen Untersuchung zu den Raffinerie-Margen so bald wie möglich vorliegen, um sicherzustellen, dass Raffinerien die aktuelle Energiesituation nicht ausnutzen.“ Das Thema solle auf die Tagesordnung des Treffens der EU-Wirtschafts- und Finanzminister Mitte September in Dublin gesetzt werden. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer lehnte eine solche Steuer auf Nachfrage von Selektiv ab. Es gebe schon jetzt ein Raffineriesterben in Europa. „Unser Ziel muss es sein, die Raffineriekapazitäten in Europa zu stärken, Abhängigkeiten zu reduzieren und die Energieversorgung in Österreich und Europa langfristig abzusichern“, so Hattmannsdorfer. [Quellen: Der Spiegel, Marterbauer auf Bluesky, BMWET zu Selektiv | Grafik: Rohöl- und Treibstoffpreise entkoppeln sich]
Kommentar: Der Mythos vom gleichen Lohn für gleiche Arbeit
von Georg Vetter
Wer glaubt, dass die heutigen Arbeitsverhältnisse nach objektiven Kriterien kategorisierbar seien, hat nichts von der modernen Arbeitswelt verstanden. Eine Arbeitswelt, in der individuelle Fähigkeiten und künstliche Intelligenz an Bedeutung stetig zunehmen, ist jeder Versuch einer Standardisierung subjektiver Fähigkeiten ein konstruktivistischer Höhenflug. Denn wegen ihrer Subjektivität kann es niemals objektiv gerechte Preise oder Löhne geben. Schon die spanische Scholastik wusste vor einem halben Jahrtausend: „Der mathematisch gerechte Preis ist nur Gott bekannt.“ Politiker sollten sich dieser Realität stellen und nicht im Namen irgendeiner übermenschlichen Gerechtigkeit Zwietracht zwischen den Menschen säen.
💡 Steuerlast auf Rekordniveau. Österreichs Steuer- und Abgabenquote nähert sich ihrem historischen Höchststand: Von 42 % im Jahr 2011 kletterte sie zuletzt auf 43,9 % (2025), die Prognose sieht bis 2028 einen Anstieg auf 44,4 % des BIP, so hoch wie nie in den vergangenen 30 Jahren. Österreich hat damit eine der höchsten Abgabenquoten in der EU. Haupttreiber des Anstiegs sind die stark wachsenden Einnahmen aus Einkommensteuern und Sozialbeiträgen, verursacht vor allem durch den Progressionseffekt sowie staatliche Konsolidierungspakete. [Quellen: Statistik Austria, BMF | Grafik von Stanislaus Ruhaltinger]

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Der Link wechselt jeden Freitag.
🇦🇹 Regierung beschließt 240 Mio. Euro Dürrehilfen. Die Koalition hat sich auf ein Agrar-Hilfspaket mit 3 Schwerpunkten geeinigt. Erstens werden 25 Mio. Euro aus den Budgetmitteln des Landwirtschaftsressorts umgeschichtet, um Zinszuschüsse zu Betriebsmittel- und Agrarinvestitionskrediten zu ermöglichen; weitere 25 Mio. Euro werden von den Bundesländern gestellt. Zweitens werden Bund und Länder jeweils 25 Mio. Euro zu den Versicherungsprämien der Hagelversicherung zuschießen, die staatliche Prämiensubvention steigt damit von 55 % auf 65 %. Drittens kommen weitere 140 Mio. Euro aus dem Bundesbudget, um den Agrarbetrieben zwei Sozialversicherungs-Monatsbeiträge erlassen zu können und so die Liquidität der Betriebe zu sichern. „Die Dürre wird das Budget 2026 belasten, sowohl durch die wirtschaftlichen Folgen als auch durch die Liquiditätshilfen“, so Finanzminister Markus Marterbauer. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass der Budgetpfad dennoch eingehalten werden kann. [Quelle: Pressekonferenz]
