Morning in Brief ・ 28.09.2026

Morning in Brief, 28. September 2026

Guten Morgen Österreich!

Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing um 7 Uhr! Heute zusammengestellt und editiert von Sara Grasel, Stephan Frank, Maximilian Kern und Yannic Haimeder – wir melden uns aus Wien.

News – das müssen Sie heute wissen:

🇦🇹 SPÖ will Spitzensteuersatz von 55 % ausbauen. Laut einem Entwurf zur Sozialhilfereform soll der Grenzsteuersatz von 55 % künftig für Einkommensteile über 500.000 Euro gelten, statt wie bisher über 1 Mio. Euro. Die Befristung bis 2029 soll entfallen, eine Inflationsanpassung der Grenze ist weiterhin nicht vorgesehen. Der Vorschlag stammt laut APA aus dem Finanzministerium. Er soll die Erhöhung des Kindermehrbetrags von 700 auf 1.000 Euro pro Kind und Jahr ab 2027 gegenfinanzieren. Der Kindermehrbetrag greift bei Familien, die nicht oder nicht vollständig vom Familienbonus Plus profitieren können, weil sie zu wenig Einkommensteuer bezahlen. [Quelle: APA via Medienberichte]

Kommentar: Zeiler? Popcorn (für die Sozialdemokratie)?
von Rainer Nowak

Die Partei müsse jene unterstützen, die nicht arbeiten können, sagt Zeiler. Aber nicht jene, die nicht arbeiten wollen. Das könne sich Österreich nicht leisten und gerecht sei es auch nicht.
Auch bei den Steuern wird der Unterschied sichtbar. Über Vermögens- und Erbschaftssteuern zu diskutieren habe derzeit wenig Sinn, weil es dafür keine Mehrheit gebe. Eine Erbschaftssteuer kann sich Zeiler grundsätzlich vorstellen, allerdings nur, wenn die Staatsquote dadurch nicht steigt und jeder zusätzliche Euro dazu verwendet wird, Arbeit zu entlasten. Die alte Kreisky-SPÖ hätte diese Erkenntnis vermutlich weniger revolutionär gefunden als manche ihrer heutigen Erben. Umso erstaunlicher war allerdings, was Zeiler gestern in der ZIB 2 nicht ankündigte.

💡 Österreich zufriedener, aber misstrauischer als EU-Schnitt. Auf einer Skala von 0 bis 10 bewerten die Österreicher ihre Lebenszufriedenheit mit 7,7, der EU-Schnitt liegt bei 7,2. Höher ist der Wert nur in Rumänien und Finnland (je 7,8), gleichauf liegen Dänemark und Polen. Beim Vertrauen in andere Menschen erreicht Österreich 5,4 und liegt damit unter dem EU-Schnitt von 5,8. In 16 der 27 EU-Länder ist das Vertrauen höher, etwa in Rumänien mit 7,5. Die niedrigsten Werte haben Zypern (3,5) und Frankreich (4,0). 2018 lag die Zufriedenheit in Österreich noch bei 8,0. Die Werte beruhen auf der Selbsteinschätzung von Befragten ab 16 Jahren in der EU-Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC). [Quelle: Eurostat I, II | Grafik von Stanislaus Ruhaltinger]

Alle Grafiken von Selektiv 📈

Die Redaktion von Selektiv gießt Zahlen und Daten in anschauliche Grafiken – hier geht es zum Überblick mit Download-Funktion.

Der Link wechselt jeden Freitag.

🇦🇹 Spritpreisbremse im Nationalrat, Tirol beantragt Sonderprüfung. Heute kommt der Nationalrat zu einer Sondersitzung zur Spritpreisbremse zusammen. Im Oktober und November soll die Mineralölsteuer um 6,7 Cent gesenkt werden. Auch eine Rückkehr der Margenbegrenzung ist geplant – sie soll 3,5 Cent pro Liter bringen. Insgesamt soll das eine Entlastung von rund 12 Cent pro Liter ergeben. Weil Treibstoff in Tirol am teuersten ist, hat der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle nun außerdem eine Preisuntersuchungskommission zum „Tiroler Sprit-Aufschlag“ einberufen und danach bei der Bundesregierung eine Sonderprüfung der E-Control beantragt. „Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Ungerechtigkeiten zu benennen und vor allem zu beenden“, so Mattle. [Quellen: Parlament, Land Tirol]

