Morning in Brief ・ 23.04.2026

Morning in Brief, 23. April 2026

Guten Morgen Österreich!

Wir begrüßen Sie bei unserem wirtschaftspolitischen Briefing um 7 Uhr! Heute zusammengestellt und editiert von Stephan Frank, Maximilian Kern und Christoph Hofer – wir melden uns aus Wien.

News – das müssen Sie heute wissen:

🇦🇹 Plastikabgabe kommt doch nicht. Die zur Gegenfinanzierung der Mehrwertsteuer-Senkung auf Lebensmittel angedachte Abgabe auf nicht-recycelbares Plastik wird doch nicht eingeführt. „Die Abgabe hätte insbesondere Hersteller, Importeure und den Handel getroffen und wäre mit erheblichem administrativen Aufwand sowie spürbaren Mehrkosten verbunden gewesen“, erklärt das Wirtschaftsministerium in einer Aussendung. „Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir die Plastikabgabe nicht als Gegenfinanzierung nutzen werden“, so Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl. Die Verhandlungen zur Ausgestaltung der Gegenfinanzierung laufen weiter, die ebenfalls hierzu geplante Paketabgabe befindet sich laut Eibinger-Miedl „bei den technischen Fragen auf einem sehr guten Weg“. Ab 1. Oktober könnten pro Paket 2 Euro eingehoben werden, was insgesamt 280 Mio. Euro pro Jahr bringen würde, so der Vorschlag aus dem Finanzministerium. [Quellen: Pressefoyer nach dem Ministerrat, BMWET, Ministerratsvortrag, Medienberichte | Reaktionen: Handelsverband, WKÖ/Trefelik, WKÖ/Menz, WKÖ/Danninger, WB, FCIO, EWP Recycling Pfand]

„Werden der Reihe nach Flugabsagen sehen“
Interview mit Johannes Benigni

Energie-Experte Johannes Benigni von JBC Vienna erwartet aufgrund eines drohenden Flugtreibstoff-Mangels „der Reihe nach Flugabsagen“, da Europa „zu einem hohen Grad“ von Kerosin-Importen abhängig ist. Die „AccelerateEU“-Strategie der EU-Kommission sieht Benigni als „verzweifelten Versuch“, die aktuellen Entwicklungen kontrollieren zu wollen. In den letzten 15 Jahren hätten aber 25 Raffinerien aufgrund immer schärferer Auflagen schließen müssen. Statt „Planwirtschaft“ zu betreiben müsse man jetzt den Markt arbeiten lassen, so sein Appell.

💡 Reform der betrieblichen Vorsorge bringt höhere Zusatzpensionen. Neben der bestehenden „Abfertigung neu“ mit Kapitalgarantie soll über eine gemeinsame Vorsorge-Veranlagungsgesellschaft ab 1.1.2027 die Möglichkeit geschaffen werden, Abfertigungsgelder längerfristig und renditestärker anzulegen. Der Wechsel in das neue Modell ohne Kapitalgarantie ist freiwillig (Opt-in). Mehrere Konten bei verschiedenen Vorsorgekassen (z. B. durch Jobwechsel) werden künftig automatisch zusammengeführt. Zusätzlich schafft ein Generalpensionskassenvertrag die Möglichkeit, angesparte Guthaben aus der „Abfertigung neu“ kostenfrei in eine Pensionskasse zu übertragen und daraus eine lebenslange Zusatzpension zu beziehen. Für einen Beschäftigten mit mittlerem Gehalt würde diese nach 40 Erwerbsjahren rund 266 Euro netto betragen. „Wer das neue System konsequent über das gesamte Erwerbsleben nutzt, erhöht die eigene Nettopension um rund 10 Prozent“, so Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger. [Quellen: Arbeiterkammer, Pressefoyer nach dem Ministerrat, Ministerratsvortrag, Aussendung | Reaktionen: ÖVP, SPÖ, Neos, FPÖ, Grüne, PVÖ, Seniorenbund, JW, VVÖ, ÖGB | Grafik von Christoph Hofer]

Alle Grafiken von Selektiv 📈

Die Redaktion von Selektiv gießt Zahlen und Daten in anschauliche Grafiken – hier geht es zum Überblick mit Download-Funktion.

Der Link wechselt jeden Freitag.

