Guten Morgen Österreich!
Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing um 7 Uhr! Heute zusammengestellt und editiert von Sara Grasel und Maximilian Kern – wir melden uns aus Wien.
News – das müssen Sie heute wissen:
🇦🇹 Budget: Rechnungshof und Experten fordern Strukturreformen, Marterbauer zuversichtlich. Der Rechnungshof vermisst laut seinem Bundesrechnungsabschluss 2025 Strukturreformen in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Pensionen, Bildung, Energie und Förderungen. Im Doppelbudget 2027/28 seien bisher keine derartigen Maßnahmen erkennbar. Im Budgethearing des Parlaments kritisieren auch alle fünf geladenen Experten das Fehlen langfristig wirksamer Strukturreformen in denselben Bereichen sowie beim Föderalismus. Christoph Badelt sprach von „Bauchweh“ angesichts fehlender struktureller Änderungen, Martin Gundinger geht davon aus, dass die Budgetzahlen nicht halten. Finanzminister Marterbauer zeigte sich hingegen zuversichtlich: Das 3-%-Defizitziel 2028 sei erreichbar, die Erreichung hänge jedoch von der Konjunktur ab. [Quelle: Rechnungshof, Parlament – Hearing I, Hearing II | Reaktion: FPÖ]
„Produktivitätsfortschritte durch KI fließen in kürzere Arbeitszeiten“
Interview mit Holger Bonin
Dass die Konjunktur dabei hilft, das 3-%-Defizitziel zu erreichen, glaubt IHS-Direktor Holger Bonin nicht. Österreich blickt auch mittelfristig einem sehr verhaltenen Wirtschaftswachstum entgegen. Schuld daran sei einerseits die Demografie. Aber auch die geringeren Produktivitätszuwächse. Dass Digitalisierung und KI das Ruder herumreissen könnten, bezweifelt der Ökonom: „Wenn jemand dank KI drei Stunden weniger arbeitet, steigt seine persönliche Wohlfahrt, aber in den gesamtwirtschaftlichen Produktivitätskennzahlen sehe ich davon nichts“. Bonin erklärt außerdem, warum er die Lohnnebenkostensenkung kritisch sieht und fragt sich, was die Regierung mit der Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel erreichen will: „Ob die Leute spüren, dass der Einkauf 50 Cent günstiger ist – ich zweifle daran.“
💡 Steuersenkungen: Gleicher Einsatz, unterschiedliche Wirkung. Österreich hat mit 43,5 % im Jahr 2023 eine der höchsten Abgabenquoten der EU. Eine Studie von EcoAustria zeigt, dass Steuersenkungen im Volumen von 1 % des BIP (rund 5 Mrd. Euro) die Wirtschaft ankurbeln, die Wahl der Steuerart aber über Ausmaß und Verteilung der Effekte entscheidet. Im simulierten Szenario erzielt eine Senkung der Lohn- und Einkommensteuer (ESt) in der kurzen Frist (bis 2027) den größten BIP-Zuwachs (+0,87 %), eine Reduktion der Lohnnebenkosten (LNK) den stärksten Beschäftigungseffekt (+0,63 %). In der langen Frist (bis 2045) bleibt die ESt beim BIP vorne (+1,19 % vs. +0,76 % bei der LNK). Weil die LNK-Senkung jedoch die stärksten Arbeitsmarkteffekte erzeugt, finanziert sie sich am stärksten selbst und belastet das Budget unterm Strich am wenigsten. Die Budgetkosten betragen 2045 nur −0,27 % des BIP, gegenüber −0,45 % bei der ESt. [Quelle: EcoAustria | Grafik von Stanislaus Ruhaltinger]

Alle Grafiken von Selektiv 📈
Die Redaktion von Selektiv gießt Zahlen und Daten in anschauliche Grafiken – hier geht es zum Überblick mit Download-Funktion.
Der Link wechselt jeden Freitag.