🇦🇹 Wehrpflichtreform: Gesetzesentwurf erwartet. Diese Woche könnte der Gesetzesentwurf zur Wehrpflichtreform in Begutachtung gehen. Der Kompromiss der Koalition lautet nun „7+2“: 1 Monat verpflichtende Milizübungen schließen direkt an die Grundausbildung an. Der Zivildienst wird vorerst freiwillig von 9 auf 11 Monate verlängert. Die zusätzlichen 2 Monate können Zivildiener durchgehend, später in derselben Einrichtung oder binnen 5 Jahren als 400 Stunden Ehrenamt leisten. Unterschreitet die Zahl der Grundwehrdiener ein Mindestmaß, greift eine automatische Verlängerung. Zivildienstministerin Claudia Bauer rechnet bereits nächstes Jahr mit einer Verlängerung, wie sie im Ö1-Journal am Samstag sagte. Für den Beschluss braucht es eine Zweidrittelmehrheit im Nationalrat. Beide Oppositionsparteien zeigten sich vergangene Woche skeptisch, aber verhandlungsbereit. Die FPÖ fordert eine direkte Verlängerung des Zivildienstes, die Grünen ein höheres Entgelt für Zivildiener. [Quellen: Ö1-Journal 26.9., Bundeskanzleramt, Ministerrat – Doorstep, Pressefoyer, APA via Medienberichte, APA via Medienberichte, Der Standard, Krone | Kommentar: Die notwendige Wehrpflicht-Verlängerung und ihre Tücken | Interview: Interview mit Zivildienstministerin Bauer]

🇦🇹 Mittlere Reife soll in dieser Legislaturperiode kommen. Bildungsminister Christoph Wiederkehr will die seit 25 Jahren diskutierte Mittlere Reife bis spätestens 2029 umsetzen. Sie soll sicherstellen, dass Jugendliche nach der Schulpflicht über die notwendigen Grundkompetenzen verfügen. Dafür brauche es neue Formate nach dem 9. Schuljahr, etwa zur Vorbereitung auf eine Lehre, sagte Wiederkehr in der ORF-„Pressestunde“. Ab Oktober werden zudem erstmals Leistungsdaten von Volksschulen veröffentlicht. Wie Wiederkehr im Selektiv-Interview erklärte, werden die Schulen dabei im Vergleich mit Standorten mit ähnlichen Ausgangslagen nur dem oberen, mittleren oder unteren Drittel zugeordnet. Ein Ranking soll es nicht werden, die Maturaergebnisse sollen später folgen. In den neuen Oberstufen-Lehrplänen werden erstmals Finanzprodukte sowie die Chancen und Risiken von Investitionen unterrichtet. Die von WKÖ-Präsidentin Martha Schultz angestoßene Debatte über kürzere Sommerferien will Wiederkehr „ergebnisoffen“ führen. Er lehnt eine reine Verkürzung ab und will stattdessen die Sommerangebote ausbauen. [Quellen: ORF-Pressestunde, Selektiv | Reaktionen: IV, WKÖ, Grüne]

„Österreich braucht langfristig wieder mehr Kinder“
Interview mit Christine Schwarz-Fuchs

Zur Halbzeit ihrer Amtszeit zieht Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs Bilanz. Im Selektiv-Interview erklärt sie, warum Wachstum der Schlüssel ist, um die Defizite von Ländern und Gemeinden zu senken, und was Betriebe dafür brauchen: verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungsverfahren. „Denn Arbeitsplätze fallen nicht vom Himmel, sie entstehen dort, wo Unternehmen sind“, so Schwarz-Fuchs. Außerdem plädiert sie u. a. für eine klare Kompetenzverteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, sieht den Föderalismus als Standortvorteil und fordert, dass das Image des Unternehmertums verbessert wird.

