Expertinnen und Experten
Barbara Schmidt
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Aktuelle Kommentare
ESG: Wie Marktversagen durch Staatsversagen ersetzt wird
„ESG ist extrem wichtig, aber gleichzeitig nichts Besonderes“, sagt Alex Edmans treffend. Hinzuzufügen ist jedoch: Das gilt nur, wenn Regierungen ihre Arbeit machen und von Symptombekämpfung absehen. Wenn sie sich darum bemühen, das Funktionieren einer Marktwirtschaft zu unterstützen, anstatt ihr im Weg zu stehen. Stattdessen werden regulatorische Ungetüme als Allheilmittel verkauft oder die Aufgaben auf Zentralbanken abgewälzt.
USA vs China: Kalter Krieg um Chips & Taiwan
Taiwan, die Insel vor der Küste Chinas, steht im Zentrum eines geopolitischen Machtkampfs. Was sind die Hintergründe des Konflikts und was bedeutet …
Warum China, Indien & Co. auf Gold setzen
Während die Goldreserven der chinesischen Notenbank wachsen, ist „der Euro für China nicht mehr interessant“, sagt Finanzexperte Niko Jilch in der Video-Show …
Der schmale Grat zwischen Sicherheit und Freiheit
Bereits zum dritten Mal habe ich mir erlaubt, die klügsten Köpfe in das schöne Lech zu lotsen, um mit unterschiedlichsten Expertisen und …
Konjunktur schwach, Gasverbrauch niedrig: Bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen!
Es hilft gerade nicht wirklich, dass man aus wahlkampftaktischen Gründen plötzlich eine Gas-Unabhängigkeitskommission aus dem Boden stampft und Vergangenheitsbewältigung betreiben will. Für das Hier und Jetzt ist damit nämlich nichts erreicht. Denn während die EU auf eine neue Gaskrise zusteuert, klopft man sich in Österreich weiterhin selbst auf die Schulter, tauscht eine Abhängigkeit gegen die andere und wartet ab. Ganz nach dem Motto: Konjunktur schwach, Gasverbrauch niedrig – bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.
Teilzeit auf Vollzeit: Aufstocken lohnt sich einfach nicht
In Österreich wurde in den letzten 31 Jahren keine einzige neue Vollzeitstelle geschaffen. Die Zahl der Teilzeitstellen ist hingegen explodiert. 354.400 Menschen wollen offenbar gar nicht in Vollzeit arbeiten. Aufstocken lohnt sich nicht, denn der so gewonnene Mehrbetrag geht zu 40 Prozent an den Staat. Gleichzeitig wird der Arbeitskräftemangel zu einem spürbaren Hemmschuh für das Wirtschaftswachstum.
Was Babler von den britischen Genossen lernen könnte
Warum Karl Nehammer eher mit Keir Starmer zu vergleichen wäre und was Andreas Babler von den britischen Genossen lernen könnte.
Europas digitale Abhängigkeit von den USA
Europa, und im Speziellen auch Österreich, ist im digitalen Sektor mehr Nutzer als Entwickler. Unsere Wettbewerbsvorteile liegen eher im produzierenden Bereich. Gleichzeitig agiert die Industrie aber stark verschränkt mit der digitalen Welt. Eine Abhängigkeit von ausländischen Anbietern mit viel Marktmacht ist vor diesem Hintergrund durchaus ein Grund zur Sorge. Schon heute berichten Unternehmen, dass die Kosten für digitale Produkte teils explodieren, ihnen aber die Ausweichmöglichkeiten fehlen.
Wall Street mit starker Halbjahresbilanz
Nicht einmal der Flop von Biden bei der ersten TV-Konfrontation mit Trump konnte der guten Stimmung an der US-Börse etwas anhaben. Die Wall Street geht selbstbewusst ins zweite Halbjahr. Dass die Rallye sehr stark auf den Hoffnungen bezüglich KI beruht, stellte bisher kein Problem dar. Die Frage ist nur, ob das in der zweiten Jahreshälfte auch so bleibt.
Österreichs Scheuklappen vor der nahenden Gas-Krise
Ende des Jahres läuft ein Vertrag aus, der die Lieferungen von russischem Gas nach Österreich sicherstellt. Über die betroffene Leitung kommen derzeit 80 Prozent unserer Gaslieferungen. Die Versorgung mit Energie ist eine derart essentielle Angelegenheit, dass ein wenig Alarmismus wohl angebracht wäre.