🇦🇹 Regierung plant KESt.-Pflicht für GmbH-Verrechnungskonten ab 2027. Im Zuge des Budgetbegleitgesetzes möchte die Regierung eine neue Regel für Verrechnungskonten von GmbHs einführen: Gesellschafter können unter dem Jahr Geld aus ihrer GmbH entnehmen und auf einem Verrechnungskonto verbuchen. Wird dieses Konto bis zum Jahresabschluss nicht ausgeglichen oder in ein verzinstes Darlehen umgewandelt, gilt der offene Betrag künftig automatisch als Gewinnausschüttung und löst Kapitalertragsteuer aus. Für Gesellschafter mit mindestens 10 % Beteiligung gilt eine Freigrenze von 50.000 Euro. Die Regelung greift erstmals für Wirtschaftsjahre, die 2027 enden. Das Finanzministerium erwartet Mehreinnahmen im mittleren zweistelligen Millionenbereich pro Jahr. Steuerrechtsprofessor Daniel Varro kritisiert die Regelung als unternehmerfeindlich und rechnet mit mehr Insolvenzen, Philipp Rath von der Kammer der Steuerberater bemängelt bürokratischen Aufwand und Unklarheiten. [Quelle: APA via Medienberichte, Erläuterung Budgetbegleitgesetz (S. 28-29)]
🇦🇹 Budgetausschuss schickt Budgetbegleitgesetz zur Abstimmung ins Plenum. Mit den Stimmen der Koalition hat der Budgetausschuss die 66 Gesetzesnovellen im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes 2027/28 verabschiedet. Damit wird dieses in der Woche vom 6. bis 10. Juli im Plenum abgestimmt und nach Zustimmung des Bundesrates in Kraft treten. Die Sammelnovelle umfasst u. a. die Pensionsanpassung 2027, die Einführung einer Paketsteuer, die Senkung der Lohnnebenkosten, die Erhöhung der KöSt. auf 24 % ab einem Gewinn von mehr als 1 Mio. Euro, die Verlängerung der Bankenabgabe, die Anhebung der Alkoholsteuer sowie das Einfrieren verschiedener Familien- und Sozialleistungen. Ergänzend beschloss der Ausschuss per Abänderungsantrag: Die Dienstgeberabgabe für geringfügig Beschäftigte steigt 2027 bis 2029 von 19,4 % auf 23 % und sinkt danach auf 21 %. Beschäftigte müssen künftig bis zum gesetzlichen Pensionsalter Arbeitslosenversicherungsbeiträge zahlen, erhalten dafür aber auch bis dahin Leistungsanspruch. Die Krankenversicherungsgutschriften für Selbstständige mit niedrigem Einkommen werden 2027 halbiert und entfallen 2028 zur Gänze. Für Beschäftigte in Altersteilzeit wird der Lohnersatz künftig auf 75 % der Höchstbeitragsgrundlage begrenzt und der Aufwandsersatz dauerhaft mit 80 % festgelegt. [Quelle: Parlament]
Kommentar: Elke Kahr, Peppona von Graz
von Rainer Nowak
Die Graz-Wahl wird Folgen haben. Eine neue Linksbewegung wäre trotz oder wegen Babler möglich, eine KPÖ mit attraktiver Führung auch. Elke Kahr wird das nicht machen, ein Glück für die SPÖ. In der Partei wächst aber der Druck, den Kurs noch weiter nach links zu schieben. Vermögenssteuern statt Pensionsreform, Umverteilung statt Strukturreform – Stimmen wie jene von Finanzminister Markus Marterbauer werden sich bestätigt fühlen. Stabiler macht das diese Koalition nicht. Im Gegenteil.