🇦🇹 Nächtigungen bis August um 1,5 % gestiegen. Von Jänner bis August 2026 verzeichneten Beherbergungsbetriebe laut vorläufigen Daten 117,89 Mio. Nächtigungen. Drei Viertel entfielen auf ausländische Gäste (88,79 Mio., +1,9 %), inländische legten um 0,4 % zu. Die Ankünfte stiegen mit +2,9 % stärker als die Nächtigungen. In der Sommersaison (Mai bis August) betrug das Plus 2,3 %, der August blieb mit 21,33 Mio. Nächtigungen auf Vorjahresniveau (−0,1 %). Mit 43,89 Mio. Nächtigungen (+0,9 %) entfiel mehr als ein Drittel auf Gäste aus Deutschland, das stärkste Wachstum verzeichnete Tschechien (+10,6 % auf 3,59 Mio.). Nach Bundesländern lagen Wien (+4,0 %) und Oberösterreich (+3,4 %) vorne, Niederösterreich (−2,0 %) und das Burgenland (−0,9 %) verzeichneten Rückgänge. [Quelle: Statistik Austria | Reaktion: BMWET]

🇦🇹 Netzausbau-Finanzierung künftig schon ab 2 Mio. Euro. Finanzministerium und OeKB senken die Einstiegsschwelle der Exportinvest EVU von 100 Mio. auf 2 Mio. Euro. Damit können künftig auch kleinere Energieversorger, Stadtwerke und regionale Netzbetreiber Investitionen in Übertragungs- und Verteilnetze sowie Speicher zu OeKB-Konditionen finanzieren. Beide Programme umfassen vorerst 2 Mrd. Euro an Haftungen und Finanzierungen. Zusätzlich übernimmt der Bund über die Exportinvest Mezzanin bis zu 80 % des Risikos von langfristigem Nachrangkapital für den Netzausbau. Laut OeKB wurden seit dem Start im Februar bereits Finanzierungen von über 300 Mio. Euro genehmigt, in den kommenden Monaten werde ein Volumen von über 1 Mrd. Euro erwartet. [Quelle: OTS | Reaktionen: AK]

🇦🇹🇪🇺 Seit Sonntag gelten strengere Greenwashing-Regeln. Mit Sonntag gelten in Österreich strengere EU-Vorgaben gegen „Greenwashing“. Aussagen zur Umweltfreundlichkeit auf Produkten müssen dann mit einem offiziellen Zertifikat belegbar sein. Österreich hat in der nationalen Umsetzung eine Übergangsregelung geschaffen und bereits vor dem Stichtag in Umlauf gebrachte Produkte 3 Jahre lang davon ausgenommen. Zivilrechtliche Ansprüche können also nur für Waren geltend gemacht werden, die nach Sonntag in Umlauf gebracht wurden. [Quellen: EU-Richtlinie, UWG-Novelle Österreich, Erläuterungen Bmwet]

🇪🇺 6 Länder drängen auf Regeln gegen Österreich-Aufschlag. Österreich, Tschechien, Lettland, Luxemburg, die Niederlande und Griechenland fordern die EU-Kommission in einem gemeinsamen Brief auf, ihre Vorschläge gegen territoriale Lieferbeschränkungen noch 2026 vorzulegen. Mit diesen Beschränkungen verhindern internationale Markenhersteller, dass Händler dieselbe Ware im günstigeren Nachbarland einkaufen. Laut Binnenmarktstrategie hätten die Vorschläge im 4. Quartal 2026 kommen sollen. Weil die Kommission ihre Konsultation erneut verlängert hat, fürchten die Unterzeichner eine Verschiebung ins nächste Jahr. Das Wettbewerbsrecht, etwa im Fall Mondelez, reiche nicht für alle Fälle aus, heißt es in dem Schreiben an die Vizepräsidenten Teresa Ribera und Stéphane Séjourné. „Ein Versprechen an 450 Millionen Konsumentinnen und Konsumenten ist kein Terminvorschlag“, so Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer. Laut AK sind idente Markenlebensmittel in Österreich im Schnitt 26 % teurer als in Deutschland. [Quellen: Bmwet, Gemeinsamer Brief, AK]

🇪🇺 E-Autos: EU verschärft Gangart gegenüber China. Berichten der Financial Times zufolge hat die EU-Kommission das Vereinigte Königreich dazu aufgefordert, ebenfalls höhere Zölle auf chinesische Elektroautos einzuheben, um nicht als Hintertür für chinesische Güter zu fungieren. Die Außenhandelspolitik des Vereinigten Königreichs müsse jener der EU weiter angepasst werden, auch um Handelsbarrieren der „Made in Europe“-Initiative zu vermeiden. „Eine Zollunion würde hier die meisten Probleme ausräumen“, zitiert die FT einen EU-Beamten. Die deutsche Autoindustrie – die im Gegensatz zur französischen die Zölle auf chinesische E-Autos bisher kritisch gesehen hatte – dürfte nun auch umschwenken. „Im Handel mit China sind in den vergangenen Jahren Ungleichgewichte entstanden“, so Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Daher seien „ab einem bestimmten Punkt der Wettbewerbsverzerrung“ auch „Handelsschutzinstrumente einsetzbar“, zitiert das Handelsblatt aus einem Statement und Papier des VDA. [Quellen: Financial Times, Handelsblatt]