🇦🇹 🌐 Energiepreis-Update. Die mittleren Treibstoffpreise lagen gestern bei 1,853 Euro für Diesel und 1,659 Euro für Benzin. Der Ölpreis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent zur Lieferung im Juni liegt heute Morgen bei 103,13 Dollar, ein Anstieg um 4,8 %. Der Gaspreis laut des für die EU richtungsweisenden Terminkontrakts lag zu Handelsschluss am Dienstag bei 44,50 Euro pro MWh und damit um 0,4 % höher. [Quellen: Spritpreise, Ölpreis, Gaspreis]

🇦🇹 Banken erzielten 2025 Gewinn von 11,8 Mrd. Euro – Gewerbeimmobilien unter Druck. Die österreichischen Banken haben 2025 trotz schwacher Konjunktur einen Nettogewinn von 11,8 Mrd. Euro eingefahren (2024: 11,5 Mrd. Euro). Steigende Betriebsaufwendungen für Personal, IT und Abgaben führten jedoch zu einem verschlechterten Kosten-Ertrags-Verhältnis. Die harte Kernkapitalquote stieg auf das Rekordniveau von 19,0 %. Während die gesamte Quote notleidender Kredite (NPL) bei rund 3 % stabil blieb, erhöhten sich die Risiken bei Gewerbeimmobilien deutlich: Im gewerblichen Wohnbau liegt die Quote notleidender Kredite bei über 14 % – eine Verzehnfachung innerhalb von drei Jahren. Die Abdeckung durch Wertberichtigungen sank unter 40 %. Die OeNB empfiehlt, den sektoralen Systemrisikopuffer für Gewerbeimmobilien in zwei Schritten bis Mitte 2027 auf 3,5 % anzuheben und mahnt zu höheren Risikovorsorgen sowie einem aktiven Abbau notleidender Kredite. OeNB-Gouverneur Martin Kocher ortet im Vergleich zur März-Prognose „ein etwas höheres Inflationsrisiko“ durch den fortgesetzten Irankrieg und steigende Ölpreise. [Quellen: OeNB – Pressekonferenz, Aussendung, Finanzmarktstabilitätsbericht | Reaktionen: ÖGB, GPA]

🇦🇹 Doppelbudget: Neos und ÖVP wollen „Spielräume“ schaffen. Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger sieht ihre Partei in den Budgetverhandlungen als „die mit dem ambitioniertesten Zugang“. Gerade in Krisenzeiten sei es kein guter Ansatz, das Budget nur auf Kante zu nähen. Meinl-Reisinger will daher „Spielräume für Zukunftsinvestitionen und Entlastungen schaffen“. Auch Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) will über die 2 Mrd. Euro hinaus mehr einsparen, um „weitere Offensivmaßnahmen“ zu ermöglichen. Laut den Salzburger Nachrichten ist die kommende Pensionserhöhung derzeit der „Knackpunkt“ in den Budgetverhandlungen, die ÖVP soll zu einer gestaffelten Pensionserhöhung teils unter der Inflationsrate bereit sein, die SPÖ fordert jedoch die volle Abgeltung. [Quellen: Pressefoyer nach dem Ministerrat, SN | Interview mit Eibinger-Miedl]

🇦🇹 Österreich hat vierthöchste Steuer- und Abgabenquote der OECD. Österreich verzeichnete 2025 die vierthöchste Belastung der Arbeitskosten unter den OECD-Mitgliedstaaten. Bei einem alleinstehenden Durchschnittsverdiener ohne Kinder entfielen 47,1 % der gesamten Arbeitskosten auf Steuern und Sozialabgaben. Höhere Quoten wiesen lediglich Belgien (52,5 %), Deutschland (49,3 %) und Frankreich (47,2 %) auf. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 35,1 %. Strukturell zeigt sich eine Divergenz zwischen Lohnsteuer und Sozialabgaben: Der Anteil der Lohnsteuer liegt mit 11,4 % unter dem OECD-Schnitt von 13,4 %. Die Sozialabgaben fallen hingegen überdurchschnittlich aus. Der Arbeitgeberanteil beträgt 21,6 %, der Arbeitnehmeranteil 14 %. Durch Steuererleichterungen und Transferleistungen liegt das verfügbare Einkommen eines verheirateten Alleinverdieners mit Kindern um 17,6 % über jenem eines alleinstehenden Erwerbstätigen ohne Kinder. Bei einer Erhöhung der Arbeitskosten um 100 Euro fließen durchschnittlich 58,30 Euro an den Staat, während 41,70 Euro als Nettoerhöhung beim Arbeitnehmer verbleiben. Bei dieser Grenzabgabenbelastung belegt Österreich nach Belgien und Italien den 3. Platz im OECD-Vergleich. [Quelle: OECD Taxing Wages – 2026, 2025 | Reaktionen: Neos, FPÖ, WKÖ, Junge Wirtschaft]