🇦🇹 Klimagesetz soll Pfad zur Klimaneutralität aufzeigen. Gemeinsam mit den Dürrehilfen hat sich die Koalition auch auf ein neues Klimagesetz verständigt. Gemäß diesem soll ein interministerielles Klima-Kabinett eingerichtet werden, in dem alle mit der Materie betrauten Minister bis Ende 2027 gemeinsam einen Klimafahrplan entwickeln, der dann durch die Bundesregierung beschlossen wird. Dieser soll aufzeigen, mit welchen konkreten Maßnahmen das Klimaziel der CO2-Neutralität im Jahr 2040 erreicht werden wird. „Wichtig ist, dass dieser Klimafahrplan ohne Sanktionen ist“, versicherte Umweltminister Norbert Totschnig. Es soll weiters einen Korrekturmechanismus geben, wenn dieser Zielpfad verlassen wird. Innerhalb von 9 Monaten müssen dann evidenzbasierte Lösungen beschlossen werden. Gleichzeitig soll eine Standortklausel sicherstellen, dass bei volkswirtschaftlichen Verwerfungen vom Klimafahrplan abgewichen werden darf. Weiters sollen Umweltverträglichkeitsprüfungen beschleunigt werden, ein verpflichtender Pfad zur Eindämmung des Bodenverbrauchs festgehalten und das CO2-Speicherverbot aufgehoben werden. Das neue Klimagesetz soll Umweltaktivisten jedoch keine Klagsmöglichkeiten einräumen. Die Klimaneutralität 2040 soll auch nur für jene Bereiche greifen, für die Österreich nationalstaatlich verantwortlich ist. Für Industrie und Energieproduktion soll weiterhin das Jahr 2050 mit dem Zwischenziel von 90 % Reduktion bis 2040 gelten. [Quellen: Pressekonferenz, Totschnig in der ZIB2]
🇦🇹 Reaktionen auf Hilfspaket und Klimaneutralität. Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger bezeichnet die Dürrehilfen als „unumgänglich“ und ist froh, dass sie zustande gekommen sind – „zufrieden“ könne man als Bauer in diesem Katastrophenjahr aber nicht sein. Die FPÖ kritisiert, dass über die sogenannten Hebesätze bei der Sozialversicherung bis 2031 jährlich 50 Mio. Euro zurück zum Bund fließen sollen und die Bauern sich dadurch die Hilfen selbst finanzieren bzw. sogar 110 Mio. Euro mehr zurückzahlen müssten. In Bezug auf das Klimagesetz betont die ÖVP, dass bis 2040 eine Reduktion des Treibhausgasausstoßes um 90 % erreicht werden soll, während die SPÖ von „Klimaneutralität 2040“ spricht. Die Industriellenvereinigung ortet daher „unterschiedliche Interpretationen des vorliegenden Kompromisses zum Klimagesetz“ und will am Zieljahr 2050 festhalten. Sie kritisiert die geplante Standortklausel als zu weich, weiters wären Klagsmöglichkeiten über das Völkerrecht sehr wohl möglich – hier müsse entsprechend nachgebessert werden. [Reaktionen: BMLUK, BMWET, ÖVP, SPÖ, SPÖ NÖ, Neos, FPÖ/Kickl, FPÖ/Haimbuchner, FPÖ/Schnedlitz, FPÖ/Spalt, FPÖ/Karacsony, FPÖ NÖ, Grüne/Gewessler, Grüne/Maurer, IV, WKÖ, Bauernbund, LKÖ, Land NÖ, Land & Forst Betriebe, Stadt Wien/Ludwig, Stadt Wien/Czernohorszky, Global2000, BJV, WB, FW]
🇦🇹 WKÖ rechnet mit Anstieg bei Betriebsübernahmen. 2025 stiegen die Betriebsübernahmen in Österreich im Jahresabstand um 5,3 % auf 8.202 Übernahmen. Laut WKÖ ein Rekordwert seit Beginn der Aufzeichnungen 1998. Die Kammer rechnet bis 2034 mit einem Anstieg der Übernahmen: 52.500 KMU sollen bis dahin bereit für eine Übergabe sein – laut WKÖ 23 % aller Arbeitgeberbetriebe. Die Kammer fordert deshalb, den Freibetrag für Veräußerungsgewinne von derzeit 7.300 Euro auf 45.000 Euro anzuheben. Die Altersgrenze für die Tarifbegünstigung, den sogenannten Hälftesteuersatz, soll hingegen sinken. Ein Beteiligungsfreibetrag soll die Finanzierung erleichtern, indem private Beteiligungen an Betriebsübernahmen bis zu 100.000 Euro über 5 Jahre steuerlich absetzbar werden. [Quelle: WKÖ]