🇩🇪 Deutsche Spritpreise verteuern auch E-Autos. Laut Daten der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) stiegen die Restwerte dreijähriger Elektroautos von Mai bis August um 1,4 Prozentpunkte. Bei Benzinern sanken sie im selben Zeitraum um 0,4, bei Diesel um 1,1 Prozentpunkte. Noch liegen Elektroautos beim Restwert unter den Verbrennern. Sie erzielen im Schnitt 51,5 % ihres ehemaligen Listenpreises, Diesel 58,0 % und Benziner 59,4 %. Der Abstand nimmt jedoch ab. Im November 2025 lagen Elektroautos noch bei 48,4 %, Benziner bei 62,6 % und Diesel bei 61,2 %. [Quelle: DAT-Barometer]

🇩🇪 Deutsche Exporterwartungen sinken. Die deutschen Exporterwartungen gingen laut Ifo-Institut im September von 9,8 auf 8,0 Punkte zurück. Die Mehrheit der Unternehmen rechnet aber weiterhin mit steigenden Ausfuhren. Der Rückgang ist vor allem auf die Autoindustrie zurückzuführen. Die Hersteller erwarten nach den optimistischen Werten im August wieder sinkende Exporte. Deutlich verbessert haben sich dagegen die Aussichten im Maschinenbau, in der Elektroindustrie sowie bei den Herstellern elektronischer und optischer Erzeugnisse. Mit rückläufigen Exporten rechnen die Metallerzeugung und das Papiergewerbe. [Quelle: Ifo-Institut]

🇺🇸🇨🇳 USA und China einigen sich auf 30 Mrd. Dollar Zollsenkungen. Im Rahmen eines Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in Washington vom 23. bis 25. September haben sich die USA und China auf eine gegenseitige Zollsenkung für nicht sensible Güter geeinigt. Sie betrifft Waren im Wert von jeweils 30 Mrd. Dollar (26,3 Mrd. Euro). China senkt laut Weißem Haus Zölle etwa auf US-Agrarprodukte, Holz, Kosmetik und Medizinprodukte, die USA auf chinesische Konsumgüter wie Kleingeräte und Spielzeug. Konkrete Zollsätze und ein Starttermin wurden nicht genannt. Washington spricht von Empfehlungen, Peking von einer Vereinbarung. Laut Weißem Haus sagte China zudem zu, 2027 und 2028 jeweils mindestens 10 Mio. Tonnen US-Kohle zu importieren. Damit zeichnet sich eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China ab. Ebenso soll ein Handelsabkommen ausgehandelt werden. Im Vorfeld wurde eine Unterbrechung des Handelskriegs bis 10. Jänner verlängert. [Quellen: White House, Ministry of Foreign Affairs People’s Republic of China]

Selektive Agenda:

Heute, Dublin: Informelle Tagung der EU-Energieminister (bis 29.9.) [Info]

Heute, Brüssel: EU-Ministerrat „Landwirtschaft und Fischerei“ (bis 29.9.) [Info]

Heute, Brüssel: EU-Ministerrat „Auswärtige Angelegenheiten“ zum Thema Verteidigung [Info]

Heute, New York: Generaldebatte der Vereinten Nationen (letzter Tag) [Info]

9:00 Uhr, Wien: Finanzausschuss des Nationalrats u. a. zur „Spritpreisbremse“

9:00 Uhr, Wien: Statistik Austria veröffentlicht „Erzeugerpreisindex Dienstleistungen 2. Quartal“

10:00 Uhr, Wien: UniCredit Bank Austria veröffentlicht den „Einkaufsmanagerindex September“

12:00 Uhr, Wien: Sondersitzung des Nationalrats zur Spritpreisbremse

Wochenvorschau

Am Montag tagt der Finanzausschuss des Nationalrats, u. a. zur Spritpreisbremse. Im Anschluss befasst sich der Nationalrat in einer Sondersitzung ebenfalls mit der Spritpreisbremse. Die Statistik Austria veröffentlicht den Erzeugerpreisindex für Dienstleistungen im 2. Quartal, die UniCredit Bank Austria ihren Einkaufsmanagerindex für September. In Dublin findet eine informelle Tagung der EU-Energieminister statt. In Brüssel tagen die EU-Ministerräte für Landwirtschaft und Fischerei sowie für Auswärtige Angelegenheiten, Letzterer zum Thema Verteidigung. In New York findet die Generaldebatte der Vereinten Nationen statt. 

