Expertinnen und Experten

Meinung, Reflektion und Standpunkte zum aktuellen Geschehen.

Aktuelle Kommentare

Kommentar von Laura Raggl

Artificial Inflation – der wahre Preis des KI-Booms

Etwa ein Drittel des europäischen Risikokapitals fließt derzeit in KI und DeepTech Startups. In den USA liegt der Anteil mit über 35 % sogar noch höher. Die europäische Tech-Wirtschaft erreicht damit eine geschätzte Wertschöpfung von rund 4 Billionen US-Dollar, knapp 15 % der gesamten Wirtschaftsleistung Europas. Das klingt weniger nach Nische und mehr nach dem neuen Fundament der europäischen Wirtschaft. Doch mit dem Boom steigen auch die Erwartungen.

Kommentar von Georg Renner

Diese Regierung ist noch nicht abgeschrieben

Ich gestehe, ich hatte meine Zweifel. Nachdem am Donnerstagnachmittag noch kein weißer Rauch aufgestiegen war, war ich darauf eingestellt, dass schon wieder …

Kommentar von Rainer Nowak

Und was, wenn Trump recht hat?

Die USA richten ihren strategischen Blick dorthin, wo die Weltordnung tatsächlich neu verhandelt wird – den indo-pazifischen Raum, die digitale Sphäre, die ökonomische Systemkonkurrenz mit China. Europa hingegen präsentiert sich trotz all seiner Deklarationen als ein Kontinent, der mit sich selbst beschäftigt ist. Ein Blick in die Staatskanzleien macht sicher: Emmanuel Macron ist ein Auslaufmodell. Friedrich Merz war bisher nicht einmal ein Modell. Nur Italiens Georgia Meloni darf manchmal an den weltpolitischen Tisch. 

Kommentar von Bernhard Seyringer

Der zweite „China-Schock“ wird uns mit Wucht treffen

Der zweite „China-Schock“ nimmt mit dem nächsten Fünfjahresplan volle Fahrt auf. Er wird uns mit voller Wucht treffen. War es vor mehr als zwei Dekaden das industrielle Kernland der USA, dass die verheerenden Wirkungen zu spüren bekam, ist es nun unser Kontinent.

Kommentar von Markus Hengstschläger

Quereinsteiger als Talentscouts?

Im März habe ich an dieser Stelle geschrieben, dass jedes Kind ein Recht darauf hat, dass man sich professionell auf die Suche …

Kontrapunkt von Martin Rhonheimer

Mehr Staatskonsum bringt weniger Wohlstand und spaltet die Gesellschaft

Der Staat kann gut verwalten, wenn er das im Rahmen des Gesetzes tut. Aber er schafft nichts wirklich Neues – nicht das Neue, das Wohlstand schafft und erhält. Maßt er sich hingegen an, das zu können, dann wird er das Gegenteil bewirken. Deshalb ist der Politik zu raten: Hände weg von der Wirtschaft! Der Staat soll sie nicht „ankurbeln“, sondern vielmehr von ihren Fesseln befreien, die er ihr immer wieder anlegt. Dann wird auch wieder investiert und Wachstum erzeugt werden und damit der Wohlstand wachsen. Die Reichen und Superreichen werden allerdings bleiben, ja vielleicht sogar mehr und reicher werden. Solange wir nicht komplett verdummen, werden wir nicht übersehen, dass das nicht zu unserem Nachteil geschieht.

Kommentar von Georg Renner

Die Etikettenschwindler von der Eigenverantwortung

Der größte politische Etikettenschwindel in diesem Gesetzespaket liegt darin, dass in dieser Koalition noch immer Leute sitzen, die sich Begriffe wie „Eigenverantwortung“ und „Deregulierung“ auf die Fahnen heften wollen.

Wohin mit dem Geld?

Rüstungsaktien: Es ist noch nicht vorbei

An der Börse gehören europäische Rüstungsaktien zu den ganz großen Gewinnern der letzten Jahre. Allein seit Jahresbeginn 2025 hat der Sektor über 50 Prozent zugelegt. Dabei wird aber zunehmend eine prinzipielle Frage diskutiert: was geschieht mit den Werten, wenn es wirklich in der Ukraine zu einem Friedensabkommen (oder zumindest zu einem Waffenstillstand) kommt? Gibt es für den Sektor jenseits des Konflikts eine längerfristige Perspektive?

Kommentar von Rainer Nowak

Warum nicht wirklich Christian Kern?

Was wäre an einem ehemaligen CEO mit hohem Wirtschaftsverständnis und rhetorischem Talent in der aktuellen Rezessionsphase Österreichs an der Spitze der Regierungspartei SPÖ schlecht? Wäre ein Plan A 4.0 nicht genau jetzt der richtige Weg? Aus Sicht der Wirtschaft wäre Kern ein klarer Fortschritt für System, Land und Leute.

Meistgelesene Artikel