🇪🇺 Wirtschaftsstimmung in der Eurozone steigt weiter. Angetrieben durch die größte Produktionsausweitung der deutschen Industrie seit Januar 2022 stieg das Geschäftsklima in der Eurozonen-Industrie auf den höchsten Stand seit mehr als 4 Jahren. Der S&P Global Einkaufsmanagerindex für die Industrie notiert im August bei 53,4 Punkten, nach 52,9 Punkten im Juli. Inklusive der Dienstleistungen, deren Niveau unverändert bei 51,7 Punkten blieb, stieg der Gesamtindex um 0,1 Punkt auf 52,1 Punkte an. Das anhaltend solide Wirtschaftswachstum lasse auf ein BIP-Wachstum im 3. Quartal von 0,3 % schließen, so Chris Williamson, Chief Business Economist bei S&P Global Market Intelligence. [Quelle: S&P Global]
🇺🇦🇪🇺 Ukraine erwartet 30 Mrd. Euro von EU. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wartet die Ukraine auf die Überweisung von 30 Mrd. Euro an EU-Geldern. Um diese zu erhalten, muss die Ukraine mehrere Gesetzespakete u. a. in Bezug auf Rechtsstaatlichkeit umsetzen. Das ukrainische Verteidigungsministerium verzeichnet laut Selenskyj derzeit eine Finanzierungslücke von 23 Mrd. Euro. Er fordert, die Überweisung der 2. Tranche der insgesamt 90 Mrd. Euro vorzuziehen, bezeichnet das selbst aber „äußerst schwierige Aufgabe“. „Es wird viel Geld benötigt. Ich arbeite gemeinsam mit den Franzosen und den Deutschen daran“, so der ukrainische Präsident auf X. Am heutigen 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine findet ein Treffen der „Koalition der Willigen“ statt, um über weitere Ukraine-Hilfen zu beraten. [Quellen: Selenskyj auf X, Euronews]
🇩🇪 Fachkräftemangel nimmt zu. Im Juli berichteten 23,2 % der deutschen Unternehmen von Fachkräftemangel, um 2,1 Prozentpunkte mehr als im April (21,1 %). Der Wert liegt konjunkturbedingt unter dem langfristigen Schnitt von (31,7 %). Am stärksten stieg der Fachkräftemangel in der Telekommunikation (+14,8 Prozentpunkte auf 31,1 %.), der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung (+12,3 Prozentpunkte auf 64,7 %), nahezu stabil blieb er im Dienstleistungssektor mit 25,7 %. [Quelle: Ifo]
🇨🇳 China baut Wirtschaftsstützen aus. Vize-Finanzminister Liao Min kündigte zusätzliche Maßnahmen an, um Chinas schwächelnde Wirtschaft zu stützen. Ein größerer Anteil der Staatsausgaben soll auf Haushalte und Konsum entfallen, um die Binnennachfrage anzukurbeln. Hierzu plant China 2026 ein Budgetdefizit von 4 % des BIP sowie eine Ausweitung der Anleihenausgabe. Die Zinszuschüsse für Kleinunternehmen und Konsumenten sollen ausgeweitet werden, indem für 2 Jahre 1 Prozentpunkt der Zinsen für förderfähige Kleinkredite subventioniert wird. Diese Regelung soll auch auf Kreditkarten- und Ratenzahlungen ausgeweitet werden. [Quellen: Xinhua, Reuters]
🇺🇸🇨🇦 USA und Kanada im Handelskrieg. Die USA haben kanadische Importe verschiedener Warenkategorien im Wert von rd. 20 Mrd. US-Dollar (rd. 17,1 Mrd. Euro) mit Zöllen von 50 % belegt. Davon sind auch Waren betroffen, die im Rahmen des US-Mexiko-Kanada-Freihandelsabkommens USMCA vor Zöllen geschützt sein sollten. Der kanadische Premier Mark Carney will ab 8. September Gegenzölle einsetzen und spricht wörtlich von Krieg: „Kanada wird Washingtons neue Zölle Dollar für Dollar erwidern […] Man befindet sich in einem Krieg, wenn man angegriffen wird. Wir wurden angegriffen.“ Bernd Lange, der Handelsausschussvorsitzende des EU-Parlaments, solidarisierte sich mit Kanada: „Wir stehen an der Seite Kanadas.“ [Quellen: Pressekonferenz Carney – Video, Text der Rede; White House, Reuters, Bernd Lange auf Linkedin]
