Expertinnen und Experten
Barbara Schmidt
Bernhard Seyringer
Carmen Possnig
Christian Tesch
Daniel Varro
Elisabeth Zehetner
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Gerald Loacker
Gerhard Jelinek
Gunter Deuber
Gunter Deuber & Matthias Reith
Heike Lehner
Johannes Hahn
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Monika Rosen
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Rainer Nowak
Sara Grasel
Aktuelle Kommentare
Wirtschaft und Sicherheit: De-Risk, no fun!
Heute treten die Importzölle der EU für aus China produzierte Elektroautos in Kraft. Eines sollte uns aber bewusst sein: Über die Frage, ob es einen Wirtschaftskonflikt zwischen EU und China gibt, wird nicht 2024 in Brüssel abgestimmt, sondern das hat man bereits vor Dekaden in Peking entschieden.
Equal Pay Day: Wer rettet die armen Frauen endlich?
Statistisch berechnete Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen rufen jährlich das Care-Arbeits-Inspektorat herbei. Natürlich muss man planwirtschaftlich in Familien eingreifen, um dort für Gleichheit und Gerechtigkeit zu sorgen, oder?
Kommentar: Arbeit in Zukunft – länger? Mehr oder weniger? Anders.
Der Homo sapiens, als „Produkt“ von „Survival of the fittest“ und „Survival of the friendliest“ ist grundsätzlich sozial, vernunftbegabt, lösungsbegabt und will sich mit seinen Ideen auch einbringen. Es muss daher besser gelingen, Arbeit als viel mehr als reine Geldbeschaffungsmaßnahme, nämlich als unverzichtbares, produktives, kreatives, kollektives Beitragen zur Erarbeitung von Lösungen verständlich zu machen.
BRICS-Gipfel – Putins Angriff gegen den US-Dollar?
Zur Zeit tagen die BRICS-Staaten in Kazan, Russland. Thema ist unter anderem die Dominanz des US-Dollar als weltweites Zahlungsmittel und mögliche Alternativen …
Der Nationalratspräsident ist zu mächtig – und trotzdem steht er der FPÖ zu
Wenn heute mit Walter Rosenkranz wohl zum ersten Mal in der österreichischen Geschichte ein Freiheitlicher in das formal zweithöchste Amt des Staates gewählt wird, wird das nicht unumstritten sein – man muss dabei aber differenzieren, warum. Zum einen, was das Amt des Nationalratspräsidenten selber betrifft – und zum anderen, was den FPÖ-Kandidaten dafür angeht.
Leitfaden für eine endlose Regierungsbildung
Mehr als drei Wochen sind seit der Nationalratswahl Ende September vergangen und geschehen ist seither nichts. Das ist gut, kann aber erst der Anfang sein. Es muss noch viel, viel mehr Zeit verplempert werden. Mit ein bisschen gutem Willen kann das auch gelingen, wenn man folgendes Zehn-Punkte-Programm verfolgt.
Realität statt Ideologie: Warum Europa Gas und Atomkraft braucht
Vor dem Europäischen Gericht (EuG) in Luxemburg startete die Verhandlung zur österreichischen Klage gegen die EU-Taxonomie. Mit im Boot: die Umweltorganisation Greenpeace, die ein grünes Dogma verfolgt und dabei jeglichen Pragmatismus über Bord wirft. Das Ziel? Gas und Atomkraft aus der Liste klimafreundlicher Technologien verbannen. Was auf den ersten Blick wie ein nobler Schritt für das Klima wirkt, ist in Wahrheit ein Hochrisikospiel mit unserer Versorgungssicherheit, der Energiewende und letztlich unseren Klimazielen.
Die Neos-Nöte als drittes schwieriges Rad am Wagen
In der kleinen Oppositionspartei bereitet man sich auf die Regierungsverhandlungen schon lange vor. Nicht wenige in der Partei fürchten unterzugehen.
Inflation: Schluss, aus, vorbei?
Das soll es jetzt also gewesen sein. Im September lag die Inflationsrate nicht nur über das gesamte Währungsgebiet gesehen unter dem Inflationsziel …
Kapitalistisches Unternehmertum ist der wichtigste Sozialmotor
Sozialunternehmen sind mit unternehmerischen Methoden realisierte zivilgesellschaftliche Initiativen, wie man sie sich – und das ist entscheidend – überhaupt nur in einer Gesellschaft, die bereits im Wohlstand lebt, leisten kann. Sie schöpfen aus den Ressourcen der Wohlstandsgesellschaft, sind also sozusagen ein Luxusprodukt, das vom Überfluss lebt, der in einer solchen Gesellschaft von der „echten“, kapitalistischen Wirtschaft geschaffen wird. Zudem lösen sie Probleme, die überhaupt erst in einer Wohlstandsgesellschaft als „soziale“ Probleme wahrgenommen werden. Denn gibt es den kollektiven Reichtum der Wohlstandsgesellschaft nicht, ist die gesamte Gesellschaft ein „soziales Problem“.