Am Dienstag findet in Wien die Westbalkankonferenz mit Europaministerin Claudia Bauer statt. Am selben Tag tagen der Nationalrat und der Bundesrat, Letzterer u. a. ebenfalls zur Spritpreisbremse. Im Parlament findet ein Roundtable zur Wehrdienstreform mit den Oppositionsparteien statt. Am Dienstag legt die OECD ihre Studie „Bildung auf einen Blick 2026“ vor. Die EU-Kommission präsentiert das Industrievertrauen in der Eurozone für September, das Wifo seinen Konjunkturtest. Zudem veröffentlicht die E-Control ihren EAG-Monitoringbericht 2026, und die Industriellenvereinigung stellt ihre Forschungsergebnisse zu „Quereinstieg in den Lehrerinnen- und Lehrerberuf: Neue Evidenzen, Erfahrungen und Perspektiven“ vor. 

Am Mittwoch kommt der Ministerrat zusammen. Von Mittwoch bis Donnerstag kommen die EU-Gesundheitsminister zu einer informellen Tagung zusammen. Die Statistik Austria veröffentlicht am Mittwoch den Erzeugerpreisindex für den produzierenden Bereich im August, die Konjunkturstatistik Industrie und Bau für Juni, die öffentlichen Finanzen 2025 und im 2. Quartal 2026 sowie das BIP und die Hauptaggregate 2025. In Deutschland werden die Arbeitsmarktdaten und die vorläufigen Verbraucherpreise für September veröffentlicht. 

Am Donnerstag tritt zudem der EU-Ministerrat für Justiz und Inneres zusammen. In Wien tagt der Tourismusausschuss des Nationalrats, u. a. mit Staatssekretärin Elisabeth Zehetner. Am Donnerstag veröffentlicht die Statistik Austria die „Konsumerhebung 2024/25 – Ausgewählte sozialstatistische Ergebnisse“ sowie Daten zur kommerziellen Zivilluftfahrt (Personenverkehr und Luftfracht) im Sommer 2026. Eurostat liefert die EU-Arbeitsmarktdaten für August. 

Am Freitag veröffentlicht die Statistik Austria die Schnellschätzung des Verbraucherpreisindex für September.

Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️

Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.

Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.

Selektives Networking:

Jobwechsel und Karriereschritte: Jens Grösch ist der neue CFO von Forvia Hella. Eva Schindlauer verlässt den ORF und übernimmt mit 1. Jänner 2027 die Position des Chief Financial Officer (CFO) des Österreichisches Verkehrsbüro. Klaus Thürriedl wurde als neuer Präsident der Bundeskammer der Ziviltechniker angelobt. Andrea Brunner wird neues Vorstandsmitglied der HYPO Oberösterreich. Benon Janos wird CEO von Flatexdegiro. Eva-Maria Berchtold ist neues Aufsichtsratsmitglied bei Zumtobel. Mit 1. November 2026 übernimmt Margit Reiter die Geschäftsführung der Netz Oberösterreich. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner wurde als Bundesleiterin der ÖVP Frauen nominiert.

Geburtstage: Wir gratulieren Herbert Haupt, Paul Achleitner und Xaver Schlager zum Geburtstag.

Sehen & gesehen werden:

11:00 Uhr, Wien: OeNB und wiiw – Global Economy Lecture 2026 zum Thema „The International Monetary System: Current and Future Challenges“ von Pierre-Olivier Gourinchas [Info]

15:00 Uhr, Wien: Falstaff Schaumweinfestival im Atelierhaus (ehem. Semperdepot) [Info]

18:30 Uhr, Wien: Podiumsdiskussion zum Thema „Sicherheitspolitik und geopolitische Herausforderungen unserer Zeit“ im Palais Szechenyi u. a. mit Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Markus Reisner und Christian Wehrschütz [Info]

18:30 Uhr, Wien: Buchpräsentation Amalthea Verlag „Warum wir uns nicht hassen – Gegen den Generationenkonflikt“ u.a. mit Emil Brix [Info]

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