🇦🇹 Onlinehandel fordert Stopp der Paketsteuer. Österreichische Onlinehändler appellieren in einem offenen Brief an Finanzminister Markus Marterbauer, die Paketsteuer zu stoppen und den Gesetzentwurf nicht im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes zu beschließen. Die Steuer stelle KMU und Konsumenten schlechter, bringe mehr Bürokratie und es bestünden rechtliche Bedenken. Der Wirtschaftsstandort Österreich brauche Planungssicherheit, Fairness und Wettbewerb statt zusätzlicher Belastungen. Am Freitag wurde das Budgetbegleitgesetz im Budgetausschuss mit den Stimmen der ÖVP, SPÖ und Neos beschlossen und kommt Anfang Juli im Nationalrat zur Abstimmung. [Quelle: WKÖ, Parlament]
🇦🇹 🌐 Energiepreis-Update. Die mittleren Treibstoffpreise lagen gestern bei 1,669 Euro für Diesel und 1,612 Euro für Benzin. Der Ölpreis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent zur Lieferung im August lag heute Früh bei 72,44 Dollar, ein Plus von 0,6 % im Vergleich zu Freitagabend. Der Gaspreis laut dem für die EU richtungsweisenden Terminkontrakt lag Montagfrüh bei 41,38 Euro pro MWh – ein Anstieg um 1,5 %. Nach neuerlichen gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran in der Straße von Hormus wurde in der Nacht laut CNN ein Stopp der Kämpfe und ein neuer Verhandlungstermin für Dienstag vereinbart. [Quellen: Spritpreise, Ölpreis, Gaspreis, CNN]
🇦🇹 Sozialpartner wollen Ländereinfluss im Gesundheitswesen beschränken. Laut einem Bericht des Profil haben ÖGB und WKÖ in einem gemeinsamen Papier vorgeschlagen, die Sozialversicherung schrittweise als zentralen Akteur im österreichischen Gesundheitssystem zu etablieren und den Ländereinfluss zu begrenzen. Konkret sollen die Spitalsambulanzen bis 2028 und der stationäre Spitalsbereich bis 2039 von der Sozialversicherung übernommen werden. Per Verfassungsänderung soll der Bund Durchgriffsrechte auf Krankenhäuser erhalten, um Standortschließungen gegen den Willen der Länder durchsetzen zu können. Außerdem sollen vier neue Gesundheitsregionen die Gastpatienten-Debatte lösen. Das Papier fällt in die laufenden Verhandlungen der Reformpartnerschaft. Die Steuerungsgruppe trifft sich am Dienstag in Wien. [Quelle: Profil, APA via Medienberichte]
🇦🇹 UniCredit Bank Austria erwartet 1,5 % Anstieg der Industrieproduktion 2026. Mit dem erwarteten Ende des Irankriegs und der schrittweisen Normalisierung der Lieferkettensituation rund um die Straße von Hormus prognostiziert die UniCredit Bank Austria für das Gesamtjahr 2026 einen Anstieg der realen Industrieproduktion in Österreich um 1,5 %, nach 3 % im Vorjahr und 0,8 % im 1. Quartal 2026. Der UniCredit Bank Austria Einkaufsmanagerindex sank im Juni um 0,8 auf 50,9 Punkte, wobei die Geschäftserwartungen auf 50,8 Punkte, den niedrigsten Stand seit eineinhalb Jahren, nachgaben. Der Großteil der Umfragerückmeldungen erfolgte allerdings noch vor der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran. [Quelle: UniCredit Bank Austria]
🇦🇹 Neue Stromverbindung mit Deutschland ab 2027. Die „Deutschlandleitung“ verbindet beide Länder künftig über eine 380-kV-Leitung und soll deutschen Windstrom bei Bedarf nach Österreich bringen und österreichischen Strom nach Deutschland. Sie ersetzt eine 220-kV-Leitung, die zu geringe Importkapazität bot und damit höhere Strompreise verursachte. Die Investition beträgt rund 100 Mio. Euro. Laut einer APG-Berechnung hätte die Leitung im Winterhalbjahr 2025/26 Mehrkosten von 240 bis 375 Mio. Euro vermieden. Die Inbetriebnahme ist schrittweise ab April 2027 geplant. [Quellen: BMWET, APG | Reaktion: FPÖ]