🇦🇹 Produktionsrückgang aber leichtes Umsatzplus für die Wellpappenindustrie. Die österreichische Wellpappenindustrie hat 2025 ein Produktionsvolumen von 709 Mio. Quadratmetern erreicht. Das entspricht einem Rückgang von 1,6 % gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz konnte hingegen leicht um 0,7 % gesteigert werden. Trotz stabiler Nachfrage belasteten hohe Energiekosten, volatile Rohstoffpreise und steigende Personalkosten die Branche. „Die stabile Nachfrage nach Wellpappe-Verpackungen ist erfreulich, aber die Kosten gehen weiter deutlich nach oben“, erklärte Stephan Kaar, Sprecher des Forum Wellpappe Austria. Österreichische Wellpappe bestehe bereits durchschnittlich zu 88 % aus Recyclingpapier und werde zu mehr als 90 % recycelt. Eine sachgerechte Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung (PPWR), die ab 12. August 2026 gilt, würde die Stärken der Wellpappe in der Kreislaufwirtschaft besser berücksichtigen. Für 2026 rechnet die Branche jedoch weiterhin mit herausfordernden Rahmenbedingungen und setzt auf Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung. [Quelle: Forum Wellpappe Austria]

🇦🇹 Trendwende am Arbeitsmarkt abgesagt. AMS-Vorstand Johannes Kopf erwartet im heurigen Jahr keinen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Der Irankrieg habe die erwartete Trendwende zunichte gemacht, so Kopf. Vorerst erwartet Kopf keinen Anstieg der Kurzarbeit, da hohe Energiepreise kein Bewilligungsgrund sind. Sollte aber etwa kein Kerosin mehr verfügbar sein, greife die Kurzarbeitsregelung. [Quelle: APA via Medienberichte]

🇦🇹 Einfamilienhauskäufe auch 2025 gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden 1.739 Einfamilienhäuser mehr gekauft als 2024. Mit insgesamt 11.551 Transaktionen wurde der 10-Jahres-Schnitt übertroffen. Die Käufe stiegen in allen Bundesländern – nominell am stärksten in Niederösterreich (+602), prozentual in Wien (+31,7 %). Inflationsbereinigt sind Einfamilienhäuser seit 2022 durchschnittlich um 53.856 Euro günstiger geworden und liegen im Österreich-Schnitt bei 340.223 Euro. [Quelle: Re/Max-ImmoSpiegel]

🇺🇦 🇪🇺 Druschba-Pipeline wieder in Betrieb. Seit gestern Mittag fließt wieder russisches Öl durch den ukrainischen Abschnitt der Druschba-Pipeline. Der ungarische Mineralölkonzern MOL erwartet, dass die ersten Rohöllieferungen spätestens heute in Ungarn und der Slowakei eintreffen werden. Auswirkungen auf die gesamteuropäische Versorgung mit Öl hat das laut Johannes Benigni von JBC Vienna aber nicht: „Diese Versorgung ist jetzt wieder hergestellt, was diesen Ländern sehr hilft, aber das Gesamtbild in Europa nicht verändert“. Nach Wiederinbetriebnahme der Pipeline hat Ungarn die Blockadehaltung des 90-Mrd-Euro-Hilfspakets für die Ukraine aufgegeben, der Kredit soll heute Nachmittag finalisiert werden. [Quellen: Reuters – I, II; MOL, Benigni im Selektiv-Interview]

🇪🇺 EU-Verbrauchervertrauen „im freien Fall“. Der Indikator für das Konsumklima ist in der EU um 4,0 und in der Eurozone um 4,2 Punkte gefallen. Das Verbrauchervertrauen in der EU (-19,4) und in der Eurozone (-20,6) hat damit den niedrigsten Stand seit dem Jahreswechsel 2022/2023 erreicht. Seit Ausbruch des Irankriegs befindet sich die Verbraucherstimmung „im freien Fall“, wie die Europäische Kommission mitteilte. [Quelle: EU-Kommission]

🇪🇺 EU-Kommission präsentiert Strategie „AccelerateEU“ gegen Energiekrise. Die EU-Kommission plant umfassende Maßnahmen, um die Belastungen durch gestiegene Energiekosten abzufedern und langfristig die Energieunabhängigkeit der EU sicherzustellen. Hintergrund der Strategie ist die angespannte Versorgungslage infolge des Irankriegs, der bei gleichbleibender Menge bereits 24 Mrd. Euro an Mehrkosten für Energieimporte verursachte. Das Maßnahmenpaket sieht eine verstärkte Koordination zwischen den Mitgliedstaaten u. a. bei der Befüllung von Gasspeichern, der Freigabe von Ölreserven sowie die Einrichtung einer Beobachtungsstelle für Treibstoffe zur Früherkennung von Engpässen vor. Während kurzfristig gezielte und befristete Entlastungen für Unternehmen sowie private und besonders gefährdete Haushalte im Fokus stehen, setzt die Kommission langfristig auf eine beschleunigte Umstellung auf erneuerbare Energien, den Ausbau des Stromnetzes und die Mobilisierung öffentlicher sowie privater Investitionen in die Energiewende. Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden heute und morgen im Rahmen des Informellen Europäischen Rates diskutiert. [Quellen: EU-Kommission – Pressemeldung, Q&A, Pressekonferenz, Factsheet; Europäischer Rat | Reaktionen: FPÖ, Die Grünen]