🌐 USA verkünden heute neue Sanktionen gegen Iran. Heute will US-Finanzminister Scott Bessent neue US-Sanktionen gegen den Iran verkünden. Dabei sollen auch Sekundärsanktionen gegen Länder, die mit dem Iran Handel betreiben, inkludiert sein. US-Präsident Donald Trump sprach zuvor von einem „wirtschaftlichem D-Day“ und den „vernichtendsten wirtschaftlichen Maßnahmen aller Zeiten“. Der Iran protestiert und bezeichnet die Sanktionen als völkerrechtswidrig: „Kein Staat darf ausländische Banken, Unternehmen oder Flughäfen dazu zwingen, auf rechtmäßige Handelsbeziehungen mit einem Drittstaat zu verzichten.“ China, der wichtigste Käufer iranischen Öls, lehnt die Sanktionen ebenfalls ab. Seit Samstag erlaubt der Iran irakischen Öltankern wieder die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Laut US-Energieminister Chris Wright können durch US-Eskorten wöchentlich außerdem rund 8 Mio. Barrel Öl durch die Meerenge transportiert werden. Vor Kriegsausbruch wurden mehr als 20 Mio. Barrel durch die Straße von Hormus verschifft. [Quellen: Reuters I, Reuters II, iran. Außenministerium auf X]
Selektive Agenda:
Heute, Österreich: Beginn der Sommerschule in den östlichen Bundesländern
Heute, Kyjiw/hybrid: Koalition der Willigen berät zu weiteren Ukraine-Hilfen
Heute, Vaduz: Treffen der deutschprachigen Finanzminister mit Staatssekretärin Eibinger-Miedl – PK um 15:45 Uhr [Info]
20:00 Uhr, Washington D.C.: USA verkünden neue Iran-Sanktionen
Wochenvorschau:
Heute Montag beginnt in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland die Sommerschule. Die deutschsprachigen Finanzminister treffen sich im liechtensteinischen Vaduz, Österreich ist durch Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl vertreten. Am Abend wird das European Forum Alpbach 2026 mit den „Academy Days“ eröffnet. Um 20 Uhr verkündet US-Finanzminister Scott Bessent neue US-Sanktionen gegen den Iran und Partnerländer. Um 21 Uhr ist SPÖ-Chef Andreas Babler im ORF-Sommergespräch zu Gast.
Am Dienstagvormittag veröffentlicht das statistische Bundesamt die deutsche BIP-Entwicklung im 2. Quartal, Statistik Austria gibt u.a. die Ankünfte und Nächtigungen im Juli 2026 bekannt. In Linz findet um 17 Uhr der letzte Stopp der Bundesländertour von Bundeskanzler Christian Stocker statt.
Am Mittwoch stellt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer den weiteren Fahrplan bei der Verankerung des „Made in Europe and Partner Countries“-Prinzip im Rahmen der Industriestrategie vor.
Bundeskanzler Christian Stocker besucht seinen deutschen Amtskollegen Friedrich Merz am Donnerstag in Berlin. In Wien gibt die Bank Austria den Einkaufsmanagerindex für August bekannt.
Der Freitag steht im Zeichen statistischer Veröffentlichungen: Seitens Statistik Austria wird der Erzeugerpreisindex für den Produzierenden Bereich im Juli veröffentlicht, die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die deutschen Arbeitsmarktdaten für August, die EU-Kommission das Wirtschafts-, Industrie- und Verbrauchervertrauen in der Eurozone für August.
Am Samstag findet in Island ein Referendum über die Wiederaufnahme der im Jahr 2013 gestoppten EU-Beitrittsgespräche statt.
Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️
Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.
Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.
Selektives Networking:
Geburtstage: Wir gratulieren Franz Viehböck, F. Peter Mitterbauer und Dagmar Belakowitsch zum Geburtstag.
Sehen & gesehen werden:
18:00 Uhr, Alpbach: Eröffnung des European Forum Alpbach 2026 mit den „Academy Days“ [Info]
21:00 Uhr, Wien: ORF-Sommergespräch mit Vizekanzler und SPÖ-Bundesvorsitzendem Andreas Babler [Info]