🇦🇹 Neos-Abgeordneter: Parteienförderung soll auf 100 Mio. Euro pro Jahr begrenzt werden. Nachdem die Bundesregierung die Valorisierung der Parteienförderung für 2027 und 2028 ausgesetzt hat, präsentiert Neos-Nationalratsabgeordneter Veit Dengler einen eigenen Bericht zur Parteienfinanzierung. Dem zufolge weist Österreich mit 52 Euro pro Wahlberechtigtem (inklusive Kammer- und Kommunalebene) die höchste Pro-Kopf-Parteienförderung in der EU auf, fast fünfmal so viel wie der europäische Durchschnitt von 10,5 Euro. Die geschätzte Gesamtsumme beläuft sich laut Bericht auf 328 Mio. Euro, wobei sich Österreichs Parteien zu rund 90 % aus Steuergeld finanzieren. Dengler fordert eine Gesamtobergrenze von 100 Mio. Euro pro Jahr für alle Ebenen (Bund, Land, Gemeinden, Akademien) ohne automatische Valorisierung. Auch bei den Fördergeldern für WKÖ und AK sieht er Einsparungspotenzial. [Quellen: Kleine Zeitung, Veit Dengler auf X]
🇦🇹 Österreich-Tourismus: Rekordstart in Sommersaison. Im Mai 2026 wurden 9,57 Mio. Nächtigungen in österreichischen Beherbergungsbetrieben verzeichnet, der höchste Mai-Wert seit Beginn der Aufzeichnungen 1973/74 und ein Plus von 12 % gegenüber Mai 2025. Begünstigt wurde das Ergebnis dadurch, dass Pfingsten heuer in den Mai fiel und damit auch eine Woche der bayerischen Pfingstferien. Ausländische Gäste buchten 6,29 Mio. Nächtigungen, ein Plus von 19,6 %, während inländische Gäste mit 3,28 Mio. nahezu stagnierten. Im bisherigen Jahresverlauf kumulierten sich die Nächtigungen auf 64,15 Mio., ein Plus von 2,3 % gegenüber den ersten fünf Monaten 2025. [Quelle: Statistik Austria | Reaktionen: BMWET, ÖGB]
🇦🇹 Vorarlberg erlaubt Sonntagsöffnung für kleine Nahversorger. Die Vorarlberger Landesregierung beschließt am 30. Juni per Verordnung, dass Lebensmittelgeschäfte mit bis zu 400 m² Verkaufsfläche in 65 definierten Gemeinden und Ortsteilen an Sonn- und Feiertagen von 7 bis 18 Uhr öffnen dürfen, sofern ausschließlich der Inhaber selbst den Laden betreibt. Die Regelung gilt für Gemeinden mit maximal einem Lebensmittelvollsortimenter sowie für vom Land geförderte Nahversorger. Alle anderen Verkaufsstellen bleiben auf zwei Stunden zwischen 7 und 12 Uhr beschränkt. [Quelle: Land Vorarlberg]
🇦🇹 🇪🇺 Zehetner: Grids Package „befriedigend“, Kritik an Energiekrisenmanagement. Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner zog beim EU-Energieministerrat in Luxemburg eine gemischte Bilanz. Dem European Grids Package, auf das sich die EU-Mitgliedstaaten am Freitag geeinigt haben, könne Österreich nach erzielten Nachbesserungen zustimmen. Entscheidend sei, dass Österreichs Rolle als Stromtransitland berücksichtigt werde. Die derzeitige jährliche Kompensation von 10 Mio. Euro sei angesichts geplanter Netzausbauinvestitionen von 9 Mrd. Euro bis 2035 zu gering. Beim EU-Umgang mit der Energiekrise infolge der Sperre der Straße von Hormus vergab Zehetner ein „Nicht genügend“: Es fehle ein gemeinsamer Überblick über Ölkapazitäten, Raffinerieauslastung, Ölhäfen und Pipelines. Auch beim Hochlauf des Wasserstoffmarkts zeigte sie sich unzufrieden. [Quellen: Rat der EU, Doorstep Zehetner]
🇦🇹 🇪🇺 Österreich und 16 weitere EU-Staaten fordern Verschiebung der Methanverordnung. Die Importbestimmungen der Methanverordnung seien so streng, dass Importe aus Ländern wie den USA, Algerien und Katar nicht mehr zulässig wären, was einem Entfall von 43 % bei Gas und über 80 % bei Öl entspräche, warnte Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner. In einer geopolitisch unsicheren Zeit, in der die Entspannung in der Straße von Hormus nur vorübergehend sein könne, brauche Europa diversifizierte Energieversorgung. „Das können wir uns in dieser Situation nicht leisten“, so Zehetner. Österreich fordert daher gemeinsam mit 16 weiteren EU-Staaten eine Verschiebung der Importregeln um 3 Jahre. Die EU-Kommission müsse über den Sommer nachsitzen und ihre Hausaufgaben erledigen, so Zehetner. [Quelle: Doorstep Zehetner, BMWET | Reaktionen: FPÖ, WKÖ]