🇩🇪 Deutsche Regierung halbiert Wachstumsprognose. Das deutsche BIP wird im laufenden Jahr nach Angaben der Bundesregierung um 0,5 % wachsen – für 2027 wird ein Zuwachs von 0,9 % prognostiziert. Noch im Jänner war die Bundesregierung von einem Wachstum von 1 % für 2026 und 1,3 % für 2027 ausgegangen. Grund für die Korrektur der Prognosen sind die Auswirkungen des Irankriegs. Die Deutsche Bundesbank rechnet für das 1. Quartal 2026 aufgrund steigender Industrieumsätze und Warenexporte noch mit einem leichten Wirtschaftswachstum. Die negativen Folgen des Irankriegs dürften sich laut Bundesbank erst in den kommenden Monaten bemerkbar machen. Für diesen Zeitraum prognostiziert sie zudem eine anhaltend hohe Inflationsrate, deren Dauer und Ausmaß jedoch maßgeblich von den weiteren Entwicklungen im Iran abhängen. [Quellen: Bundesregierung – Jänner, April; Bundesbank]

Selektive Agenda:

Heute, Nikosia, Zypern: Informeller EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs (bis 24.4.) [Info]

Heute, Brüssel: Europäischer Autoherstellerverband ACEA veröffentlicht die Pkw-Neuzulassungen März

9:00 Uhr, Wien: Sitzung des Nationalrats; Thema u. a.: Verlängerung des Wohnschirms

9:00 Uhr, Wien: Statistik Austria veröffentlicht die vorläufige Globalschätzung zu Forschung und Entwicklung 2026

10:00 Uhr, Straßburg, Frankreich: Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (bis 24.4.)

10:00 Uhr, Wien: Sitzung des ORF-Stiftungsrats inkl. Bestellung des ORF-Chefs bis Ende 2026

10:00 Uhr, EU: S&P Global gibt Einkaufsmanagerindex für verarbeitendes Gewerbe sowie Dienstleistungen der EU, Eurozone und Deutschland für April bekannt

17:00 Uhr, Wien: OeMAG startet 1. Fördercall des Jahres 2026 für Photovoltaik und Speicher [Info]

Selektive Agenda, Termine & Events 🗓️

Was steht auf der Agenda der Bundesregierung und wo treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Austausch? Die wichtigsten Termine im Überblick.

Der Link zum Selektiv-Terminkalender wechselt jeden Freitag.

Selektives Networking:

Jobwechsel und Karriereschritte: Doris Kleilein wird ab Anfang 2027 neue Direktorin des Architekturzentrums Wien. Michael Schuen ist als Präsident von Sports Media Austria wiedergewählt worden; Stefan Grüneis und Michael Smejkal bleiben die Vizepräsidenten und Veronika Dragon-Berger ist neu im Vostand. Christian Kdolsky wird mit dem 1. Juni neuer Geschäftsführer von Teach For Austria. Klara Reisinger übernimmt die operative Geschäftsführung von ANREI.

Geburtstage: Wir gratulieren Herbert Scheibner zum Geburtstag.

Sehen & gesehen werden:

9:00 Uhr, Millstatt, Kärnten: Millstätter Wirtschaftsgespräche u. a. mit Elisabeth Zehetner, Georg Krause, Gunter Deuber, Andreas Rödder, Brigitte Ederer, Karl Nehammer, Magnus Brunner, Andreas Matthä, Michael Strugl, Sabine Herlitschka, Silvia Angelo, Harald Kräuter, Alexander Windbichler, Margarete Schramböck uvm. [Info]

10:00 Uhr, Orth a. d. Donau, Niederösterreich: Festveranstaltung 30 Jahre Nationalpark Donau-Auen“ mit Norbert Totschnig, Stephan Pernkopf und Jürgen Czernohorszky uvm. [Anmeldung per Mail]

19:00 Uhr, Wien: Verleihung der Wiener Buchpreise 2026 im K47 [invite only]

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