Expertinnen und Experten
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Aktuelle Kommentare
Wohin bloß mit dem ganzen Reichtum?
Eine Vermögensteuer wäre keine gerechte Strafe für faule Reiche, die sich in leistungslosem Wohlstand suhlen. Sie würde vor allem Betriebsvermögen treffen – mittelständische Familienunternehmen, die die Steuer nur bezahlen können, wenn sie ihr Unternehmen scheibchenweise verkaufen oder vielleicht einfach zusperren. Dann hilft es uns auch nichts mehr, dass der Staat ein bisschen mehr Geld für ineffiziente Verwaltung aus höheren Steuereinnahmen lukriert hat.
Vertrauen in die Wissenschaft: Warum nicht mit Skepsis?
Die aktuell wieder einmal laut gewordenen Bekundungen der Politik, dass es in der Tat „schön“ wäre, wenn der „Strong Innovator“ Österreich mit der dritthöchsten F&E-Quote der EU zu den Innovation-Leader-Ländern Dänemark, Schweden, Finnland, Niederlande und Belgien aufschließen würde, hören wir mittlerweile schon seit vielen Jahren ohne Effekt. Dieses Anliegen muss aus vielen Gründen zur Chefsache mit höchster Priorität im Land werden, auch wenn es vielleicht gar nicht so viele Wählerstimmen bringt.
Wie wird man eigentlich Astronautin?
Das Weltall begeistert alle – egal, wie lange der Kindheitstraum bereits zurückliegt. Eineinhalb Jahre kognitive, psychische und physische Tests hat die Österreicherin Carmen Possnig durchlaufen – und war schließlich eine von 17 Astronautinnen und Astronauten aus 22.5000 Bewerbern.
China vs. EU: Wie gelingt die Unabhängigkeit bei Microchips?
Von den 2015 in „Made in China 2025“ gesetzten Zielen, ist das Land zwar meilenweit entfernt, aber das chinesische Innovationssystem zeigt zweifellos Ambition und Strategiefähigkeit. Genau die Schwachpunkte der europäischen Industriepolitik. Die Erhöhung des europäischen Anteils am Weltmarkt bei Halbleitern von neun auf 20 Prozent bis 2030 ist keine Strategie, sondern ein surrealer Wachtraum.
Europäische Rüstungsaktien: Pulver verschossen?
Die Kursanstiege der europäischen Rüstungsaktien seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges sind teilweise schwindelerregend. Gleichzeitig gibt es aber schon Warnungen vor Überhitzung. Mittelfristig sollen die Ausgaben für Sicherheit aber weiter steigen, auch in Österreich.
Europa ist ein Freiheitsprojekt – oder sollte es wieder werden
Die europäische Integration ermöglichte Wohlstand in bisher ungeahntem Maße. Nun stehen in der EU die Zeichen auf Zentralisierung und grüne Planwirtschaft. Wie konnte es so weit kommen?
Was wäre, wenn die bösen Rechtspopulisten der EU helfen?
Was, wenn ausgerechnet die vermeintlich bösen Rechtsaußen-Parteien von Georgia Meloni und Marine Le Pen in Europa mit ihren Erfolgen dafür sorgen, dass die Brüsseler wirtschaftliche Interventionspolitik zurückgeht? Dass die Wettbewerbsfähigkeit wieder ein wenig zurückkehrt? Natürlich wäre das ein schwerer Schlag für das Weltbild vieler Beobachter. Es wäre jedenfalls ein schöner Treppenwitz der europäischen Geschichte: Ein Economical Deal 2025 von rechts.
E-Autos vs. Verbrenner: „Es gibt kaum etwas Emotionaleres“
„Vor 20 Jahren wäre keiner auf die Idee gekommen, ein amerikanisches Auto in Europa zu fahren“, sagt Finanzexperte Niko Jilch in der Video-Show „Markt und Mächte“.
Worum hat sich die Regierung „stets nur bemüht“?
Finanzminister hätte da noch ein wichtiges Thema, das der Umsetzung harrt. Dass sich das in den „paar Wochen“, die die Regierung noch habe, ausgeht, glaubt ihm niemand. Dass es sich in den Jahren davor nicht ausgegangen ist, ist jedoch unverständlich.
Staatliches Micromanagement verhindert die besten Lösungen
Ein kategorisches Verbot von Verbrenner-Motoren ist natürlich eine emotionale Angelegenheit. Aber darum geht es gar nicht: es ist ein staatliches Micromanagement, das verhindert, dass ergebnisoffen an der besten Lösung geforscht wird.