Expertinnen und Experten
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Aktuelle Kommentare
Vom Wesen des Leuchtturms
Die angewandte Psychologie kennt den sogenannten Masselon-Test: Die Probanden bekommen drei Wörter vorgegeben (zum Beispiel Spiegel, Schnitzel und Freude) und müssen mit …
100 Jahre Schilling: Auf die Hyperinflation folgte ein massives Sparprogramm
Mit einer neuen Währung überwindet Österreich 1925 seine Hyperinflation –
Dazu wird ein massives Sparprogramm notwendig. Die junge Republik muss Budgetausgaben kürzen. Ein Sparkommissar des Völkerbunds überwacht Österreichs Haushaltssanierung. Alles schon mal da gewesen?
2025: Das Schlüsseljahr in Chinas Zeitrechnung
Das Jahr 2025 wird für die fünfte chinesische Führungsgeneration unter Xi Jinping ein entscheidendes Jahr werden. Die neue Leitlinie ist die „autonome und unilaterale Öffnung“, mit der man versucht, sich gegen die zu erwartenden Zollschranken von Präsident Trump zu positionieren.
Über Geld spricht man nicht
Mittlerweile ist es eine alte Leier: Die Österreicher lassen zu viel Erspartes auf Girokonten und Sparbüchern liegen. Dadurch entgehen ihnen Millionen Euro. Vermögensaufbau ist unmöglich. Auch wenn immer mehr Österreicher ihr Geld klug investieren, sind es trotzdem noch viel zu wenige. Dafür fehlt auch noch das nötige Finanzwissen. Und vor allen Dingen der klare Blick dafür, was uns eigentlich verwehrt bleibt, wenn wir es nicht tun.
Innovationskraft: Trotz KI müssen wir „am Werk sein“
Künstliche Intelligenz ist eine enorme Chance für die Wissenschaft, Medizin oder Wirtschaft. Dennoch: Das „am Werk sein“ ist die beste Voraussetzung für kreatives Denken, das Entstehen von Geistesblitzen, das zufällige Treffen auf neue Ansätze im Sinne von Serendipität und das Trainieren von Lösungsbegabung. Es ist daher auch in Zukunft unverzichtbar in Bildung und Ausbildung das Arbeiten am Werk, den Prozess des Entstehens, zu lehren.
Wider die klassenkämpferische Unkultur des Gegeneinander
Pauschale Vorwürfe, dass Unternehmer ausschließlich Gewinne abschöpfen und Risiken auf andere abwälzen, sind einseitig. Denken wir an jene ehrbaren Kaufleute, Handwerker, Dienstleister und Produzenten, die jeden Tag kämpfen, um Arbeitsplätze in ihrer Region zu sichern. Statt Unternehmen und Arbeitnehmer gegeneinander auszuspielen, sollten wir uns die Frage stellen, wie wir gemeinsam eine Erfolgsbasis schaffen können, die beiden Seiten hilft.
Regierungsverhandlungen ab jetzt im „Focus Mode“
Die Parteispitzen jetzt, wo auch die (traurige) Budgetlage geklärt ist, in den absoluten focus mode gehen – und alles von den Programmwünschen weglassen, was nicht unmittelbar das Defizit reduziert und/oder Wachstum begünstigt.
Die Sesselkreis-Regierungsbildung
Stellen Sie sich vor, in Ihrem Unternehmen oder in Ihrer Organisation gibt es eine Krise. Eine sehr schwere Krise. Sie müssen die Strukturen ändern und die Kosten massiv senken, sonst droht eine negative Bilanz. Eine tiefrote. Damit nicht genug, das Spitzenmanagement wurde gerade ausgetauscht und ist dabei, sich zurechtzufinden und sich kennenzulernen. Was machen Sie?
Mehr Nonsens als Konsens bei den Regierungsverhandlungen?
In einem Museum für „Gehobenen Unsinn“ hätten sich die aktuellen Regierungsverhandlungen einen Extrasaal verdient. Einerseits haben wir einen Spitzensteuersatz von 55 Prozent, andererseits hören wir, dass die Reichen endlich einen gerechten Beitrag zum Sozialstaat leisten sollen. Einerseits wissen wir, dass die Wirtschaft bei den Lohnkosten nicht mehr konkurrenzfähig ist, andererseits heißt es, die Lohnnebenkosten könnten unmöglich gesenkt werden. Einerseits sagen alle, dass gespart werden muss, andererseits fordern alle mehr Geld.
Europa steht auf Bürokratie statt auf Innovation!
Laut dem Draghi Report wurde seit über 50 Jahren kein neues global bedeutendes Unternehmen in Europa gegründet. Dabei verfügt Europa über enormes ungenutztes Potenzial. Gerade deshalb ist es so frustrierend zu beobachten, dass es für private Unternehmen zunehmend schwieriger wird, innovativ und wettbewerbsfähig zu agieren.