🇩🇪 Deutschland beschleunigt Genehmigungen für Verkehrsinfrastruktur. Der Bundestag hat mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD das Infrastruktur-Zukunftsgesetz verabschiedet. Es stuft Straßen, Schienen, Wasserstraßen und Flughäfen des Bundes als Vorhaben im „überragenden öffentlichen Interesse“ ein, was Behörden und Gerichten bei Abwägungsentscheidungen einen gesetzlichen Vorrang vorgibt. Raumordnungs- und Linienbestimmungsverfahren werden zusammengeführt, Umweltverträglichkeitsprüfungen für Schienenprojekte vereinfacht und Geldausgleichszahlungen im Naturschutz den bisherigen Sachausgleichsmaßnahmen gleichgestellt. [Quelle: Deutscher Bundestag]
🌐 BIZ warnt vor wachsenden Risiken für globale Finanzstabilität. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich identifiziert in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2026 vier zentrale Druckpunkte: steigende Inflation, möglicherweise überzogener Optimismus rund um KI-Investitionen, fragile Liquidität an Anleihemärkten sowie nahezu rekordhohe Staatsverschuldung bei gleichzeitig gestiegenen Zinsen. Als politische Prioritäten nennt die BIZ Preisstabilität, Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen. [Quelle: BIZ – Aussendung, Bericht]
Wochenvorschau
Am Montag tagt der EU-Ministerrat in Luxemburg zum Thema Sozialpolitik. Das Wifo veröffentlicht seinen Konjunkturtest für Juni, die EU-Kommission Daten zum Wirtschafts-, Industrie- und Verbrauchervertrauen der Eurozone im Juni. Die Statistik Austria publiziert den Erzeugerpreisindex Dienstleistungen für das 1. Quartal 2026.
Am Dienstag trifft sich die Steuerungsgruppe der Reformpartnerschaft in Wien. Die Statistik Austria präsentiert die Konjunkturstatistik für Industrie und Bau aus dem März 2026, den Erzeugerpreisindex Produzierender Bereich für Mai, Daten zum Außenhandel 2025, die Unternehmensdemografie 2024 sowie die Frühschätzung zu Industrie und Bau im Mai.
Am Mittwoch findet der Ministerrat statt. Irland übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft, Vorarlberg den Vorsitz im Bundesrat und in der Landeshauptleutekonferenz. Das AMS veröffentlicht die Arbeitsmarktdaten für Juni, die Statistik Austria und Eurostat die Schnellschätzungen der Inflationsrate in Österreich bzw. der EU und Eurozone. Außerdem tritt die MwSt.-Senkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel in Kraft.
Am Donnerstag veröffentlicht Eurostat die EU-Arbeitsmarktdaten für Mai.
Selektive Agenda:
Heute, Luxemburg: EU-Ministerrat „Sozialpolitik“ [Info]
Heute, Wien: Statistik Austria veröffentlicht den „Erzeugerpreisindex Dienstleistungen 1. Quartal 2026“
11:00 Uhr, Brüssel: EU-Kommission veröffentlicht „Wirtschafts-, Industrie- und Verbrauchervertrauen Eurozone Juni“
14:00 Uhr, Wien: Wifo veröffentlicht den „Konjunkturtest Juni“
Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️
Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.
Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.
Selektives Networking:
Jobwechsel und Karriereschritte: Rudolf Krickl wurde als CEO von PwC Österreich wiedergewählt. Walter Gröbchen wurde in den Vorstand des Verbands der Österreichischen Musikwirtschart – IFPI Austria gewählt. Lisa Ficzko wurde als Wiener Landesvorsitzende der Junos wiedergewählt. Stefan Stillebacher ist der neue Landessprecher der Unos-Tirol.
Geburtstage: Wir gratulieren Peter Hacker und Mario Kunasek zum Geburtstag.
Sehen & gesehen werden:
15:00 Uhr, Wien: Political Assembly der Europäischen Volkspartei (EVP) in den Sofiensälen u. a. mit Bundeskanzler Christian Stocker, EVP-Parteivorsitzenden Manfred Weber, Wolfgang Schüssel und Vize EVP-Parteivorsitzendem Magnus Brunner (bis 30.6.)
19:00 Uhr, Altach: Sommerempfang der IV Vorarlberg im Business Club des Stadion Schnabelholz u. a. mit Elmar Hartmann und Christof Bitschi [invite only]
19:00 Uhr, Wien: Ballett-Gala 2026 in der Staatsoper